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Untertitelung oder Synchronisation: Welche der Übersetzungsmethoden ist besser für den Zuschauer?

Title: Untertitelung oder Synchronisation: Welche der Übersetzungsmethoden ist besser für den Zuschauer?

Term Paper , 2005 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Paulina Manhart (Author)

Speech Science / Linguistics
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In der Geschichte von Robinson Crusoe wird gezeigt, wie zwei Menschen verschiedener Kulturen miteinander kommunizieren können. Robinson C. bringt seinem Inselmitbewohner Freitag die eigene Sprache bei. Dadurch entsteht eine Art Verbindung zwischen diesen zwei Menschen, die später in eine Freundschaft übergeht. Anhand dieser Geschichte wird gezeigt, wie groß die Rolle der verbalen Sprache ist. Diese verbindet einerseits die Menschen, andererseits grenzt sie die Menschen aus. Sie ermöglicht den Menschen zwar das Miteinanderkommunizieren, aber garantiert kein gegenseitiges Verständnis. Sie schafft nur eine Illusion sich gegenseitig zu verstehen. Die Tatsache, dass Freitag die Sprache von Robinson Crusoe erlernt hat, bedeutet noch lange nicht, dass er ein Verständnis für ihn entwickelt hat. Aber ist es überhaupt möglich nur anhand der verbalen Sprache den anderen zu verstehen? Die nonverbale Sprache zeigt, dass man sich oft gar nicht unterhalten muss, um den Kommunikationspartner zu verstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Untertitelung

2.1 Die Untertitelung: Begriffsklärung

2.2 Die Untertitelung in multilingualen Filmen

2.3 Die Untertitelung und ihre besonderen Funktionen

3 Die Synchronisation

3.1 Die Synchronisation: Begriffsklärung

3.2 Die Synchronisation und ihre weiteren Charakteristika

3.3 Die Synchronisation in multilingualen Filmen

4 Vergleich Untertitelung und Synchronisation – theoretische Ansätze

4.1 Unterschiede zwischen den beiden Verfahren

4.2 Vor- und Nachteile der beiden Verfahren

5 Untertitelung oder Synchronisation: was ist für den Menschen eigentlich besser?

6 Summary

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die beiden gängigen Methoden der Filmübersetzung – Untertitelung und Synchronisation – mit dem Ziel, ihre theoretischen Ansätze zu charakterisieren, zu vergleichen und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile aus heutiger Perspektive zu analysieren, um die Forschungsfrage zu beantworten, welche Methode für den Zuschauer vorteilhafter ist.

  • Historische Entwicklung der Filmübersetzungsverfahren seit der Tonfilmzeit
  • Detaillierte Analyse der technischen und inhaltlichen Merkmale von Untertitelung und Synchronisation
  • Untersuchung der Herausforderungen bei multilingualen Filmen
  • Vergleich der Methoden hinsichtlich Kosten, Authentizität und Zuschauerpräferenzen
  • Einfluss der Zielgruppe und individueller Sehgewohnheiten auf die Methodenwahl

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Synchronisation und ihre weiteren Charakteristika.

Ebenso wichtig bei der Synchronisation ist, dass der bearbeitete Text das gleiche Ziel wie der Originaltext verfolgt und somit bei dem Zuschauer den gleichen Effekt auslöst. Das heißt wenn ein Film, wie zum Beispiel der Dokumentarfilm „No Exit“ von Franziska Tenner, von dem Leben einer rechtsradikalen Gruppe in einer Stadt berichtet, um den Zuschauer dazu zu bringen die rechtsradikale Szene abzulehnen, soll der synchronisierte Film keine Vorliebe für die Gruppe erwecken. In diesem Fall soll bei der Bearbeitung von Dialogen weniger Wert auf die Sinneswiedergabe der Aussagen gelegt werden, sondern mehr auf die rein wörtliche Übersetzung.

Normalerweise ist es hierbei ausreichend, den Sinn der Aussage wiederzugeben. Es muss aber darauf geachtet werden, dass die Sprache handlungs- und situationsbezogen ist. Man kann also kein Hochdeutsch verwenden, wenn man eine in Slang geäußerte Aussage übersetzt.

