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Die Rolle der Kultur in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen

Titre: Die Rolle der Kultur in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen

Mémoire (de fin d'études) , 2004 , 89 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Diplom-Kauffrau Nadine Freiberg (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Da in Zukunft die interkulturelle Zusammenarbeit von zunehmender Bedeutung sein wird, soll in dieser Arbeit die Rolle der Kultur näher beleuchtet werden, wobei hier exemplarisch die Zusammenarbeit von Deutschen und Franzosen in deutschfranzösischen Joint Ventures (JV) behandelt wird.
Die Rolle der Kultur in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen
Im folgenden zweiten Kapitel sollen zunächst einige theoretische Grundlagen vorgestellt werden. Dafür ist es notwendig, sich mit den Begriffen des Internationalen Joint Ventures (IJV) und der Kultur auseinander zu setzen, um sich danach mit der Interkulturellen Managementforschung beschäftigen zu können. Das Kapitel schließt mit der Erläuterung dreier bekannter Ansätze des Interkulturellen Managements ab, um dem Leser eine Grundidee von der Thematik zu geben.
Kapitel 3 widmet sich beispielhaft zwei deutsch-französischen JV: zum einen dem Europäischen Kulturkanal ASSOCIATION RELATIVE À LA TÉLÉVISION (ARTE) und zum anderen dem Hubschrauberproduzent EUROCOPTER. Die Problematik von ARTE und EUROCOPTER ist deshalb relevant, weil beide schon seit über zehn Jahren bestehen und damit zu den erfolgreicheren Unternehmensverbindungen zählen. Hierbei gilt es jeweils, die Unterschiede zwischen den aufeinander treffenden Kulturen herauszukehren. Diesbezüglich geht es jedoch weniger um eine bloße Beschreibung der Kulturen. Im Mittelpunkt steht vielmehr deren Konflikt- bzw. Synergiepotenzial: Es gilt zu entdecken, welche Unterschiede Konfliktpunkte darstellen und daher einer deutschfranzösischen Zusammenarbeit eher hinderlich sein können, und inwiefern diese Unterschiede möglicherweise Synergien darstellen. Des Weiteren wird jeweils analysiert, wie das jeweilige JV mit den Unterschieden umgeht, d.h. wie und ob es seine kulturellen Konflikte zu bewältigen versucht und die sich daraus ergebenden Chancen für sich zu nutzen versteht. Diese Betrachtung soll Aufschluss über die deutschfranzösische ‚Interkultur’ geben, d.h. über die neue dritte Kultur, die sich aus dem kontinuierlichen Austausch zwischen deutscher und französischer Kultur ergibt. Im vierten und letzten Kapitel sollen die Schlussfolgerungen aus der Darstellung gezogen werden. Das Kapitel schließt ab mit Empfehlungen für die zukünftige Interkulturelle Managementforschung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Internationale Joint Ventures als Forschungsgegenstand

2.1 Internationales Joint Venture

2.1.1 Internationale Joint Ventures im Rahmen der Internationalisierung

2.1.2 Definition von Internationalen Joint Ventures

2.1.3 Wichtige Abgrenzung zu anderen Kooperationsformen

2.1.4 Einflussfaktoren auf Internationale Joint Ventures

2.2 Interkulturelle Managementforschung

2.2.1 Die Problematik des Kulturbegriffs

2.2.1.1 Definition von Kultur

2.2.1.2 Abgrenzung von Kultur

2.2.2 Aufgaben der Interkulturellen Managementforschung

2.2.3 Entwicklung der Interkulturellen Managementforschung

2.2.4 Ansätze der Interkulturellen Managementforschung

2.3 Der Ansatz der Kulturdimensionen

2.3.1 Kulturdimensionen nach HOFSTEDE

2.3.2 Kulturdimensionen nach HALL

2.3.3 Kritik an den Ansätzen von HOFSTEDE und HALL

2.4 Interkulturalitätsstrategien

2.4.1 Kulturelles Dominanzmodell

2.4.2 Kulturelles Kompromissmodell

2.4.3 Kulturelles Synergiemodell

2.4.4 Kritik am Ansatz der Interkulturalitätsstrategien

3 Beispiele ‚erfolgreicher’ deutsch-französischer Joint Ventures

3.1 Der Europäische Kulturkanal ARTE

3.1.1 Historischer Hintergrund von ARTE

3.1.2 ARTE im Spannungsfeld französischer und deutscher Kultur

3.1.2.1 ‚culture cultivée’ vs. ‚Kultur’

