In dieser Arbeit wird der Film "Die Bestimmung - Divergent" mit der Offenbarung des Johannes und der Apokalypse im wahren Leben verglichen. Es geht sowohl um einen Untergang der Welt, als auch um einen Untergang der eigenen Seele. Viele Menschen mussten wegen sinnlosen Dingen in den vergangenen Jahrzehnten leiden und empfanden Schmerz.
Immer wieder entdecke ich in den Nachrichten, in Reportagen oder sogar in Filmen, dass von Apokalypsen gesprochen wird, doch jeder versteht etwas anderes darunter. Viele glauben, dass dann die Welt untergehen würde, so auch am 21.12.2012. Die meisten erinnern sich noch an diesen Tag. Ich persönlich war damals auch sehr Zwiegestalten, da für mich das Ganze nur Humbug ist. Doch das ganze Jahr wurde vor diesem Datum gewarnt, denn der 20.12.2012 war der letzte Tag, der im Maya Kalender verzeichnet war. Supermärkte wurden ausgeplündert, die Menschen kauften sich überteuerte Immobilien, nur um sich ihren letzten Traum zu erfüllen, sie bauten ihren eigenen Bunker, um im schlimmsten Fall überleben zu können und andere wollten diesen letzten Tag noch mit ihren Liebsten verbringen. Was mir dadurch aber auch bewusst wird ist, dass jeder eine andere Definition für die eine Apokalypse hat. Nur eines haben alle gemeinsam, es sterben immer Menschen dabei und es bereiten sich immer viele aufs Überleben vor. Auch der Film „Die Bestimmung - Divergent“ beschäftigt sich mit einer besonderen Apokalypse.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung zum Thema Apokalypse
2. Zusammenfassungen
2.1 Zusammenfassung zu dem Film „Die Bestimmung- Divergent“
2.2 Inhaltliche Zusammenfassung zu der Bibelstelle „die Offenbarung des Johannes“
3. Vergleich Film mit Realität
3.1 Rezension von Christoph Peterson
3.2 Rassentrennung in den USA und Antisemitismus
4. Rezension von Andreas Borcholte um die Relevanz der apokalyptischen Themen in Genre Film darzulegen
5. Vergleich vom Film „Die Bestimmung- Divergent“ mit der „Offenbarung des Johannes“
6. Rückblickendes Fazit zum Thema Apokalypse
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit setzt sich zum Ziel, den Film „Die Bestimmung – Divergent“ im Kontext des apokalyptischen Genres zu untersuchen und dabei Parallelen zur biblischen „Offenbarung des Johannes“ sowie zu realen gesellschaftlichen Konflikten aufzuzeigen, um das Wesen des „Bösen“ und die individuelle Erfahrung von Apokalypsen zu analysieren.
- Analyse und Vergleich der filmischen Apokalypse mit der biblischen Offenbarung.
- Untersuchung realer historischer und aktueller Diskriminierung (Rassentrennung, Antisemitismus) als gesellschaftliche Apokalypsen.
- Kritische Auseinandersetzung mit Filmrezensionen zu „Die Bestimmung – Divergent“.
- Reflexion über die Bedeutung von individuellen „Untergängen der Seele“ und menschlichen Werten.
Auszug aus dem Buch
3.2 Rassentrennung in den USA und Antisemitismus
Als Beispiel möchte ich hier einen sehr wichtigen Punkt, den die heutige Gesellschaft leider viel zu stark verdrängt, ansprechen.
Vorweg ist erst einmal festzustellen, dass vor allem meine Generation ganze anders mit dem Thema Rassentrennung umgeht, als es zum Beispiel meine Eltern noch gemacht haben. Was uns vor allem bei dem Thema Rassentrennung in den Sinn kommt ist die AFD, die mit ihren zahlreichen Plakaten nur so dafür wirbt, dass alle für sie wählen sollen. Doch zum Glück sind wir mit gewissen Werten aufgewachsen. Werte die einem vermitteln, dass Dunkelhäutige normal sind und sie zu unserer Gesellschaft dazu gehören. Doch vor 50 Jahren sah das Alles noch ganz anders aus. Eine Frau namens Rosa Parks stand als Eine von Vielen, gegen die Rassentrennung auf und löste dadurch eine Welle an Demonstrationen aus. Was für unsere Gesellschaft normal ist, war für die Weißen damals unvorstellbar. Sie waren es gewohnt, dass sich die Dunkelhäutigen in die hinteren Reihen setzten mussten und die Hellhäutigen nach vorne durften. Rosa Parks wollte sich dagegen wehren und besetzte einen Platz im vorderen Teil des Buses.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung zum Thema Apokalypse: Der Autor erläutert sein persönliches Verständnis von Apokalypsen anhand historischer Ereignisse und führt auf das Vergleichsthema zum Film „Die Bestimmung – Divergent“ hin.
