Zum Thema der Macht in der Pädagogik, oder genauer, zu pädagogischer Autorität wurden bisher verschiedene Fragestellungen bearbeitet, so zum Beispiel zur Unterrichtsforschung und zur pädagogischen Führung. Auch erziehungsgeschichtliche Analysen zur Autorität und philosophische Studien zu Fragen der Autorität waren Gegenstand der Forschung.
In der vorliegenden Studienarbeit soll nun versucht werden, die in der Pädagogik vorliegenden Formen der Macht genauer zu beleuchten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Problembeschreibung
- Frage
- Klärung der Begriffe „Macht“ und „Pädagogik❝
- Methodik
- Rahmenbedingungen in der deutschen Krankenpflegeausbildung
- Schule und Macht
- Teilnehmende Beobachtung
- Diskussion und Zusammenfassung
- Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Studienarbeit beleuchtet die verschiedenen Formen der Macht in der Pädagogik und untersucht, wie diese in der Praxis wirken. Dabei wird insbesondere auf die Rolle des Lehrers als „Wissendem“ und die Auswirkungen von Machtbeziehungen auf die Entwicklung von Schülern eingegangen.
- Macht als soziales Verhältnis und deren Ausprägungen in der Pädagogik
- Die Rolle des Lehrers und dessen Machtposition innerhalb der Institution Schule
- Die Bedeutung von Autorität und Disziplin für die pädagogische Praxis
- Die Auswirkungen von Machtbeziehungen auf die Selbstbestimmung und Entwicklung von Schülern
- Die Frage, ob und wie sich pädagogische Macht in zeitlicher Begrenzung selbst überflüssig machen kann
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Forschungsfrage vor, welche Aspekte der Macht sich in der Pädagogik erkennen lassen. Kapitel 2 erläutert die Begriffe „Macht“ und „Pädagogik“ im Kontext der pädagogischen Praxis. Die Methodik der Arbeit wird in Kapitel 3 beschrieben. Kapitel 4 widmet sich den Rahmenbedingungen der deutschen Krankenpflegeausbildung, wobei insbesondere die Rolle von Schule und Macht sowie die Methode der teilnehmenden Beobachtung beleuchtet werden.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Macht, Pädagogik, Autorität, Disziplin, Schule, Lehrer, Schüler, Selbstbestimmung, Krankenpflegeausbildung und teilnehmende Beobachtung. Sie beleuchtet insbesondere die Frage, wie sich Macht in der Pädagogik manifestiert und welche Auswirkungen sie auf die Entwicklung von Schülern hat.
Häufig gestellte Fragen
Welche Formen der Macht gibt es in der Pädagogik?
Macht manifestiert sich in der Pädagogik oft über die Autorität des Lehrers, institutionelle Disziplin und das Wissensgefälle zwischen Lehrenden und Lernenden.
Kann pädagogische Macht sich selbst überflüssig machen?
Ein Ziel der Pädagogik ist es, dass die Macht des Lehrers durch die wachsende Selbstbestimmung und Mündigkeit des Schülers mit der Zeit abnimmt.
Wie wird Macht in der Krankenpflegeausbildung untersucht?
In dieser Arbeit wird die Methode der teilnehmenden Beobachtung genutzt, um Machtstrukturen innerhalb der schulischen Pflegeausbildung zu analysieren.
Was ist der Unterschied zwischen Macht und Autorität?
Autorität wird oft als legitime Form der Macht angesehen, die auf Anerkennung und fachlicher Kompetenz basiert, während Macht auch rein strukturell wirken kann.
Welchen Einfluss hat die Institution Schule auf Machtbeziehungen?
Die Schule als Institution gibt Rahmenbedingungen vor, die Disziplinierung fördern und die Rollenverteilung zwischen 'Wissenden' und 'Lernenden' festschreiben.
- Quote paper
- Michael Werner (Author), 2016, Aspekte der Macht in der Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/507601