3.1.2.2 Zentrale vs. dezentrale Medienstruktur

3.1.2.3 Französische vs. deutsche Konkurrenzsituation

3.1.2.4 Sehgewohnheiten französischer und deutscher Zuschauer

3.1.2.5 Vorstellungswelten französischer und deutscher Zuschauer

3.1.3 Umgang bei ARTE mit den kulturellen Unterschieden

3.1.3.1 Strukturelle Aspekte von ARTE

3.1.3.1.1 Organisation und Programmzulieferungssystem

3.1.3.1.2 Grundsatz der Parität

3.1.3.1.3 Europäische Partner

3.1.3.2 Nutzung von Synergien

3.1.3.2.1 Nutzung kulturspezifischer Kompetenzen

3.1.3.2.2 Integrative und grenzübergreifende Programmkonzeption

3.1.3.2.3 Innovativer Anspruch des Europäischen Kulturkanals

3.1.4 Interpretation der Strategie von ARTE

3.2 Der Helikopterproduzent EUROCOPTER

3.2.1 Historischer Hintergrund

3.2.2 EUROCOPTER im Spannungsfeld französischer und deutscher Kultur

3.2.2.1 Generalisten vs. Spezialisten

3.2.2.2 Autorität vs. Konsens

3.2.2.3 Flexibilität vs. Kontinuität

3.2.2.4 Informelle vs. formelle Beziehungen

3.2.2.5 Sprachliche Missverständnisse

3.2.2.6 Deutsch-französische Synergien bei EUROCOPTER

3.2.3 Internationale Personal- und Organisationsentwicklung

3.2.3.1 Interkulturelle Kompetenz als strategische Notwendigkeit

3.2.3.2 Forschungsprojekt zum Thema Interkulturelles Verhaltenstraining

3.2.3.3 Konzepte der Personal- und Organisationsentwicklung

3.2.3.3.1 Interkultureller Lernprozess als Veränderungspotenzial

3.2.3.3.2 Monokulturelle Trainingsmaßnahmen

3.2.3.3.3 Bikulturelle Organisationsentwicklungsprozesse

3.2.3.3.3.1 Bikulturelle Organisationsentwicklung im Personalwesen

3.2.3.3.3.2 Bikulturelle Organisationsentwicklung im Team

3.2.3.3.4 Weiterentwicklung der gemeinsamen Konzepte

3.2.4 Interpretation der Strategie von EUROCOPTER

4. Conclusio

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Rolle kultureller Unterschiede in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen, insbesondere im Kontext von Joint Ventures, mit dem Ziel, Konflikt- und Synergiepotenziale aufzuzeigen und Strategien für ein erfolgreiches interkulturelles Management abzuleiten.

  • Analyse der interkulturellen Managementforschung und relevanter Kulturtheorien.
  • Untersuchung von Joint Ventures als spezielles Feld für interkulturelle Interaktionen.
  • Fallstudien zur deutsch-französischen Zusammenarbeit am Beispiel von ARTE und EUROCOPTER.
  • Bewertung von Interkulturalitätsstrategien (Dominanz, Kompromiss, Synergie).
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die interkulturelle Personal- und Organisationsentwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.2.2.1 Generalisten vs. Spezialisten

