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Neues Lernen. Internet für Blinde und Sehbehinderte

Title: Neues Lernen. Internet für Blinde und Sehbehinderte

Term Paper , 2002 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Caroline Debelt (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen Überblick darüber, wie viele Blinde und Sehbehinderte das Internet nutzen und was sie sich davon erhoffen. Anschließend werden die speziellen Werkzeuge, die sie brauchen, um das Internet überhaupt nutzen zu können, beschrieben und bewertet.

Danach folgt eine Analyse, warum Sehgeschädigte im Internet vielfach an Grenzen stoßen und eine Erläuterung, wie die rechtliche Situation bezüglich Sehgeschädigter im Internet aussieht. Abschließend werden 10 Regeln vorgestellt, mit deren Hilfe es Webseitenanbietern gelingen soll, eine barrierefreie Seite zu erstellen.

Aufgrund der Aktualität des Themas kann man nur wenig Print-Literatur finden, der Großteil der verwendeten Literatur stammt daher aus dem Internet. Beim Verfassen der Arbeit mussten die Schwerpunkte so gesetzt werden, dass der Rahmen der Arbeit nicht gesprengt wird. Daher kann die Arbeit auch nur einen Überblick geben. Weiterführende Informationen zum Thema kann man auf den im Literaturverzeichnis angegebenen Webseiten finden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Definitionen Behinderung, Sehbehinderung, Blindheit und Sehschädigung

2 Blinde und Sehbehinderte im Internet

3 Voraussetzungen

3.1 Der Großbildmonitor und der Screen Magnifier

3.2 Der Screenreader

3.3 Die Sprachausgabe

3.4 Die Spracheingabe

3.5 Die Braillezeile

3.6 Die Tastenhilfe/ Tastatureingabe

3.7 Weitere Hilfsmittel

3.7.1 Der IBM Homepage Reader

3.7.2 Der Webformator

3.8 Web-Browser

4 Das Internet - Bereicherung oder Ausgrenzung?

5 Die rechtliche Lage

5.1 § 11 Barrierefreie Informationstechnik

5.2 Bedeutung des §11 BGG für die Gestaltung von Webseiten

6 Internet für alle?

6.1 Zehn Regeln zur Gestaltung von HTML-Dokumenten

6.2 Wie testet man eine Site auf Barrierefreiheit?

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Chancen des Internets für blinde und sehbehinderte Menschen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch den Einsatz spezifischer technischer Hilfsmittel und die Einhaltung barrierefreier Gestaltungsprinzipien ein gleichberechtigter Zugang zu Informationen im Netz ermöglicht werden kann.

  • Analyse technischer Hilfsmittel (Screenreader, Braillezeilen, Großschriftsoftware)
  • Evaluation des Internetzugangs für sehgeschädigte Nutzer
  • Untersuchung der Barrieren und Ausgrenzungsfaktoren im Webdesign
  • Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen zur Barrierefreiheit
  • Formulierung von Gestaltungsregeln für barrierefreie Webseiten

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Screenreader

Um überhaupt mit dem Computer arbeiten zu können, benötigen Blinden und ein Teil der Sehbehinderten eine zusätzliche Software, die die Signale an den Bildschirm abfängt und neu interpretiert. Diese Spezialsoftware wird als „Screenreader“ bezeichnet.[…] Die Übersetzung des Bildschirminhalts für blinde Computerbenutzer erfolgt entweder in Blindenschrift über die Braille-Zeile oder in synthetischer Sprache, beispielsweise über eine Soundkarte. Die Eingabe in den Computer hingegen ist unproblematisch und erfolgt über die Tastatur.

Der Screenreader kann jedoch nicht die Intelligenz eines Menschen, der mit seinen Augen den Bildschirm beobachtet, ersetzen. Er kann den Bildschirmaufbau nicht wie das menschliche Auge interpretieren.

