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Ist der Tod ein Übel?

Titel: Ist der Tod ein Übel?

Akademische Arbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Z. Can (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit geht es um eine sprachanalytische Untersuchung der Frage: Ist der Tod ein Übel? Diese bereits in der Antike weitläufig erörterte Frage wird auch nach über 2000 Jahren in der Gegenwartsphilosophie kontrovers diskutiert. Im Ausgang von Epikurs theoretischen Überlegungen zu diesem Thema, die er im "Brief an Menoikeus" ausführt, wird ein weiter Bogen bis zu den Gegenwartsphilosophen Thomas Nagel und Shelly Kagan geschlagen.

Obwohl mehr als zweitausend Jahre Geistesgeschichte vergangen und deutliche Fortschritte in den Naturwissenschaften erzielt worden sind, bleibt die Frage, was uns nach dem Sterben erwartet, für viele Menschen noch immer in Dunkel gehüllt. Der Tod ist für viele Menschen ein Mysterium. Ein Rätsel, das zu lösen uns nicht möglich erscheint. Es verwundert deshalb nicht, dass der Tod eine fruchtbare Quelle philosophischer sowie religiöser Überlegungen und Überzeugungen ist.

Gegenstand dieser Hausarbeit ist es, die Frage, ob der Tod ein Übel ist, vom empirischen Standpunkt aus zu erörtern. Dabei werden im ersten Teil zunächst die Ansichten von antiken, neuzeitlichen und gegenwärtigen Philosophen untersucht, um anschließend darauf aufmerksam zu machen, dass dennoch Fragen und Probleme offen bleiben. Diese offen gebliebenen Fragen und Probleme werden im zweiten Teil durch eine meines Erachtens bisher nicht gründlich ausgearbeitete Definition des Übels zu lösen versucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung: Der Tod
  • 2. Ist der Tod ein Übel?
    • 2.1 Epikur. Der Tod geht uns nichts an
    • 2.2 Thomas Nagel. Die Verlusttheorie
    • 2.3 Shelly Kagan. Erweiterung der Verlusttheorie
    • 2.4 Das Rätsel bleibt ungelöst
  • 3. Definition des Übels
    • 3.1 Kants Definition des Übels
    • 3.2 Übel als Gegensätzlichkeit zum Wollen
    • 3.3 Die Lösung des Rätsels
  • 4. Schluss: Das Problem der Universalisierung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob der Tod ein Übel ist und betrachtet diese Frage aus empirischer Perspektive. Die Arbeit untersucht verschiedene philosophische Ansichten zum Tod, beginnend mit Epikur und fortgeführt mit Thomas Nagel und Shelly Kagan. Dabei werden die Grenzen dieser Ansichten deutlich gemacht und im zweiten Teil wird eine neue Definition des Übels vorgestellt, die zur Lösung der offenen Probleme beitragen soll.

  • Die philosophische Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage, ob er ein Übel ist
  • Die Ansichten von Epikur, Thomas Nagel und Shelly Kagan zur Bewertung des Todes
  • Die Problematik der Todesangst und die Rolle von Emotionen in der philosophischen Argumentation
  • Die Definition des Übels und ihre Relevanz für die philosophische Debatte über den Tod
  • Das Problem der Universalisierung und die Implikationen für die Bewertung des Todes

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema Tod und seine Bedeutung in der Philosophie ein und beleuchtet die vielfältigen Perspektiven auf die Frage nach dem Tod. Das zweite Kapitel untersucht verschiedene philosophische Positionen zur Frage, ob der Tod ein Übel ist. Es werden die Ansichten von Epikur, Thomas Nagel und Shelly Kagan vorgestellt und kritisch analysiert. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Definition des Übels und entwickelt eine neue Definition, die die zuvor aufgeworfenen Probleme zu lösen versucht.

Schlüsselwörter

Tod, Übel, Epikur, Thomas Nagel, Shelly Kagan, Verlusttheorie, Definition des Übels, Universalisierung, empirische Perspektive.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird die Frage „Ist der Tod ein Übel?“ empirisch untersucht?

Die Arbeit versucht, über rein religiöse oder mystische Vorstellungen hinaus eine sprachanalytische und erfahrungsbasierte Antwort auf die Bewertung des Todes zu finden.

Was besagt Epikurs Theorie zum Tod?

Epikur argumentiert, dass der Tod uns nichts angeht: Solange wir da sind, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, sind wir nicht mehr da. Er kann also kein Übel sein.

Was ist die „Verlusttheorie“ von Thomas Nagel?

Nagel vertritt die Ansicht, dass der Tod ein Übel ist, weil er uns der guten Dinge des Lebens beraubt, die wir ohne ihn hätten erfahren können.

Wie definiert die Arbeit das „Übel“ neu?

Die Arbeit schlägt vor, Übel als eine „Gegensätzlichkeit zum Wollen“ zu definieren, um die offenen Probleme der traditionellen Theorien zu lösen.

Welche Rolle spielt Immanuel Kant in dieser Diskussion?

Kants Definition des Übels wird herangezogen, um eine fundiertere Grundlage für die Bewertung des Todes als Übel oder Nicht-Übel zu schaffen.

Was ist das Problem der Universalisierung am Ende der Arbeit?

Es wird kritisch hinterfragt, ob die Bewertung des Todes als Übel für alle Menschen gleichermaßen verallgemeinert werden kann oder individuell verschieden sein muss.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist der Tod ein Übel?
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Philosophie)
Note
1,0
Autor
Z. Can (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V516700
ISBN (eBook)
9783346108470
ISBN (Buch)
9783346108487
Sprache
Deutsch
Schlagworte
übel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Z. Can (Autor:in), 2013, Ist der Tod ein Übel?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516700
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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