Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen Überblick darüber, wie viele Blinde und Sehbehinderte das Internet nutzen und was sie sich davon erhoffen. Anschließend werden die speziellen Werkzeuge, die sie brauchen, um das Internet überhaupt nutzen zu können, beschrieben und bewertet.
Danach folgt eine Analyse, warum Sehgeschädigte im Internet vielfach an Grenzen stoßen und eine Erläuterung, wie die rechtliche Situation bezüglich Sehgeschädigter im Internet aussieht. Abschließend werden 10 Regeln vorgestellt, mit deren Hilfe es Webseitenanbietern gelingen soll, eine barrierefreie Seite zu erstellen.
Aufgrund der Aktualität des Themas kann man nur wenig Print-Literatur finden, der Großteil der verwendeten Literatur stammt daher aus dem Internet. Beim Verfassen der Arbeit mussten die Schwerpunkte so gesetzt werden, dass der Rahmen der Arbeit nicht gesprengt wird. Daher kann die Arbeit auch nur einen Überblick geben. Weiterführende Informationen zum Thema kann man auf den im Literaturverzeichnis angegebenen Webseiten finden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitionen Behinderung, Sehbehinderung, Blindheit und Sehschädigung
- Blinde und Sehbehinderte im Internet
- Voraussetzungen
- Der Großbildmonitor und der Screen Magnifier
- Der Screenreader
- Die Sprachausgabe
- Die Spracheingabe
- Die Braillezeile
- Die Tastenhilfe/ Tastatureingabe
- Weitere Hilfsmittel
- Der IBM Homepage Reader
- Der Webformator
- Web-Browser
- Das Internet - Bereicherung oder Ausgrenzung?
- Die rechtliche Lage
- § 11 Barrierefreie Informationstechnik
- Bedeutung des §11 BGG für die Gestaltung von Webseiten
- Internet für alle?
- Zehn Regeln zur Gestaltung von HTML-Dokumenten
- Wie testet man eine Site auf Barrierefreiheit?
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Nutzung des Internets durch Blinde und Sehbehinderte. Sie beleuchtet die technischen Voraussetzungen für den Zugang, analysiert die Herausforderungen und diskutiert die rechtliche Situation im Hinblick auf barrierefreie Gestaltung von Webseiten.
- Nutzung des Internets durch Blinde und Sehbehinderte
- Technische Hilfsmittel für den Zugang zum Internet
- Barrieren und Herausforderungen für Sehbehinderte im Internet
- Rechtliche Aspekte der barrierefreien Gestaltung von Webseiten
- Best-Practice-Regeln für barrierefreie Webseiten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Thematik und die Struktur der Arbeit. Kapitel 1 definiert die Begriffe Behinderung, Sehbehinderung, Blindheit und Sehschädigung. Kapitel 2 beleuchtet die Nutzung des Internets durch Blinde und Sehbehinderte, wobei Statistiken und Perspektiven der Nutzer vorgestellt werden. Kapitel 3 beschreibt die technischen Voraussetzungen für die Nutzung des Internets durch Sehbehinderte, einschließlich Hilfsmittel wie Großbildmonitore, Screenreader, Braillezeilen und Spracheingabe.
Schlüsselwörter
Barrierefreiheit, Internet, Sehbehinderung, Blindheit, Screenreader, Braillezeile, Spracheingabe, Großbildmonitor, Rechtliche Rahmenbedingungen, Webseiten-Gestaltung, HTML-Dokumente
Häufig gestellte Fragen
Wie nutzen Blinde und Sehbehinderte das Internet?
Blinde nutzen spezielle Software und Hardware wie Screenreader, Braillezeilen und Sprachausgaben, um digitale Inhalte auditiv oder haptisch zu erfassen.
Was ist ein Screenreader?
Ein Screenreader ist eine Software, die Bildschirminhalte vorliest oder an eine Braillezeile weitergibt, damit blinde Nutzer durch Webseiten navigieren können.
Was fordert § 11 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG)?
Der Paragraf regelt die barrierefreie Informationstechnik und verpflichtet öffentliche Stellen dazu, ihre Webseiten und Programme so zu gestalten, dass sie für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind.
Welche Hilfsmittel gibt es für Sehbehinderte mit Restsehvermögen?
Hierzu zählen Großbildmonitore, Screen Magnifier (Bildschirmvergrößerer) sowie spezielle Tastenhilfen und angepasste Web-Browser.
Was sind die wichtigsten Regeln für eine barrierefreie Webseite?
Die Arbeit nennt 10 Regeln, darunter die Verwendung von Alternativtexten für Bilder, eine klare Strukturierung durch Überschriften und eine gute Tastaturbedienbarkeit.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts Caroline Debelt (Autor:in), 2002, Neues Lernen. Internet für Blinde und Sehbehinderte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55682