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Die Geschichte der ErzieherInnenausbildung von 1840 bis 2018

Titel: Die Geschichte der ErzieherInnenausbildung von 1840 bis 2018

Hausarbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Historie der ErzieherInnenausbildung. Beginnend bei Friedrich Fröbel, führt die Hausarbeit durch die Verstaatlichung in der allgemeinen Frauenschule bis hin zur Vereinheitlichung der Ausbildung der HortnerInnen und KindergärtnerInnen. Im letzten Teil geht die Hausarbeit auf die zunehmende Akademisierung ein und gibt einen Ausblick auf eine mögliche kommende Entwicklung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Friedrich Fröbel und der Beginn einer Professionalisierung

2.1 Die Ausbildung der Kindergärtnerinnen nach Friedrich Fröbel

2.2 Der pädagogische Ansatz

3 Der weitere Verlauf der Ausbildung in der Geschichte

3.1 Die Verstaatlichung der Ausbildung in der allgemeinen Frauenschule

3.2 Die Zusammenführung von Hortnerinnen und Kindergärtnerinnen

3.3 Die Vereinheitlichung der Ausbildung an Fachschulen

3.4 Die Akademisierung der Ausbildung

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der ErzieherInnenausbildung von 1840 bis 2018. Ziel ist es, den Ursprung und die Wandlungsprozesse des Berufsbildes nachzuvollziehen, um die aktuelle Debatte um eine notwendige Akademisierung der Ausbildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und steigender Anforderungen an pädagogische Fachkräfte fundiert zu analysieren.

  • Historische Grundlagen der frühpädagogischen Professionalisierung durch Friedrich Fröbel.
  • Die Entwicklung von Ausbildungsstrukturen, insbesondere die Verstaatlichung und Vereinheitlichung der Berufsbilder.
  • Einfluss sozio-politischer Ideologien auf die Inhalte und Ausrichtung der pädagogischen Ausbildung.
  • Die aktuelle Herausforderung der Akademisierung im Kontext eines sich wandelnden Qualifikationsprofils.

Auszug aus dem Buch

2 Friedrich Fröbel und der Beginn einer Professionalisierung

Um die Bedeutung der Pädagogik Friedrich Fröbels zu verdeutlichen, ist es wichtig, die geschichtliche Situation zu erläutern. Daher beschäftigt sich dieses Kapitel mit einem Einblick in die Situation zu Beginn der Professionalisierung der Ausbildung der ErzieherInnen, sowie mit dem Begründer des Kindergartens Friedrich Fröbel.

Neben den Waisenhäusern entstehen Anfang des 19. Jahrhunderts durch den gesellschaftlichen Wandel der Industrialisierung Institutionen „wie beispielsweise Kleinkinderbeschäftigungsschulen, Bewahranstalten, Bewahrschulen [...].“ (Amthor 2016, S. 87). Die einzelnen Institutionen differenzieren sich mit einem einhergehenden Eingeständnis der Notwendigkeit einer pädagogischen Haltung in der Kleinkinderziehung (ebd., S. 88). Gefordert wird zu der Zeit also eine Kleinkindpädagogik, die den reinen Gedanken der ehrenamtlichen Betreuung revolutionieren soll.

An dieser Stelle beginnt die Professionalisierung der Ausbildung der ErzieherInnen. Professionalisierung definiert Harald A. Mieg dabei wie folgt:

„Professionalisierung bedeutet im engen Sinn den Prozess der Entwicklung einer Berufs-gruppe in Richtung einer Profession, d. h. einer Berufsgruppe mit einer gewissen Au-tonomie in der Leistungskontrolle. In einem weiten Sinn bedeutet Professionalisierung den Übergang von Tätigkeiten zu bezahlter Arbeit, die gewissen einklagbaren Qualitäts-standards unterliegt. In diesem weiten Sinne können Personen und Tätigkeiten sich professionalisieren, sie gewinnen an Professionalität.“ (Mieg 2005, S. 342).

