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Sprachtherapeutische Interventionen bei Late Talkers. Elternbasierte vs. therapeutenbasierte Maßnahmen

Ein systematisches Review zur Evaluation zweier unterschiedlicher Therapieansätze

Titel: Sprachtherapeutische Interventionen bei Late Talkers. Elternbasierte vs. therapeutenbasierte Maßnahmen

Bachelorarbeit , 2015 , 48 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sascha Kaletka (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ca. 14% aller Kinder weisen im Alter von 24 bis 36 Monaten eine spezifische Sprachentwicklungsstörung und damit ein Late Talker-Profil auf. Nach aktuellen Leitlinien werden zur sprachtherapeutischen Behandlung von Late Talkers neben therapeutenbasierten Therapiemaßnahmen auch elternbasierte empfohlen. Therapeutenbasierte Therapiemethoden versuchen im klassischen Kind-Therapeut-Setting eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Elternbasierte Maßnahmen sollen die Eltern dazu befähigen, durch sprachförderliche Interaktion ihrem Kind zur Sprache zu verhelfen. Ist die absolute Wirksamkeit beider Methoden durch die aktuelle Evidenzlage bestätigt, existiert bislang noch keine Übersichtsarbeit, die die beiden Methoden komparativ hinsichtlich Effektivität und Effizienz bei der Behandlung von Late Talkers vergleicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Zusammenfassung
  • Abstract
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • 1 Spezifische Sprachentwicklungsstörungen im Kleinkindalter
    • 1.1 Elternbasierte und therapeutenbasierte Therapiemaßnahmen
      • 1.1.1 Elternbasierte Maßnahmen nach Empfehlung der AWMF
        • 1.1.1.1 Beschreibung des HET
        • 1.1.1.2 Beschreibung des HPP
      • 1.1.2 Therapeutenbasierte Maßnahmen nach Empfehlung der AWMF
        • 1.1.2.1 Beschreibung der Frühtherapie nach Barbara Zollinger
        • 1.1.2.2 Beschreibung des PLAN
    • 1.2 EbTm vs. TbTm – die aktuelle Evidenzlage
      • 1.2.1 Forschungsproblem/Forschungslücken
    • 1.3 Ziele und Fragestellungen der Arbeit
      • 1.3.1 Forschungsfragen
  • 2 Beschreibung des methodischen Vorgehens
  • 3 Ergebnisse
    • 3.1 Relevante Outcomegrößen
      • 3.1.1 Baxendale und Hesketh
      • 3.1.2 Gibbards
      • 3.1.3 Law, Kot und Barnett
  • 4 Diskussion
    • 4.1 Beantwortung der Hauptfragen
    • 4.2 Beantwortung der Nebenfragen
    • 4.3 Diskussion der Studienqualität
    • 4.4 Diskussion des methodischen Vorgehens
  • 5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die Effektivität und Effizienz von elternbasierten und therapeutenbasierten Therapiemaßnahmen bei Late Talkers. Ziel ist es, die Wirksamkeit beider Ansätze im Hinblick auf die Verbesserung der Sprachentwicklung von Kindern mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) zu vergleichen.

  • Die Bedeutung der Interaktionistischen Spracherwerbstheorie für Elternbasierte Therapie
  • Die Rolle des Patholinguistischen Therapieansatzes (PLAN) in der therapeutenbasierten Intervention
  • Die aktuelle Evidenzlage und Forschungslücken bezüglich der Vergleichbarkeit von EbTm und TbTm
  • Die Notwendigkeit der Berücksichtigung individueller Teilleistungen von Late Talkers
  • Die Suche nach der optimalen Therapieform für Late Talkers im Sinne des Best Practice

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 beleuchtet das Störungsbild Late Talker und die Bedeutung elternbasierter und therapeutenbasierter Maßnahmen im Rahmen der Sprachtherapie. Kapitel 2 erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit, welches die systematische Suche nach relevanten kontrollierten Gruppenstudien umfasst. Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Literaturstudie, die drei relevante Studien mit insgesamt 100 Probanden umfasst. Kapitel 4 analysiert und diskutiert die Ergebnisse der Studien, wobei die Effektivität und Effizienz der beiden Therapieansätze im Detail beleuchtet werden. Abschließend bietet Kapitel 5 ein Fazit und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsbedürfnisse.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Late Talker, Spezifische Sprachentwicklungsstörungen (SSES), elternbasierte Therapiemethoden (EbTm), therapeutenbasierte Therapiemethoden (TbTm), Interaktionistische Spracherwerbstheorie, Patholinguistischer Therapieansatz (PLAN), Effektivität, Effizienz, Best Practice.

Häufig gestellte Fragen

Wer gilt als „Late Talker“?

Kinder, die im Alter von 24 bis 36 Monaten eine spezifische Sprachentwicklungsstörung aufweisen (ca. 14% aller Kinder), werden als Late Talker bezeichnet.

Was ist der Unterschied zwischen eltern- und therapeutenbasierten Maßnahmen?

Elternbasierte Maßnahmen befähigen Eltern zur sprachförderlichen Interaktion, während therapeutenbasierte Ansätze im klassischen Setting zwischen Kind und Therapeut wirken.

Welche elternbasierten Programme werden erwähnt?

Die Arbeit beschreibt unter anderem das Heidelberger Elterntraining (HET) und das Hanen-Programm (HPP).

Welche therapeutenbasierten Ansätze werden vorgestellt?

Genannt werden die Frühtherapie nach Barbara Zollinger und der Patholinguistische Therapieansatz (PLAN).

Gibt es eine eindeutige Überlegenheit einer Methode?

Die Arbeit stellt fest, dass beide Methoden wirksam sind, vergleicht sie jedoch kritisch hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz basierend auf der aktuellen Evidenzlage.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachtherapeutische Interventionen bei Late Talkers. Elternbasierte vs. therapeutenbasierte Maßnahmen
Untertitel
Ein systematisches Review zur Evaluation zweier unterschiedlicher Therapieansätze
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Veranstaltung
Logopädie/Therapiewissenschaften
Note
1,7
Autor
Sascha Kaletka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
48
Katalognummer
V520777
ISBN (eBook)
9783346127730
ISBN (Buch)
9783346127747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
review evaluation therapieansätze late talkers sprachtherapie sprachentwicklungsstörung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sascha Kaletka (Autor:in), 2015, Sprachtherapeutische Interventionen bei Late Talkers. Elternbasierte vs. therapeutenbasierte Maßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520777
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Leseprobe aus  48  Seiten
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