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Markennamen. Eigenchaften, Kreation von Markenennamen sowie deren juristische Bedeutung

Title: Markennamen. Eigenchaften, Kreation von Markenennamen sowie deren juristische Bedeutung

Seminar Paper , 2002 , 35 Pages , Grade: 2

Autor:in: Franziska Gostner (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Die Sprache spielt seit eh und je eine wichtige Rolle in unserem Leben. Durch sie können wir Gefühle, Empfindungen und Gedanken ausdrücken sowie miteinander kommunizieren. "Indem wir Dinge um uns benennen und über sie sprechen, können wir sie jederzeit in unser Bewusstsein rufen. Das reine Wort reicht inzwischen nicht mehr aus, um emotionale Nähe auszudrücken, deshalb greifen wir zum Namen. Je intensiver die Beziehung ist, die man zum Gegenüber aufbaut, desto wichtiger wird der Name." Wir benennen alles, was wir wahrnehmen können. Etwas, das keinen Namen trägt, existiert faktisch nicht für uns. Folglich wird unsere Welt durch Namen bestimmt. Namensgebung und Namen sind etwas Alltägliches und Normales für uns.
Auf den folgenden Seiten möchte ich zuerst näher auf die Eigenschaften einer Marke näher eingehen. Darauf folgend werde ich mich den Markennamen widmen. Hierbei wird etwas genauer auf die Attribute, die Herkunft und die Typologien von Markennamen eingegangen. Ein weiterer wichtiger Punkt in meiner Arbeit ist der Kreation von Markennamen gewidmet. Da die juristische Bedeutung von Markennamen auch sehr wichtig ist, werde ich selbstverständlich auch auf dieses Thema näher eingehen.
Um die vorliegende Arbeit sowohl fachgerecht als auch verständlich schreiben zu können, habe ich im wesentlichen auf wirtschaftliche und juristische Fachbücher zurückgegriffen. Unter anderem habe ich auch den einen oder anderen Aufsatz und Artikel aus Sammelbänden und Zeitschriften zu Rate gezogen. Aufgrund der Zugehörigkeit zur Europäischen Union sowohl von Deutschland als auch von Spanien, habe ich mich aus persönlichen Verständnisgründen eher auf deutschsprachige Werke bezogen. Auch die Veranschaulichung der theoretischen Tatsachen anhand von Beispielen habe ich vorwiegend aus dem deutschen und internationalen Raum entnommen, da sehr wenig spanische Marken auch international bekannt geworden sind bzw. werden.
Nun möchte ich aber Ihr Interesse nicht mehr unbefriedigt lassen, sondern mit meinem eigentlichen Thema, dem Markennamen beginnen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 INHALTSVERZEICHNIS

2 NAMEN UND IHRE BEDEUTUNG IN UNSEREM LEBEN

2.1 Funktion des Namens

3 DIE MARKE

3.1 Bedeutung der Marke

3.1.1 Die Identifizierung

3.1.2 Die Garantiefunktion

3.1.3 Die Werbefunktion

3.1.4 Die Manipulations- und Schutzfunktion der Marke

3.1.5 Psychologische Funktionen der Marke

3.2 Die Bestandteile der Marke

3.2.1 Verbale Bestandteile

3.2.2 Figurative Bestandteile

3.2.3 Auditive Zeichen

4 BRANDING

5 DIE ATTRIBUTE DES MARKENNAMENS

5.1 Elemente der linguistischen Typologie

5.2 Phonetische Eigenschaften von Markennamen

5.2.1 Die Akustik der Vokale

5.2.2 Der Symbolgehalt von Vokalen

5.2.3 Die Akustik der Konsonanten

5.2.4 Der Symbolgehalt von Konsonanten

5.2.5 Semantische Eigenschaften von Markennamen

5.2.6 Unmittelbar beschreibende Markennamen

5.2.7 Symbolische Markennamen

5.2.8 Semantische Besonderheiten

6 DIE HERKUNFT VON MARKENNAMEN

6.1 Personennamen

6.2 Geographische Bezeichnungen

6.3 Historische Persönlichkeiten

6.4 Zahlen in Markennamen

7 TYPOLOGIEN VON MARKENNAMEN

7.1 Beschreibende Namen

7.2 Assoziative Namen

7.3 Artifizielle Namen

8 DIE KREATION VON MARKENNAMEN

8.1 Recherche

8.1.1 Analyse des Markenportfolios

8.1.2 Konkurrenzanalyse

8.2 Markenimage

8.3 Die kreative Arbeit

8.3.1 Kreative Gruppen

8.3.2 Synektik

8.3.3 Verschiebung des Sujets

8.4 „Gelernte“ Regeln der Namenskreation

8.5 Kreation mit Computerhilfe

8.5.1 Die Chancen

8.5.2 Die Grenzen

8.6 Auswahl des Markennamens

9 DIE JURISTISCHE BEDEUTUNG DES MARKENNAMENS

9.1 Absolute Schutzfähigkeit

9.1.1 Unterscheidungskraft

9.1.2 Freihaltungsbedürfnis

9.1.3 Verkehrsdurchsetzung

9.1.4 Täuschende und irreführende Zeichen

9.1.5 Relative Schutzfähigkeit

9.2 Lebenszeit einer Marke

9.3 Markenschutz im Ausland

10 DIE AUTONOMIE DER MARKE

10.1 Der Markenname als generischer Begriff

11 SCHLUBBETRACHTUNG

12 BIBLIOGRAPHIE

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Markennamen für die Identität und den Markterfolg von Produkten. Sie analysiert, wie Namen durch phonetische, semantische und juristische Kriterien strategisch entwickelt werden können, um sich im Wettbewerb zu behaupten.