2. Zusammenfassungen: Dieses Kapitel bietet Inhaltsangaben des Films „Die Bestimmung – Divergent“ sowie eine inhaltliche Zusammenfassung der biblischen Offenbarung des Johannes.
3. Vergleich Film mit Realität: Hier wird der Film anhand der Rezension von Christoph Peterson analysiert und in Bezug zu realen gesellschaftlichen Problemen wie Rassentrennung und Antisemitismus gesetzt.
4. Rezension von Andreas Borcholte um die Relevanz der apokalyptischen Themen in Genre Film darzulegen: Das Kapitel setzt sich kritisch mit der filmischen Analyse und Bewertung durch den Journalisten Andreas Borcholte auseinander.
5. Vergleich vom Film „Die Bestimmung- Divergent“ mit der „Offenbarung des Johannes“: Ein direkter Vergleich zwischen dem Bösen im Film (Jeanine Matthews) und der „Hure von Babylon“ aus der Offenbarung wird gezogen.
6. Rückblickendes Fazit zum Thema Apokalypse: Der Autor resümiert, dass Apokalypsen nicht nur als Weltuntergang, sondern als individuelle psychische und emotionale Krisen zu verstehen sind, die oft vom „Bösen“ ausgehen.
Schlüsselwörter
Apokalypse, Offenbarung des Johannes, Die Bestimmung, Divergent, Jeanine Matthews, Rassentrennung, Antisemitismus, Filmkritik, Gesellschaft, Werte, Individuelle Apokalypse, Leid, Macht, Dystopie, Religion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Konzept der Apokalypse, indem sie den dystopischen Film „Die Bestimmung – Divergent“ mit der biblischen Offenbarung des Johannes sowie mit realen gesellschaftlichen Missständen vergleicht.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die literarische und filmische Darstellung von Untergangsszenarien, die Rolle des Bösen, der historische und aktuelle Antisemitismus sowie die Diskriminierung von Minderheiten in den USA.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Parallelen zwischen fiktiven Untergangsszenarien und der biblischen Apokalypse aufzuzeigen sowie ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Menschen in der Realität persönliche „Apokalypsen“ durch Unterdrückung und Leid erfahren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine vergleichende Literatur- und Filmanalyse sowie die Einbeziehung zeitgeschichtlicher Beispiele und Rezensionen, um eine Brücke zwischen religiösen Texten, Popkultur und aktuellen gesellschaftlichen Diskursen zu schlagen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Zusammenfassungen von Film und Bibeltext, die Auseinandersetzung mit Filmkritiken, den Vergleich von Machtstrukturen im Film mit biblischen Symbolen und die Thematisierung von Rassismus und Antisemitismus als moderne Apokalypsen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Apokalypse, Dystopie, Rassentrennung, Antisemitismus, Machtmissbrauch, individuelle Krise und die Offenbarung des Johannes.
Wie interpretiert der Autor die Figur der Jeanine Matthews?
Die Autorin sieht in der Figur der Jeanine Matthews eine Verkörperung des Bösen, die aufgrund ihrer Gier nach Macht und ihrer Skrupellosigkeit in den Handlungen mit der „Hure von Babylon“ aus der biblischen Offenbarung verglichen werden kann.
Warum wird der Begriff „Apokalypse“ vom Autor erweitert definiert?
Der Autor erweitert den Begriff über den rein religiösen Weltuntergang hinaus und definiert ihn als eine individuelle, psychische und emotionale Krisenerfahrung, die ein Mensch durch tragische Ereignisse, Leid oder Unterdrückung durchlebt.
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- Anonym (Autor:in), 2018, Apokalypse. Ein Vergleich von "Die Bestimmung - Divergent" mit der Offenbarung des Johannes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/508775