„Für die Mehrheit der Computeranwender ist der Zusammenhang mehrerer Bildschirmelemente einer Anwendung auf Anhieb einleuchtend.“ Der Programmierer eines Screenreaders muss hingegen auf alle Ereignisse des Bildschirms individuell eingehen. Je komplizierter sich das Layout einer Anwendung darstellt, desto höher sind die Ansprüche, die an die Hilfsmittelsoftware gestellt werden. Hierbei können Upgrades oder Release-Wechsel jegliche Hilfsmittearbeit zu Nichte machen, denn was dem Menschen nur oberflächlich auffällt, sind in einer Bit-Landschaft absolut neue Strukturen, mit denen die beschriebene Hilfsmittelsoftware ohne Überarbeitung nichts mehr anfangen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die Internetnutzung sehgeschädigter Menschen, bewertet notwendige Hilfsmittel und erläutert die rechtliche sowie gestalterische Situation bezüglich der Barrierefreiheit.

1 Definitionen Behinderung, Sehbehinderung, Blindheit und Sehschädigung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Sehbehinderung und Blindheit anhand der jeweiligen Grade der Sehschädigung.

2 Blinde und Sehbehinderte im Internet: Es wird dargelegt, dass trotz der großen Chancen des Internets weiterhin erhebliche technische und gestalterische Barrieren für betroffene Nutzer bestehen.

3 Voraussetzungen: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Analyse der für die Internetnutzung erforderlichen Hilfsmittel wie Screenreader, Braillezeilen und spezialisierter Software.

4 Das Internet - Bereicherung oder Ausgrenzung?: Hier werden die Potenziale zur Steigerung der Selbstständigkeit durch das Internet den konkreten Barrieren wie mangelnder HTML-Konformität oder fehlenden ALT-Tags gegenübergestellt.

5 Die rechtliche Lage: Die Ausführungen erläutern den § 11 des Behindertengleichstellungsgesetzes und dessen verbindliche Bedeutung für die barrierefreie Gestaltung von Webseiten.

6 Internet für alle?: Das abschließende Kapitel stellt zehn Regeln zur Gestaltung barrierefreier HTML-Dokumente vor und erläutert Methoden zur Überprüfung der Barrierefreiheit einer Webseite.

Resümee: Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und der Hoffnung auf ein barrierefreies Internet als echtes "Tor zur Welt".

Schlüsselwörter

Internet, Barrierefreiheit, Blindheit, Sehbehinderung, Screenreader, Braillezeile, Behindertengleichstellungsgesetz, Webdesign, HTML-Gestaltung, Hilfsmittel, Barriere, Internetzugang, Software, Navigation, Informatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation sehgeschädigter Menschen im Internet, den technischen Voraussetzungen zur Nutzung sowie der rechtlichen Verpflichtung zur Barrierefreiheit.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind technische Hilfsmittel für Blinde, die Analyse von Zugangsbarrieren im Web und die rechtliche Situation sowie praktische Gestaltungsrichtlinien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Internetangebote so gestaltet werden können, dass sie auch für sehgeschädigte Nutzer barrierefrei und uneingeschränkt zugänglich sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Informationen aus dem Internet, ergänzt durch Fachinformationen von Experten auf diesem Gebiet.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die technischen Voraussetzungen (Hilfsmittel), die Analyse der Zugangsbarrieren, die rechtlichen Aspekte nach dem BGG sowie konkrete Regeln für das Webdesign.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Barrierefreiheit, Screenreader, Web-Standards und Inklusion im digitalen Raum charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der IBM Homepage Reader von einem Standard-Screenreader?

Der IBM Homepage Reader ergänzt den Internet Explorer direkt um Sprachfunktionen, während Standard-Screenreader eigenständige Spezialsoftware zur Interpretation des Bildschirminhalts darstellen.

Warum ist das Behindertengleichstellungsgesetz für Webanbieter relevant?

Es schafft ein gesetzliches Fundament, das öffentliche und langfristig auch gewerbliche Anbieter dazu verpflichtet, Webseiten nach bestimmten technischen Standards barrierefrei zu gestalten.

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Details

Title
Neues Lernen. Internet für Blinde und Sehbehinderte
College
University Karlsruhe (TH)  (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften)
Course
Theorien und Konzepte der multimedialen Kommunikation
Grade
1,0
Author
Bachelor of Arts Caroline Debelt (Author)
Publication Year
2002
Pages
21
Catalog Number
V55682
ISBN (eBook)
9783638505703
ISBN (Book)
9783656778578
Language
German
Tags
Neues Lernen Internet Theorien Konzepte Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Caroline Debelt (Author), 2002, Neues Lernen. Internet für Blinde und Sehbehinderte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55682
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