1. Einleitung
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Zahl höherer Schulabschlüsse stetig zugenommen. Möglicherweise liegt dieser Tatsache die allgemeine Einsicht zugrunde, durch einen höheren Schulabschluss auch ein höheres Einkommen zu erlangen. Dieser Behauptung will ich in der vorliegenden Hausarbeit auf den Grund gehen. Ich werde mit Hilfe der Mikrozensusdaten von 1998 untersuchen, bei welchem Schulabschluss, welches Nettoeinkommen vorliegt. Zudem werde ich die These erörtern, ob tatsächlich mehr Männer einen höheren Schulabschluss vorweisen können als Frauen. In diesem Zusammenhang interessiert mich zusätzlich die Frage, ob sich der Schulabschluss von Mann und Frau auf die Ehepartnerwahl auswirkt, bzw. ob sie sich innerhalb der Ehen gleichen. Auf der Basis der für mein Thema relevanten Daten des Mikrozensus werde ich anhand des Computerprogramms SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) Tabellen und Grafiken erstellen, die meine Ergebnisse ausdrücken.
In Kapitel 2 beschreibe ich zunächst die Datenbasis, definieren die für die Analyse notwendigen Variablen und grenzen die für meine Hausarbeit relevante Grundgesamtheit ein.
Das Kapitel 3 beschäftigt sich mit der univariaten Beschreibung der Variablen Höchster allgemeiner Schulabschluss, Nettoeinkommen und Geschlecht.
Kapitel 4 behandelt dann die Untersuchung der Schulabschlüsse auf Personenebene in Bezug auf das Nettoeinkommen und das Geschlecht. Die Ergebnisse werden interpretiert und sowohl grafisch als auch tabellarisch dargestellt.
Das Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Analyse auf der Haushaltsebene. Es wird untersucht, welche Schulabschlüsse innerhalb einer Ehe auftreten. Für diesen Aspekt wird wieder eine neue Grundgesamtheit gebildet. Auch diese Ergebnisse werden interpretiert und durch Grafiken und Tabellen gestützt.
Abschließend präsentiere ich in Kapitel 6 noch einmal zusammenfassend meine Resultate und gebe eine kritische Schlussbetrachtung und einen Ausblick.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Beschreibung der Datenbasis
- Mikrozensus und Campusdaten
- Verwendete Variablen
- Ableitung der Grundgesamtheit
- Beschreibung der Variablen Höchster allgemeiner Schulabschluss, Nettoeinkommen und Geschlecht
- Höchster allgemeiner Schulabschluss
- Nettoeinkommen
- Geschlecht
- Untersuchung der Schulabschlüsse in Bezug auf das Nettoeinkommen und das Geschlecht
- Nettoeinkommen
- Geschlecht
- Untersuchung der Schulabschlüsse innerhalb einer Ehe
- Beschreibung der Variablen Familienstand und Abgrenzung der neuen Grundgesamtheit
- "Gleich und gleich gesellt sich gern?"
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem höchsten allgemeinen Schulabschluss und dem Nettoeinkommen in Deutschland. Dabei wird der Mikrozensus 1998 als Datenbasis verwendet. Die Arbeit zielt darauf ab, die These zu überprüfen, dass ein höherer Schulabschluss zu einem höheren Einkommen führt. Zudem soll die Rolle des Geschlechts bei der Erlangung eines höheren Schulabschlusses untersucht werden.
- Zusammenhang zwischen Schulabschluss und Nettoeinkommen
- Einfluss des Geschlechts auf den Schulabschluss
- Schulabschlüsse innerhalb von Ehen
- Analyse der Mikrozensusdaten aus dem Jahr 1998
- Anwendung des statistischen Programms SPSS
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 beschreibt die Datenbasis, definiert die für die Analyse relevanten Variablen und grenzt die Grundgesamtheit ein. Kapitel 3 behandelt die univariate Beschreibung der Variablen Höchster allgemeiner Schulabschluss, Nettoeinkommen und Geschlecht. Kapitel 4 untersucht die Schulabschlüsse auf Personenebene in Bezug auf das Nettoeinkommen und das Geschlecht. Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Analyse auf der Haushaltsebene und untersucht die Schulabschlüsse innerhalb von Ehen.
Schlüsselwörter
Mikrozensus, Schulabschluss, Nettoeinkommen, Geschlecht, Familienstand, SPSS, Deutschland, Repräsentativstatistik, Statistik, Sozialwissenschaften, Ehepartnerwahl
- Citation du texte
- Patrick Lucke (Auteur), 2006, Untersuchung des Mikrozensus 1998: Schulabschlüsse in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/60387