Viele kulturelle Konflikte rührten von den unterschiedlichen Bildungs-, Ausbildungs- und Karrieresystemen zwischen Deutschland und Frankreich her. So werden z.B. an den Grandes Écoles – rd. 160 Ingenieur- und 40 Handelshochschulen, die in Frankreich ein hohes Ansehen genießen – abstrakt denkende Generalisten und Führungskräfte ausgebildet. Deutsche Arbeitskräfte dagegen sind hochspezialisierte und praxisbezogene Fachmänner. In der Praxis äußert sich diese darin, wie Aufgaben angegangen und Informationen gewonnen werden. Französische Ingenieure verfügen ihrer Ausbildung entsprechend über eine relativ theoretische, abstrakte und oberflächliche Sichtweise eines Problems, deutsche Ingenieure dagegen gehen eine Aufgabe an, indem sie Teilaspekte isolieren und damit zu einer detaillierten und konkreten Lösung gelangen. Bei der Gewinnung von Informationen legt die französische Seite großen Wert auf die Synthese und präsentiert nur eine einzige, einfache sowie originelle Lösung. Die deutsche Seite dagegen liefert eine hohe Menge an noch aufzubereitenden Informationen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung interkultureller Kooperation im Zuge der Globalisierung und Erläuterung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Diplomarbeit.

2 Internationale Joint Ventures als Forschungsgegenstand: Theoretische Fundierung des Kulturbegriffs, Darstellung der Interkulturellen Managementforschung und Analyse verschiedener Strategien im Umgang mit kulturellen Differenzen.

3 Beispiele ‚erfolgreicher’ deutsch-französischen Joint Ventures: Detaillierte Fallstudien zu ARTE und EUROCOPTER zur Untersuchung von Konflikten und Synergiepotenzialen in der deutsch-französischen Zusammenarbeit.

4. Conclusio: Zusammenführung der Erkenntnisse aus den Fallstudien und Ableitung von Empfehlungen für das Management und die zukünftige Forschung im Bereich interkultureller Zusammenarbeit.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Management, Deutsch-Französische Joint Ventures, Kulturdimensionen, Unternehmenskultur, Interkulturelle Kompetenz, Synergiepotenzial, Organisationsentwicklung, ARTE, EUROCOPTER, Akkulturation, Konfliktmanagement, Personalentwicklung, Internationale Kooperation, Interkulturelles Training, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle nationaler kultureller Unterschiede in der deutsch-französischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die interkulturelle Managementforschung, das Management von Joint Ventures sowie konkrete Strategien zur Gestaltung interkultureller Synergien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie kulturelle Reibungspunkte in wirtschaftlichen Kooperationen durch ein Verständnis für die jeweiligen Kulturen und gezielte Managementansätze in Synergien umgewandelt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Analyse kombiniert mit einer Fallstudien-Methodik angewandt, wobei zwei erfolgreiche deutsch-französische Joint Ventures tiefgehend analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und die zwei ausführlichen Fallstudien zum Kulturkanal ARTE und dem Hubschrauberhersteller EUROCOPTER.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind interkulturelles Management, Synergie, Joint Ventures, Unternehmenskultur und Organisationsentwicklung.

Wie unterscheidet sich die Arbeitsweise bei ARTE von der bei EUROCOPTER?

Während ARTE durch vertragliche Regelungen (Paritätsprinzip) versucht, Konflikten eher aus dem Weg zu gehen, verfolgt EUROCOPTER einen aktiven, lernorientierten Ansatz der interkulturellen Organisationsentwicklung.

Warum spielt das Ausbildungssystem für die Kooperation eine Rolle?

Die Arbeit verdeutlicht, dass unterschiedliche Bildungssysteme (z.B. französische Generalisten/Eliteschulen vs. deutsche Spezialisten) direkt das Arbeitsverständnis, die Herangehensweise an Probleme und das Rollenverständnis von Führungskräften beeinflussen.

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Résumé des informations

Titre
Die Rolle der Kultur in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen
Université
University of Mannheim
Note
1,7
Auteur
Diplom-Kauffrau Nadine Freiberg (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
89
N° de catalogue
V55942
ISBN (ebook)
9783638507660
ISBN (Livre)
9783656784708
Langue
allemand
mots-clé
Rolle Kultur Wirtschaftskooperationen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom-Kauffrau Nadine Freiberg (Auteur), 2004, Die Rolle der Kultur in deutsch-französischen Wirtschaftskooperationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55942
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