Die Arbeit betrachtet unter Zugrundelegung Fichtes Werk von 1796 die Folgen des Vorgangs der Freiheitseinschränkung beim Rechtsbruch für die Qualitäten des endlichen Vernunftwesens im wechselseitigen Anerkennungsverhältnis, insbesondere unter Berücksichtigung des §3 der Deduktion des Rechtsbegriffes.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Deduction
- Die Deduction des Rechtsbegriffes - Die Entwicklung der Intersubjektivät
- Die Entwicklung des Rechtsbegriffs
- Der Übergriff in die fremde Freiheitssphäre
- Die Folgen für das Anerkennungsverhältnis
- Die Behandlung des Rechtsbrüchigen
- Das über den Rechtsbruch hinaus geltende Denkgesetz
- Das Verfahren nach dem Denkgesetz
- Konsequenzen für die Interpretation der Strafrechtsbegründung Fichtes
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit den Folgen des Rechtsbruches für das endliche Vernunftwesen in J.G. Fichtes Grundlage des Naturrechts von 1796. Im Zentrum der Arbeit stehen die Konsequenzen des Vorgangs der Freiheitseinschränkung für das wechselseitige Anerkennungsverhältnis, insbesondere unter Berücksichtigung des § 3 der Deduction des Rechtsbegriffes.
- Die Entwicklung des Rechtsbegriffs bei Fichte
- Die Folgen des Rechtsbruches für die Freiheit des Einzelnen
- Das wechselseitige Anerkennungsverhältnis im Kontext des Rechtsbruches
- Die Bedeutung des § 3 der Deduction des Rechtsbegriffes für die Analyse
- Die Konsequenzen für die Interpretation der Strafrechtsbegründung Fichtes
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt Fichtes These zur Rechtlosigkeit des Rechtsbrechers vor und erläutert deren Bedeutung im Kontext seiner Lehre. Es wird deutlich, dass der Rechtsbruch den Verlust des Status einer Person in reziproken Anerkennungsverhältnissen bedeutet.
- Die Deduction: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über Fichtes Deduction des Rechtsbegriffes und die Entwicklung der Intersubjektivität. Hierbei werden wichtige Konzepte wie die wechselseitige Anerkennung und die Begrenzung der Freiheitssphären erläutert. Die Deduction dient als Grundlage für die Analyse der Folgen des Rechtsbruches.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind: Rechtsbruch, endliches Vernunftwesen, Fichte, Grundlage des Naturrechts, Deduktion, Rechtsbegriff, Intersubjektivität, Anerkennungsverhältnis, Freiheit, Strafrechtsbegründung, § 3, Wissenschaftslehre.
Häufig gestellte Fragen
Welche Folgen hat der Rechtsbruch bei Fichte?
Ein Rechtsbruch führt laut Fichte zum Verlust des Status als Person innerhalb des wechselseitigen Anerkennungsverhältnisses.
Was bedeutet „wechselseitige Anerkennung“?
Es ist die gegenseitige Einschränkung der Freiheitssphären, durch die sich Vernunftwesen erst als freie Personen konstituieren.
Warum wird der Rechtsbrecher als „rechtlos“ betrachtet?
Indem er die Freiheit eines anderen verletzt, kündigt er das Anerkennungsverhältnis auf und verliert damit seinen eigenen Anspruch auf rechtlichen Schutz.
Was ist der Kern von § 3 der Deduktion des Rechtsbegriffs?
Dieser Paragraph beschreibt die Konsequenzen der Freiheitseinschränkung und die notwendige Intersubjektivität für die Existenz eines Rechtswesens.
Wie begründet Fichte das Strafrecht?
Die Strafe ist eine Konsequenz daraus, dass der Rechtsbrecher durch sein Handeln das allgemeine Rechtsgesetz für sich selbst außer Kraft gesetzt hat.
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- Martin Wiechers (Autor), 2006, Die Folgen des Rechtsbruches für das endliche Vernunftwesen in Fichtes Grundlage des Naturrechts von 1796, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52505