Diese Arbeit untersucht, weshalb E-Commerceunternehmen zunehmend in den stationären Handel investieren und welche Strategien sie dabei verwenden. Das Ziel der Expansion in die reale Welt ist es, neue Synergieeffekte zu erzielen und die eigenen Kunden durch die volle Kontrolle über die Customer Journey auf eine neue Art und Weise zufriedenzustellen, da auf völlig neuartige Verkaufskonzepte, die alle Sinne stimulieren zurückgegriffen werden kann. Während in Deutschland die E-Commerceunternehmen wie Zalando und Mister Spex erste erfolgreiche versuche im stationären Handel verlauten lassen, ist das Phänomen in den USA und China schon deutlich fortgeschrittener und die Konkurrenten investieren Milliarden, um möglichst schnell neue Marktanteile zu generieren.
Inhaltsverzeichnis
- Management Summary
- Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Begriffsdefinitionen und Eigenschaften
- 1.1. Stationärer Einzelhandel
- 1.2. E-Commerce
- 2. Channelstrategien
- 2.1. Multi-Channel
- 2.2. Cross-Channel
- 2.3. No-Line-Handel
- 2.4. Omni-Channel
- 3. Branchenanalyse des E-Commercesegments
- 3.1. Kurze Geschichte zur Entstehung von E-Commerceunternehmen bis heute
- 3.2. SWOT-Analyse des E-Commerce Modells
- 3.2.1. Strengths
- 3.2.2. Weaknesses
- 3.2.3. Opportunities
- 3.2.4. Threats
- 4. Online to Offline - Wenn E-Commerce-Unternehmen stationäre Shops eröffnen
- 4.1. Status quo des Trends in Deutschland, den USA und China
- 4.2. Gründe für den Trend
- 4.3. Chancen und Risiken des Trends
- 4.3.1. Chancen
- 4.3.2. Risiken
- 5. Fazit und Zukunftsfähigkeit des Modells
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht den Trend von E-Commerce-Unternehmen, die in den stationären Handel eintreten. Die Studie beleuchtet die Gründe für diesen Trend, die Chancen und Risiken sowie die Zukunftsfähigkeit des Modells.
- Entwicklung und Charakteristika des E-Commerce
- Unterschiedliche Channelstrategien im Handel
- Gründe für den Trend vom Online- zum Offline-Handel
- Chancen und Risiken des Online-to-Offline-Modells
- Zukunftsfähigkeit des Modells
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert die Begriffe stationärer Einzelhandel und E-Commerce und erläutert die wichtigsten Eigenschaften beider Modelle. Kapitel zwei analysiert verschiedene Channelstrategien, darunter Multi-Channel, Cross-Channel, No-Line-Handel und Omni-Channel. Das dritte Kapitel bietet eine Branchenanalyse des E-Commerce-Segments und beleuchtet die Entwicklung der Branche sowie die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des E-Commerce-Modells. In Kapitel vier wird der Trend vom Online- zum Offline-Handel fokussiert, der in Deutschland, den USA und China untersucht wird. Die Gründe für den Trend sowie die Chancen und Risiken des Modells werden in diesem Kapitel ausführlich dargestellt. Das fünfte Kapitel bietet eine abschließende Bewertung der Zukunftsfähigkeit des Modells.
Schlüsselwörter
E-Commerce, stationärer Handel, Channelstrategien, Online-to-Offline, Multi-Channel, Cross-Channel, No-Line-Handel, Omni-Channel, Branchenanalyse, SWOT-Analyse, Chancen, Risiken, Zukunftsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Warum eröffnen reine Online-Händler (E-Commerce) stationäre Geschäfte?
Gründe sind die Erzielung von Synergieeffekten, die volle Kontrolle über die Customer Journey, die Steigerung der Markenbekanntheit und die Möglichkeit, Produkte haptisch erlebbar zu machen.
Was ist der Unterschied zwischen Multi-Channel und Omni-Channel?
Multi-Channel bedeutet, auf mehreren Kanälen parallel zu verkaufen. Omni-Channel integriert diese Kanäle nahtlos, sodass Kunden z. B. online kaufen und im Laden umtauschen können (Click & Collect).
Welche deutschen Unternehmen folgen dem "Clicks to Bricks"-Trend?
Prominente Beispiele in Deutschland sind der Modehändler Zalando und der Optiker Mister Spex, die erfolgreich stationäre Outlets bzw. Stores eröffnet haben.
Was sind die größten Risiken beim Eintritt in den stationären Handel?
Die hohen Fixkosten für Miete und Personal, die Komplexität der Logistik für physische Standorte und das Risiko, dass die Online-Expertise nicht eins zu eins auf den Ladenbau übertragbar ist.
Wie unterscheidet sich der Trend in den USA und China von Deutschland?
In den USA (z. B. Amazon mit Amazon Fresh) und China (z. B. Alibaba mit Hema-Supermärkten) ist die Verknüpfung von Online und Offline bereits deutlich fortgeschrittener und wird mit Milliardeninvestitionen vorangetrieben.
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- Johannes-Christian Pahl (Author), 2019, Von Clicks zu Bricks. Weshalb eine zunehmende Anzahl von E-Commerceunternehmen in den stationären Handel eintritt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/502288