  • Funktionen und psychologische Wirkung von Markennamen
  • Linguistische und phonetische Gestaltungsmöglichkeiten
  • Systematische Kreativitätsmethoden und computergestützte Namensfindung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Schutzfähigkeit von Marken
  • Vermeidung von generischer Verwendung und Markenverselbständigung

Auszug aus dem Buch

8.5.1 Die Chancen

Der Computer führt Kombinationen mit einer Schnelligkeit und Effektivität durch, die kein Mensch erreichen kann. Bei der Kombination von Silben, Buchstaben oder Wörtern ist der Computer äußerst produktiv und sicher vor Fehlern. Er kann dem Menschen die langweilige, systematische Kombinationsarbeit abnehmen. Gibt es zu viele Kombinationsmöglichkeiten, wählt der Computer nach dem Zufallsprinzip aus, wozu der menschliche Geist niemals in der Lage wäre, und vermeidet es, dem alten Trott der Gewohnheit zu folgen. Ebenso kann er bereits vorhande Ideen sortieren, klassifizieren und speichern, so daß nichts verloren geht. Darüber hinaus weisen solche Programme eine hohe Originalität auf, sie treffen ihre Wahl ohne kulturelle, geistige oder psychologische Hemmnisse und sind dabei dem engen geistigen Horizont des Menschen überlegen.

Zusammenfassung der Kapitel

2 NAMEN UND IHRE BEDEUTUNG IN UNSEREM LEBEN: Einführung in die fundamentale Rolle, die Namen in der menschlichen Kommunikation und Wahrnehmung spielen.

3 DIE MARKE: Erläuterung der Funktionen und Bestandteile einer Marke, von Identifizierung bis hin zu psychologischen Aspekten.

4 BRANDING: Definition des Prozesses der Namensentwicklung als Teil des Marketingmix.

5 DIE ATTRIBUTE DES MARKENNAMENS: Analyse der linguistischen Typologie sowie der phonetischen und semantischen Eigenschaften von Namen.

6 DIE HERKUNFT VON MARKENNAMEN: Untersuchung der verschiedenen Quellen für Markennamen, wie Personennamen, Orte oder historische Persönlichkeiten.

7 TYPOLOGIEN VON MARKENNAMEN: Differenzierung der Namenstypen in beschreibende, assoziative und artifizielle Markennamen.

8 DIE KREATION VON MARKENNAMEN: Überblick über Recherchetechniken, Kreativitätsmethoden und die Unterstützung durch Software.

9 DIE JURISTISCHE BEDEUTUNG DES MARKENNAMENS: Darlegung der rechtlichen Aspekte, wie Schutzfähigkeit, Verkehrsdurchsetzung und Markenrecht.

10 DIE AUTONOMIE DER MARKE: Betrachtung der Gefahr der generischen Verselbständigung von Markennamen.

11 SCHLUBBETRACHTUNG: Fazit über den Stellenwert der strategischen Markenentwicklung und die Anforderungen an einen erfolgreichen Markennamen.

Schlüsselwörter

Markennamen, Branding, Namensfindung, Markenidentität, Lautsymbolik, Markenrecht, Schutzfähigkeit, Kreativität, Computer Aided Creativity, Markengestaltung, Produktmarketing, Semantik, Phonetik, Markenstrategie, Konsumentenpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Bedeutung, der Entwicklung und dem rechtlichen Schutz von Markennamen als Kernsignale einer Marke.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die linguistische Gestaltung, kreative Techniken zur Namensfindung und die rechtlichen Anforderungen an die Schutzfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Namensentwicklung ein unverwechselbarer Markenauftritt erzielt und juristische Risiken minimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Auswertung wirtschaftlicher und juristischer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Markendefinition, linguistische Eigenschaften, Namenskreation (Methodik) und die juristische Absicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Markenstrategie, Lautsymbolik, Schutzfähigkeit und Namenskreation.

Welche Rolle spielen Konsonanten bei der Namensgestaltung?

Konsonanten tragen zur Charakteristik eines Namens bei; harte Laute assoziieren Dynamik und Kraft, während weiche Konsonanten eher für sanfte oder feminine Produkte eingesetzt werden.

Warum ist der Computer als Hilfsmittel umstritten?

Während Befürworter die Schnelligkeit und Produktivität bei der Kombination von Silben schätzen, kritisieren Skeptiker den fehlenden innovativen, kreativen Bezug zwischen Name und Produktinhalt.

Was passiert, wenn ein Markenname generisch wird?

Er verliert seine Unterscheidungskraft als Marke und wird zur Gattungsbezeichnung, was den Verlust juristischer Schutzrechte und wirtschaftlicher Souveränität zur Folge haben kann.

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Details

Title
Markennamen. Eigenchaften, Kreation von Markenennamen sowie deren juristische Bedeutung
College
University of Salzburg  (Romanistik)
Course
Propria im Spanischen
Grade
2
Author
Franziska Gostner (Author)
Publication Year
2002
Pages
35
Catalog Number
V5645
ISBN (eBook)
9783638134583
ISBN (Book)
9783638640213
Language
German
Tags
Markennamen Eigenchaften Kreation Markenennamen Bedeutung Propria Spanischen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Gostner (Author), 2002, Markennamen. Eigenchaften, Kreation von Markenennamen sowie deren juristische Bedeutung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5645
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