Die aktuelle Gewaltdiskussion
Seit dem 17.01.2003 ist im Bundestag erneut die Diskussion entfacht, ob Gewalt-Videos, DVD’ s und Killerspiele verboten werden sollen. Anlaß für die erneute Diskussion war das Massaker von Erfurt am 26. 04.2002, bei dem der 19 jährige Robert S. während seines Amoklaufes 17 Menschen ( Lehrer und Schüler ) tötete. In seiner Freizeit spielte er Killerspiele, sah Gewaltvideos und vieles mehr. An diesem Massaker wurde ( wieder ) deutlich, welche extremen Wirkungen von Gewaltmedien ausgehen können, unter Berücksichtigung sozialer Kontexte und personeller Entwicklungen. Zwangsläufig stellt sich die Frage, was überhaupt unter Gewalt, insbesondere der Gewalt in den Medien, zu verstehen ist.
Inhaltsverzeichnis
- Die aktuelle Gewaltdiskussion
- Die Definition von Gewalt
- Die Gewalt ist Realität
- Die Ursachen von Gewalt und ihre Faszination
- Theorien und Konzepte : ihre Ergebnisse und Schwierigkeiten
- Kognitionstheoretische Überlegungen zur Aggression (nach Moser)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die Bedeutung der Diskussion über Gewalt in den Medien für die medienpädagogische Theorieentwicklung. Sie analysiert die Definition von Gewalt, die Ursachen ihrer Faszination und die Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in den Medien. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Theorien und Konzepte zur Wirkung von Mediengewalt und diskutiert deren Ergebnisse und Schwierigkeiten.
- Definition von Gewalt in den Medien
- Ursachen der Faszination von Gewalt
- Theorien und Konzepte zur Wirkung von Mediengewalt
- Schwierigkeiten und Ergebnisse medienpädagogischer Forschung
- Relevanz der Diskussion für die medienpädagogische Theorieentwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die aktuelle Gewaltdiskussion
Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Debatte um die Regulierung von Gewalt in den Medien. Es analysiert die Definition von Gewalt, insbesondere im medialen Kontext, und geht auf die realitätsbezogene Bedeutung von Gewaltdarstellungen ein. Weiterhin werden die Ursachen von Gewalt und ihre Faszination in Bezug auf mediale Rezeption diskutiert.
Theorien und Konzepte : ihre Ergebnisse und Schwierigkeiten
Dieses Kapitel befasst sich mit verschiedenen Theorien und Konzepten, die die Wirkung von Mediengewalt auf das Individuum untersuchen. Es beleuchtet die kognitionstheoretischen Überlegungen zur Aggression nach Moser und stellt die Ergebnisse und Schwierigkeiten der bisherigen Forschung dar.
Schlüsselwörter
Mediengewalt, Medienpädagogik, Gewaltdefinition, Gewaltforschung, Kognitionstheorie, Aggression, Theorien zur Medienwirkung, Regulierung, Debatte, Faszination, Realitätsbezug, Auswirkungen, Ergebnisse, Schwierigkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Was war der Anlass für die erneute Diskussion über Gewaltmedien im Jahr 2003?
Der Anlass war das Massaker von Erfurt am 26.04.2002, bei dem ein 19-jähriger Amokläufer 17 Menschen tötete. Da er in seiner Freizeit sogenannte Killerspiele spielte und Gewaltvideos konsumierte, entfachte dies die Debatte über ein Verbot solcher Medien erneut.
Welche zentralen Themen untersucht diese Hausarbeit?
Die Arbeit analysiert die Definition von Gewalt, die Ursachen ihrer Faszination sowie die Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in den Medien auf die medienpädagogische Theorieentwicklung.
Welche Rolle spielen kognitionstheoretische Überlegungen in der Arbeit?
Die Arbeit beleuchtet kognitionstheoretische Überlegungen zur Aggression, insbesondere basierend auf den Ansätzen von Moser, um die Wirkung von Mediengewalt auf das Individuum zu erklären.
Was wird unter der „Faszination von Gewalt“ in dieser Studie verstanden?
Es werden die Ursachen untersucht, warum Gewaltmedien eine anziehende Wirkung auf Rezipienten haben können und welche sozialen Kontexte diese Faszination begünstigen.
Welche Bedeutung hat die Diskussion für die medienpädagogische Forschung?
Die Diskussion hilft dabei, bestehende Theorien und Konzepte zur Medienwirkung zu hinterfragen, deren Schwierigkeiten aufzuzeigen und neue Ansätze für die Theorieentwicklung in der Medienpädagogik zu finden.
- Arbeit zitieren
- Nathalie Blum (Autor:in), 2003, Die Bedeutung der Diskussion über Gewalt in den Medien für die medienpädagogische Theorieentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51165