Besonders viele Schwierigkeiten bei der Synchronisation von Filmen bringen die optischen Vorgaben, wie z.B. Schriften, Tafeln, Zeitungsausschnitte, in einem Wort: alles, was die geschriebene Sprache verkörpert. Da der geschriebene Text schon in das Bild eingesetzt worden ist, ist es unmöglich, dem Zuschauer den Text zu verbergen und ihn vor der fremden Sprache zu schützen. Das Publikum scheint das aber wenig zu stören und es zeigt großes Verständnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der verbalen Kommunikation und führt die Problematik der Sprachbarrieren bei der Entstehung des Tonfilms ein, was zur Entwicklung von Übersetzungsverfahren wie der Untertitelung und Synchronisation führte.

2 Die Untertitelung: Dieses Kapitel behandelt die Tradition und technische Umsetzung der Untertitelung, einschließlich ihrer Anwendung in multilingualen Filmen und ihrer spezifischen Funktionen, beispielsweise für Hörgeschädigte.

3 Die Synchronisation: Der Fokus liegt hier auf der Geschichte und den Charakteristika der Synchronisation, einschließlich der technischen Anforderungen wie der Lippensynchronität und der Rolle des Synchronsprechers.

4 Vergleich Untertitelung und Synchronisation – theoretische Ansätze: Hier werden die methodischen Unterschiede sowie die Vor- und Nachteile beider Verfahren gegenübergestellt, wobei Faktoren wie Kosten und die Authentizität des Originals im Vordergrund stehen.

5 Untertitelung oder Synchronisation: was ist für den Menschen eigentlich besser?: Dieses Kapitel analysiert, wie unterschiedliche Zuschauergruppen und ihre individuellen Bedürfnisse die Präferenz für eine bestimmte Übersetzungsmethode beeinflussen.

6 Summary: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit in englischer Sprache zusammen.

Schlüsselwörter

Filmübersetzung, Synchronisation, Untertitelung, Sprachbarriere, Tonfilm, Lippensynchronität, Multilingualer Film, Audiovisuelle Medien, Übersetzungstheorie, Zuschauerpräferenz, Authentizität, Sprachdidaktik, Synchronsprecher, Übersetzungskosten, Filmrezeption

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung der zwei am weitesten verbreiteten Methoden zur Übersetzung von ausländischen Filmen: der Untertitelung und der Synchronisation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die historische Entstehung, die technische Durchführung, die linguistischen Herausforderungen sowie die Auswirkungen dieser Methoden auf die Wahrnehmung des Zuschauers.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Hauptziel ist es, die Vor- und Nachteile beider Verfahren zu charakterisieren und zu vergleichen, um zu beurteilen, welche Methode für die unterschiedlichen Ansprüche der heutigen Zuschauer besser geeignet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytischen Ansatz, bei dem theoretische Ansätze aus der Übersetzungswissenschaft mit praktischen Beispielen und Zuschauerperspektiven kombiniert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Untertitelung (Kapitel 2), der Synchronisation (Kapitel 3) und einem theoretischen Vergleich beider Verfahren (Kapitel 4).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Filmübersetzung, Synchronisation, Untertitelung, Authentizität und Zuschauerrezeption.

Warum ist die Synchronisation bei multilingualen Filmen besonders problematisch?

Die Synchronisation stößt bei multilingualen Filmen an ihre Grenzen, wenn durch eine wörtliche Übersetzung der für den Film wichtige Kontrast zwischen verschiedenen Sprachen verloren geht und das Werk seinen spezifischen Charakter einbüßt.

Welche Rolle spielt die Kostenfrage bei der Entscheidung für eine Methode?

Die Kostenfrage ist ein entscheidendes Kriterium für die Staaten bei der Wahl eines Verfahrens: Die Untertitelung ist deutlich kostengünstiger als die technisch aufwendige Synchronisation, weshalb kleinere Länder häufiger untertitelte Filme zeigen.

Warum spielt die Untertitelung für Gehörlose eine existentielle Rolle?

Für Gehörlose und Schwerhörige stellt die Untertitelung das einzige Mittel dar, um die Filmhandlung überhaupt inhaltlich erfassen zu können, weshalb sie hier eine unverzichtbare Funktion übernimmt.

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Details

Title
Untertitelung oder Synchronisation: Welche der Übersetzungsmethoden ist besser für den Zuschauer?
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Grade
1,7
Author
Paulina Manhart (Author)
Publication Year
2005
Pages
23
Catalog Number
V53271
ISBN (eBook)
9783638487733
ISBN (Book)
9783656811817
Language
German
Tags
Untertitelung Synchronisation Welche Zuschauer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paulina Manhart (Author), 2005, Untertitelung oder Synchronisation: Welche der Übersetzungsmethoden ist besser für den Zuschauer?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53271
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