Lange Zeit hält der Staat sich jedoch aus der Ausbildung sozialer Berufe heraus. Die Ausbildungen im Bereich der Kleinkinderziehung finden daher vorerst nur in vielfältigen privaten Formen statt. Pauline von Lippe-Detmold gründet 1802 in Detmold eine der ersten Kinderbewahranstalten in Deutschland. Die Betreuung der Kinder wird von den Mädchen des Waisenhauses und der Erwerbsschule unbezahlt übernommen, die vorher in die Bereiche Pflege und Erziehung eingewiesen werden. Dabei ist erwähnenswert, dass sich der Bereich der Erziehung auf Kinderlieder, Spiele und ähnliches erstreckt und eher praktische Erfahrungen vermittelt werden. (Amthor 2016, S. 88)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftebedarf in der frühkindlichen Bildung, was die Notwendigkeit einer geschichtlichen Betrachtung der ErzieherInnenausbildung unterstreicht.

2 Friedrich Fröbel und der Beginn einer Professionalisierung: Dieses Kapitel widmet sich den Anfängen der Kleinkindpädagogik und dem Wirken Friedrich Fröbels, der den Kindergarten als Bildungsort etablierte.

3 Der weitere Verlauf der Ausbildung in der Geschichte: Hier wird die historische Entwicklung von der Verstaatlichung über die Zusammenführung verschiedener Berufsbilder bis hin zur Vereinheitlichung an Fachschulen und der modernen Akademisierungsdebatte dargestellt.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Reformen der Vergangenheit zusammen und stellt fest, dass die bestehenden Strukturen den modernen Anforderungen der Gesellschaft und der Professionalisierung kaum noch gerecht werden können.

Schlüsselwörter

ErzieherInnenausbildung, Friedrich Fröbel, Professionalisierung, Kleinkindpädagogik, Sozialpädagogik, Fachschule, Akademisierung, Bildungsauftrag, Geschichte der sozialen Arbeit, Kindertageseinrichtung, Erzieherberuf, Reformpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und Professionalisierung der ErzieherInnenausbildung in Deutschland von 1840 bis 2018.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die frühpädagogischen Konzepte von Friedrich Fröbel, die Verstaatlichung sozialer Ausbildungen, die Vereinheitlichung verschiedener pädagogischer Berufsbilder sowie die aktuelle Debatte um eine Akademisierung des Berufs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den historischen Hintergrund der heutigen Ausbildung zu beleuchten, um die Anforderungen an eine moderne ErzieherInnenausbildung besser einordnen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zur Berufsgeschichte der sozialen Arbeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Anfänge der Professionalisierung, die Entwicklung von Ausbildungsformen im Laufe der Geschichte und die Analyse der Forderungen nach einer akademischen Qualifizierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

ErzieherInnenausbildung, Professionalisierung, Friedrich Fröbel, Akademisierung, Fachschule, Kindheit, Bildungsauftrag.

Welche Rolle spielte Friedrich Fröbel bei der Ausbildungsentwicklung?

Fröbel gilt als Begründer des Kindergartens und initiierte durch seine pädagogischen Konzepte eine erste, bewusste Professionalisierung für angehende Kindergärtnerinnen.

Warum wird heute eine Akademisierung der Ausbildung gefordert?

Die Forderung begründet sich in steigenden Anforderungen an das pädagogische Fachpersonal, wie z.B. komplexe Methodenkompetenz, Reflexionsfähigkeit und die Notwendigkeit wissenschaftlich fundierter Handlungsweisen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Geschichte der ErzieherInnenausbildung von 1840 bis 2018
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V505726
ISBN (eBook)
9783346059833
ISBN (Buch)
9783346059840
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte erzieherinnenausbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Die Geschichte der ErzieherInnenausbildung von 1840 bis 2018, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/505726
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Leseprobe aus  22  Seiten
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