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Blickwinkel und Aussichten von Täter und Opfer im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs. Soziale Arbeit im Zwangskontext

Titel: Blickwinkel und Aussichten von Täter und Opfer im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs. Soziale Arbeit im Zwangskontext

Hausarbeit , 2019 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sonja Fritzsche (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit versucht, folgende Forschungsfrage zu beantworten: Inwieweit unterscheiden sich direkte und indirekte Ausgleichsformen des Täter-Opfer-Ausgleichs, hinsichtlich der Blickwinkel und Aussichten von Täter und Opfer?

Sie stützt sich dabei qualitativ und quantitativ auf Recherche in der existierenden Fachliteratur, deren Ergebnisse hier konsistent zusammengefasst werden – juristische Parameter bleiben dabei im Wesentlichen unberücksichtigt, fokussiert wird auf die psychologischen und sozialen Parameter der außergerichtlichen Schlichtung.

Nach einführender Darstellung des Problemraums und den notwendigen Begriffsklärungen werden die bekannten und verwendeten Schlichtungs-Methodiken differenziert und erläutert. In der Diskussion werden die Perspektiven von und die möglichen Folgen für Opfer und Täter unter den jeweiligen Methodiken gegenübergestellt und verglichen und damit die Forschungsfrage bestmöglich beantwortet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Kurzfassung
  • Abstract
  • Überblick
    • Begriffsklärungen
      • Viktimisierung
        • Primäre Viktimisierung
        • Sekundäre Viktimisierung
        • Tertiäre Viktimisierung
      • Coping
    • Mediations-Settings
      • Formal
        • Standard-Verfahren („klassisch“)
        • Co-Mediation
        • Staffelrad
        • Shuttle-Mediation
        • Friedenskonferenz
        • Tandem-Mediation
      • Praktisch
        • Verfahren
        • Eingesetztes Mediations-Personal
    • Ziele der am Täter-Opfer-Ausgleich Beteiligten
      • Ziele für das Opfer
      • Ziele für den Täter
      • Ziele des Mediators
    • Bewertung durch Opfer und Täter
      • Aussagen in Interviews
        • Aussagen von Opfern
        • Aussagen von Tätern
        • Aussagen beider Parteien zur Rolle des Mediators
      • Zusammenfassung und Bewertung der diversen persönlichen Aspekte
    • Diskussion

    Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Diese Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen direkten und indirekten Formen des Täter-Opfer-Ausgleichs, indem sie die Perspektiven und Aussichten von Tätern und Opfern in verschiedenen Mediationsverfahren beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den psychologischen und sozialen Aspekten der außergerichtlichen Schlichtung, wobei juristische Parameter weitgehend außer Acht gelassen werden.

    • Analyse der verschiedenen Methoden des Täter-Opfer-Ausgleichs
    • Vergleich der Perspektiven von Tätern und Opfern in den verschiedenen Verfahren
    • Bewertung der möglichen Folgen des Täter-Opfer-Ausgleichs für beide Parteien
    • Untersuchung der Rolle des Mediators im Täter-Opfer-Ausgleich
    • Bedeutung der psychologischen und sozialen Aspekte der außergerichtlichen Schlichtung

    Zusammenfassung der Kapitel

    Das erste Kapitel bietet einen einführenden Überblick über das Thema Täter-Opfer-Ausgleich und die Entwicklung der Mediation im Kontext krimineller Handlungen. Die folgenden Kapitel befassen sich mit den verschiedenen Mediations-Settings, sowohl formalen wie auch praktischen, und beleuchten die jeweiligen Verfahren, Ziele und das eingesetzte Personal. Es werden auch die Perspektiven von Opfern und Tätern und deren Ziele im Täter-Opfer-Ausgleich betrachtet. Darüber hinaus werden die Ergebnisse von Interviews mit Opfern und Tätern zusammengefasst und die Rolle des Mediators aus Sicht beider Parteien beleuchtet. Die Arbeit gipfelt in einer Diskussion der Erkenntnisse und ihrer Relevanz im Hinblick auf die Forschungsfrage.

    Schlüsselwörter

    Täter-Opfer-Ausgleich, Mediation, Schlichtung, Viktimisierung, Coping, Strafrecht, außergerichtliche Konfliktlösung, Opferperspektive, Täterperspektive, Mediationsverfahren, direkte Mediation, indirekte Mediation, Ziele, Folgen, Rolle des Mediators

    Häufig gestellte Fragen

    Was ist der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)?

    Ein Verfahren der außergerichtlichen Konfliktschlichtung, bei dem Täter und Opfer versuchen, die Folgen einer Straftat unter Anleitung eines Mediators einvernehmlich zu bewältigen.

    Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Mediation?

    Direkte Mediation beinhaltet ein persönliches Treffen der Parteien; indirekte Formen (z.B. Shuttle-Mediation) erfolgen über den Mediator ohne direkten Kontakt.

    Was bedeutet Viktimisierung?

    Es beschreibt den Prozess, zum Opfer einer Straftat zu werden, unterteilt in primäre (die Tat selbst), sekundäre (Reaktion des Umfelds) und tertiäre Viktimisierung.

    Welche Ziele verfolgt das Opfer im TOA?

    Ziele sind oft die materielle Wiedergutmachung, die emotionale Bewältigung der Tat und der Erhalt einer Entschuldigung.

    Welche Rolle hat der Mediator?

    Der Mediator ist eine neutrale dritte Instanz, die das Verfahren leitet, die Kommunikation fördert und auf einen fairen Ausgleich hinarbeitet.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Blickwinkel und Aussichten von Täter und Opfer im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs. Soziale Arbeit im Zwangskontext
Hochschule
Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen
Note
1,3
Autor
Sonja Fritzsche (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V535155
ISBN (eBook)
9783346123046
ISBN (Buch)
9783346123053
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recht soziale Arbeit Zwangskontext Täter-Opfer-Ausgleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sonja Fritzsche (Autor:in), 2019, Blickwinkel und Aussichten von Täter und Opfer im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs. Soziale Arbeit im Zwangskontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535155
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Leseprobe aus  22  Seiten
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