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Spanische Sprachentwicklung. Die Romanisierung der iberischen Halbinsel

Eine sprachwissenschaftliche Betrachtung der Entwicklungen vom Lateinischen zum Spanischen und der Einfluss des Arabischen

Titre: Spanische Sprachentwicklung. Die Romanisierung der iberischen Halbinsel

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Natalie Becker (Auteur)

Romanistique - Philologie espagnole
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Für Sprachwissenschaftler und Historiker ist die Verwendung von Sprache im mittelalterlichen Iberien besonders interessant, denn die Sprachvarietäten waren bereits ab der Romanisierung in den ersten Jahrhunderten n. Chr. Besonders ausgeprägt und auch der kulturelle Austausch brachte unterschiedliche Sprachen in Kontakt.

Wie genau entstand nun die ursprüngliche spanische Sprache, aus der die uns heute bekannte Sprache entstand? Um diese Frage beantworten zu können wird zunächst ein Blick auf die historischen Ereignisse geworfen werden, um zu klären, welche Bevölkerungsgruppen zum Ende der Antike beziehungsweise zu Beginn des Mittelalters auf welchem Territorium existierten. Neben der territorialen Abgrenzung ist auch der religiöse Einfluss bedeutend. Anknüpfend daran werden grundsätzliche Aspekte des Sprachwandels und seiner Verbreitung vorgestellt, um anschließend die spezielle Sprachveränderung vom Lateinischen zum Spanischen vorzustellen. Des Weiteren wird die Entwicklung der Westgoten betrachtet.

Eine Varietät, die in Verbindung mit der islamischen Eroberung Spaniens entstand, wird ebenfalls kurz vorgestellt, da wir von dieser Sprachvarietät im Hinblick auf Andalusien noch heute Hinterlassenschaften vorfinden. Dabei handelt es sich um das Mozarabische, das scheinbar als Mischform des Spanischen und Arabischen existierte und im Zuge der Conquista beziehungsweise Reconquista existenziell wurde. Dazu werden einige Grundregeln der grammatikalischen Anwendungen beziehungsweise der Änderung anhand von Beispielen vorgestellt. In einem Fazit wird zusammen gefasst, ob und wie sich die verschiedenen Volker und Sprachen gegenseitig beeinflussten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Eroberung der iberischen Halbinsel - Die Goten in Spanien
    • Einfluss durch Religion
  • Die Sprachgeschichte des Spanischen
    • Der Sprachwandel und seine Verbreitung
    • Der Sprachkontakt
    • Sprachliches Erbe durch die Westgoten
    • Die Entwicklung vom Lateinischen zum Vulgärlateinischen zum Spanischen
      • Grammatikalische Besonderheiten
    • Muslime und Christen im Konflikt
      • Das iberoromanische Mozarabisch
        • Grammatikalische Besonderheiten
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Sprachgeschichte der Iberischen Halbinsel, insbesondere mit der Entwicklung vom Lateinischen zum Spanischen und dem Einfluss des Arabischen. Sie beleuchtet die historischen Ereignisse und kulturellen Einflüsse, die zur Entstehung des modernen Spanischen führten.

  • Die Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Goten und deren Einfluss auf die Sprache.
  • Der Sprachwandel und die Verbreitung des Spanischen.
  • Der Sprachkontakt zwischen Latein, Arabisch und anderen Sprachen.
  • Die Entwicklung vom Lateinischen zum Vulgärlateinischen und schließlich zum Spanischen.
  • Die Rolle des Mozarabischen, einer Sprachvarietät, die durch den Kontakt zwischen Spanisch und Arabisch entstand.

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel gibt eine Einleitung in die Sprachgeschichte der Iberischen Halbinsel und stellt die Relevanz der Sprachentwicklungen in dieser Region dar. Das zweite Kapitel beschreibt die Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Goten und deren Einfluss auf die Sprache und Kultur. Kapitel 3 befasst sich mit der Sprachgeschichte des Spanischen, insbesondere mit dem Sprachwandel und der Verbreitung der Sprache. In Kapitel 4 wird die Entstehung und Entwicklung des Mozarabischen als Ergebnis des Sprachkontakts zwischen Spanisch und Arabisch behandelt. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Spanische Sprache, Sprachgeschichte, Iberische Halbinsel, Latein, Arabisch, Goten, Romanisierung, Sprachwandel, Sprachkontakt, Mozarabisch, Vulgärlatein, Grammatik, Einfluss, Kultur.

Häufig gestellte Fragen

Wie entstand die spanische Sprache?

Spanisch entwickelte sich aus dem Vulgärlatein, das durch die Romanisierung auf die iberische Halbinsel gebracht und später durch germanische und arabische Einflüsse geprägt wurde.

Welchen Einfluss hatten die Westgoten?

Die Westgoten hinterließen Spuren im Wortschatz (Germanismen) und beeinflussten die soziale Struktur, übernahmen jedoch weitgehend das Lateinische als Verwaltungssprache.

Was ist die mozarabische Sprache?

Mozarabisch war eine Mischform aus romanischen Dialekten und Arabisch, die von Christen unter muslimischer Herrschaft gesprochen wurde.

Wie beeinflusste das Arabische das Spanische?

Durch die jahrhundertelange Präsenz der Muslime (Al-Andalus) flossen tausende arabische Wörter in den spanischen Wortschatz ein, besonders in Bereichen wie Landwirtschaft und Wissenschaft.

Was ist der Unterschied zwischen Latein und Vulgärlatein?

Klassisches Latein war die Schriftsprache der Gebildeten, während Vulgärlatein die gesprochene Alltagssprache des Volkes war, aus der die romanischen Sprachen entstanden.

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Résumé des informations

Titre
Spanische Sprachentwicklung. Die Romanisierung der iberischen Halbinsel
Sous-titre
Eine sprachwissenschaftliche Betrachtung der Entwicklungen vom Lateinischen zum Spanischen und der Einfluss des Arabischen
Université
University of Cologne
Note
1,3
Auteur
Natalie Becker (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
22
N° de catalogue
V590216
ISBN (ebook)
9783346163929
ISBN (Livre)
9783346163936
Langue
allemand
mots-clé
arabischen spanischen spanische romanisierung lateinischen halbinsel entwicklungen einfluss eine betrachtung sprachentwicklung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Natalie Becker (Auteur), 2019, Spanische Sprachentwicklung. Die Romanisierung der iberischen Halbinsel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/590216
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Extrait de  22  pages
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