„Er war Superstar
Er war populär
Er war so exaltiert
Because er hatte flair
Er war ein Virtuose
War ein Rockidol“
Mittlerweile kennt man ihn nicht nur als einen genialen Komponisten, sondern auch als Film-, Musical- und Zeichentrickfigur. Sein Konterfei lächelt uns von Mineralwasserflaschen und Gebäckverpackungen im Supermarkt an. Und wenn es einen Komponisten gibt, dessen Name synonym mit klassischer Musik verwendet wird, dann ist immer die Rede von ihm:
Wolfgang Amadeus Mozart.
Kaum eine Person der Vergangenheit löst 215 Jahre nach ihrem Tod weltweit eine derartige Euphorie aus wie Mozart. In der vorliegenden Seminararbeit wird das „Phänomen Mozart“ aus unterschiedlichen Perspektiven näher betrachten. Aufgrund des Seminartitels „Mozart-Themen“ und aus Anlass des 250-jährigen Jubiläums behandelt die Arbeit das Thema „Mozartkult – Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute“.
Die vielfältige Rezeption Mozarts erfordert eine eingegrenzte Darstellung im Rahmen dieser Arbeit. Daher geht die Autorin auf einige der bekannten Formen der Mozartaufnahmen und -verarbeitungen ein. Mozarts finanzielle Situation, sein Verhältnis zu Frauen und Spekulationen über seine Todesursache werden in dieser Arbeit nicht weiter ausgeführt.
Als Beispiel für die heutige Mozartrezeption wird u.a. die berühmte Mozartkugel als ein Zeichen der anhaltenden Popularität herausgestellt und die Darstellung Mozarts in Film, Werbung und anderen Medien thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Mozart - Wichtige Stationen seines Lebens
- Mozart- Rezeption im 18. Jahrhundert
- Das Wunderkind
- Der Wendepunkt
- Wien
- Mozart-Rezeption heute
- Mozartstadt und Mozartdorf
- Mozart und die kulinarischen Genüsse
- Mozart in den Medien
- Fazit
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit „Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute“ setzt sich zum Ziel, das Phänomen Mozart aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Sie untersucht die vielfältige Rezeption des Komponisten, angefangen von seiner Zeit als Wunderkind im 18. Jahrhundert bis hin zu seiner anhaltenden Popularität in der heutigen Zeit.
- Die Entwicklung des „Mythos Mozart“ anhand seiner wichtigsten Lebensstationen
- Die unterschiedlichen Perspektiven auf Mozart im 18. Jahrhundert: von Bewunderung bis hin zu kritischer Betrachtung
- Die anhaltende Popularität Mozarts in der heutigen Zeit, insbesondere in Form von Mozartkugeln, Filmen, Werbung und Medien
- Die Bedeutung Mozarts als Synonym für klassische Musik
- Die Herausforderungen der heutigen Mozart-Rezeption und die Gefahr der Verklärung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einleitung, die den Kontext der Seminararbeit erläutert und die Bedeutung von Mozart in der heutigen Zeit betont. Anschließend werden die wichtigsten Stationen in Mozarts Leben dargestellt, wobei Salzburg als zentraler Entstehungsort des „Mythos Mozart“ eine wichtige Rolle spielt. Im dritten Kapitel wird die Rezeption Mozarts im 18. Jahrhundert beleuchtet, wobei die Zeit als Wunderkind, der Wendepunkt in Mozarts Karriere und seine Zeit in Wien im Fokus stehen. Das vierte Kapitel behandelt die heutige Mozart-Rezeption, wobei die Mozartkugel als ein Zeichen der anhaltenden Popularität hervorgehoben wird, sowie die Darstellung Mozarts in Film, Werbung und anderen Medien.
Schlüsselwörter
Mozart, Rezeption, Mozartkult, 18. Jahrhundert, Wunderkind, Wien, Mozartkugel, Film, Werbung, Medien, klassische Musik, Musikgenie, Popularität, Mythos, Lebensstationen.
- Citation du texte
- Julia Kietzmann (Auteur), 2006, Mozartkult - Mozart-Rezeption im 18. Jahrhundert und heute, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/61510