Die vorliegende Seminararbeit geht der Frage nach, wie die Abteilungen oder Bereiche eines Unternehmens, die sich holakratisch aufsetzen mit nicht-holakratischen Abteilungen und Bereichen desselben Unternehmens in der Praxis miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.
Damit sollen sowohl die Aufgaben der Schnittstellen durchleuchtet werden, welche bei den untersuchten Unternehmen Schwierigkeiten bereiten, als auch die positiven Punkte angesprochen werden. Bei der teilweisen Einführung in eine Abteilung oder eines Bereiches eines Grossunternehmens stellt sich die Frage, wie mit den nicht-holakratischen Teilen des Unternehmens umgegangen wird. Fokussiert auf die Schwachstellen und die zweifellos auch aufbauenden Elemente der Untersuchungen, wird in dieser Arbeit das besondere Gewicht auf die Aussagen der behandelten Literatur gelegt.
Eine der wichtigsten Kernaussage der Arbeit ist, dass das Hybridmodell der Holakratie noch nicht so weit verfeinert ist, um den Ansprüchen der Unternehmen zu genügen. Diese Aussage bestätigen Wissenschaftler/-innen und die in der Praxis tätigen Personen.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Abbildungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Ausgangslage
- 1.2 Phänomen
- 1.3 Relevanz
- 1.4 Fragestellung
- 1.5 Zielstellungen und erwartende Ergebnisse der Arbeit
- 1.6 Abgrenzungen
- 1.7 Aufbau der Arbeit
- 2 Theorieteil
- 2.1 Grundlage der Holakratie
- 2.2 Elemente in der Holakratie
- 2.2.1 Verfassung
- 2.2.2 Rollen und Kreise
- 2.2.3 Meetings
- 2.3 Einflussfaktoren in der Holakratie
- 2.3.1 Neue Generationen, neue Ansichtsweisen
- 2.3.2 Veränderte Rahmenbedingungen gemäss VOPA+ Modell
- 2.4 Ganzheitliche Einführung von Holakratie
- 2.5 Holakratisches Hybridmodell
- 2.6 Herausforderung des holakratischen Hybridmodells
- 2.6.1 Herausforderungen bei Die Mobiliar - Personalentwicklung
- 2.6.2 Herausforderungen bei Swisscom
- 2.6.3 Die Post-Postnetz Verkauf KMU
- 2.6.4 Mercedes-Benz.io
- 2.7 Kritische Stimmen
- 2.8 Zusammenfassung Theorieteil
- 3 Auswertungsteil
- 3.1 Schnittstellen zwischen holakratischen und nicht-holakratischen Bereichen
- 3.1.1 Positive und negative Schnittstellen nach Nennungen
- 3.1.2 Positive und negative Schnittstellen nach Herkunft
- 3.1.3 Positive und negative Schnittstellen nach positiven/negativen Aspekten
- 3.2 Beantwortung der Forschungsfrage
- 3.3 Praxisanwendung
- 4 Fazit und Ausblick
- 4.1 Schlussbetrachtungen
- 4.2 Handlungsempfehlungen
- 4.3 Ausblick
- 5 Quellenverzeichnis
- 6 Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die Interaktion zwischen holakratisch strukturierten Abteilungen und traditionellen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens. Das Ziel ist es, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit an den Schnittstellen dieser beiden Arbeitsformen zu analysieren. Die Arbeit fokussiert auf die Schwierigkeiten, die bei der Zusammenarbeit auftreten können, aber auch auf positive Aspekte, die aus der Zusammenarbeit hervorgehen.
- Herausforderungen und Chancen der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen holakratischen und nicht-holakratischen Abteilungen
- Analyse von Fallbeispielen und Praxisbeispielen aus verschiedenen Unternehmen
- Identifizierung von positiven und negativen Aspekten der Schnittstellen zwischen holakratischen und nicht-holakratischen Bereichen
- Bewertung der Auswirkungen der teilweisen Einführung von Holakratie auf die gesamte Unternehmensstruktur
- Bewertung des Holakratie-Hybridmodells und seiner Herausforderungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Ausgangslage und Relevanz des Themas "Holakratie in einem Teil des Unternehmens (Abteilung) und deren Auswirkungen zu nicht-holakratischen Abteilungen" vor. Sie definiert die Fragestellung und die angestrebten Ergebnisse der Arbeit. Der Theorieteil beleuchtet die Grundlagen der Holakratie, ihre Elemente und Einflussfaktoren. Er befasst sich mit der ganzheitlichen Einführung von Holakratie sowie mit dem holakratischen Hybridmodell und dessen Herausforderungen. Der Auswertungsteil analysiert die Schnittstellen zwischen holakratischen und nicht-holakratischen Bereichen und bewertet die positiven und negativen Aspekte dieser Verbindung. Schliesslich werden im Fazit und Ausblick die Schlussbetrachtungen gezogen und Handlungsempfehlungen gegeben.
Schlüsselwörter
Holakratie, Hybridmodell, Schnittstellen, Kommunikation, Zusammenarbeit, Herausforderungen, Chancen, Unternehmen, Abteilung, traditionelle Strukturen, agile Methoden, Transformation, Einflussfaktoren, Praxisanwendung, Fallbeispiele.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Seminararbeit zur Holakratie?
Die Arbeit untersucht die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen holakratischen und traditionell-hierarchischen Abteilungen innerhalb desselben Unternehmens.
Was versteht man unter einem holakratischen Hybridmodell?
Es beschreibt Unternehmen, in denen nur einzelne Bereiche holakratisch arbeiten, während der Rest der Organisation klassischen Strukturen folgt.
Welche Unternehmen werden als Fallbeispiele herangezogen?
Behandelt werden unter anderem Swisscom, Die Mobiliar, Die Post und Mercedes-Benz.io.
Was sind die größten Herausforderungen an den Schnittstellen?
Schwierigkeiten entstehen oft durch unterschiedliche Entscheidungswege, Kommunikationsstile und die Unreife bestehender Hybridmodelle.
Welche Elemente kennzeichnen die Holakratie?
Zentrale Elemente sind die Verfassung, Rollen und Kreise sowie spezifische Meeting-Formate.
Gibt es auch positive Aspekte bei der teilweisen Einführung?
Ja, die Arbeit identifiziert auch aufbauende Elemente und Chancen, die durch agile Methoden in Teilbereichen entstehen.
- Arbeit zitieren
- Fabian Boner (Autor:in), 2019, Holakratie in Unternehmen. Wie gelingt effektive Kommunikation zwischen Abteilungen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/514337