Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Philip Larkins Lyrik als Vorläufer der Movement-Poetry betrachtet werden kann. Grundlage ist das Gedicht "Träumerei" von Philip Larkin aus dem Jahr 1946. Es wird ein Überblick über die Movement-Poetry und deren wichtigsten Vertreter gegeben. Die Analyse des Gedichtes "Träumerei", legt den Fokus auf die Darstellung und Entwicklung der charakteristischen Merkmale der Movement-Poetry. Des Weiteren werden Gedichte aus der New Lines Anthologie von Robert Conquest herangezogen, die ebenfalls auf ihre charakteristischen Merkmale hin untersucht werden. Dazu werden jeweils zwei Gedichte zu den beiden Merkmalen emotionslose Schreibweise und Prozess der Selbsterkenntnis auf diese Gesichtspunkte gerichtet analysiert.
Philip Larkin ist einer der bekanntesten Lyriker der englischen Nachkriegszeit und wurde vorrangig in den 1950er Jahren bekannt. In dieser Zeit gewann die sogenannte "Movement"-Bewegung immer weiter an Relevanz. Zu dieser Gruppierung wird auch Larkin gezählt. Die Lyrik dieser Autoren fußte auf der nüchternen Einsicht, dass die moderne Welt sich so schnell entwickelt, dass lediglich der persönliche Alltag für den einzelnen überschaubar ist und somit auch analysiert werden kann. Dadurch bedingt, befassen sich die Gedichte dieser Gruppe hauptsächlich mit authentischen Alltagserfahrungen, die in einer einfachen und verständlichen Sprache geschrieben wurden. Eine zeitliche Einordnung dieser Bewegung ist jedoch bis heute schwierig.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Movement-Poetry
- Zeitliche Einordnung und historischer Hintergrund
- Autoren der Movement-Poetry
- Die Movement-Bewegung als Gruppe
- Abgrenzungsmerkmale der Movement-Poetry
- Träumerei von Philip Larkin
- Elemente der Movement-Poetry aus Gedichten der 1950er
- Emotionslose Schreibweise
- Prozess der Selbsterkenntnis
- Vergleich
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Gedicht „Träumerei“ von Philip Larkin und untersucht dessen Zugehörigkeit zur Movement-Poetry. Hierzu wird zunächst ein Überblick über die Movement-Poetry gegeben, bevor das Gedicht selbst analysiert wird.
- Die zeitliche Einordnung und die historischen Hintergründe der Movement-Poetry
- Die wichtigsten Autoren der Movement-Poetry
- Die charakteristischen Merkmale der Movement-Poetry
- Die Analyse des Gedichts „Träumerei“ im Hinblick auf die Merkmale der Movement-Poetry
- Der Vergleich zwischen „Träumerei“ und anderen Gedichten der Movement-Poetry
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt Philip Larkin und die Movement-Poetry vor, die im Kontext der englischen Nachkriegszeit entstanden ist. Es werden die zentralen Themen der Arbeit und die Methode der Untersuchung vorgestellt.
- Movement-Poetry: Dieses Kapitel widmet sich der Bewegung selbst. Es werden die zeitliche Einordnung, die historischen Hintergründe sowie die wichtigsten Autoren und ihre Beziehung zueinander beleuchtet. Zudem werden die charakteristischen Merkmale der Movement-Poetry herausgestellt, die als Vergleichspunkte dienen.
- Träumerei von Philip Larkin: In diesem Kapitel wird das Gedicht „Träumerei“ im Hinblick auf seine Zugehörigkeit zur Movement-Poetry analysiert. Dabei stehen die Darstellung und Entwicklung der charakteristischen Merkmale der Movement-Poetry im Vordergrund.
- Elemente der Movement-Poetry aus Gedichten der 1950er: Hier werden Gedichte aus der New Lines Anthologie von Robert Conquest untersucht. Dabei werden die Merkmale „emotionslose Schreibweise“ und „Prozess der Selbsterkenntnis“ analysiert.
- Vergleich: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Analysen von „Träumerei“ und den Gedichten der New Lines Anthologie gegenübergestellt und anhand der Abgrenzungsmerkmale verglichen.
Schlüsselwörter
Movement-Poetry, Philip Larkin, Träumerei, englische Nachkriegszeit, zeitliche Einordnung, historische Hintergründe, Autoren, Abgrenzungsmerkmale, emotionslose Schreibweise, Prozess der Selbsterkenntnis, Vergleich.
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- Karsten Klein (Autor), 2019, Philip Larkins "Träumerei" als Vorläufer der Movement-Poetry, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/506107