In vorliegender Hausarbeit wird die Nachhaltigkeitsstrategie des Sportartikelherstellers PUMA dargestellt. Die Nachhaltigkeitsstrategie nennt PUMA "10FOR20". Darin definierte PUMA im Jahr 2015 zehn übergeordnete Nachhaltigkeitsziele, die bis 2020 erreicht werden sollen.
Im Rahmen der Hausarbeit wird eine Untersuchung dieser Nachhaltigkeitsstrategie hinsichtlich der Einhaltung der ISO26000-Kernthemen durchgeführt. Die internationale ISO26000-Norm fungiert als Leitfaden, der sich an Unternehmen und sämtliche andere Organisationen richtet und diese unterstützt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die sieben Kernthemen der ISO26000-Norm lauten Unternehmensführung, Umwelt, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, faire Betriebs- & Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen, Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft.
Gegründet wurde die PUMA SE im Jahr 1948 von Rudolf Dassler, Bruder von Adidas Gründer Adolf Dassler. Im selben Jahr fand die Eintragung ins Handelsregister als "PUMA Schuhfabrik Rudolf Dassler" statt. Bis heute liegt der Hauptsitz im bayrischen Herzogenaurach. Nachdem das Unternehmen im Jahr 1986 an die Börse ging und bis 2011 als deutsche Aktiengesellschaft galt, wurde PUMA 2011 umgewandelt in eine europäische Aktiengesellschaft, abgekürzt SE.
Diese international gestaltete Rechtsform zeichnet folgendes aus: Sie erhöht die Flexibilität in der Corporate Governance, da eine monistische Unternehmensstruktur gewählt werden kann, die als deutsche Aktiengesellschaft nicht möglich wäre. Dies erhöht die Akzeptanz bei ausländischen Investoren. Sie erleichtert grenzüberschreitende Kooperationen mit anderen Unternehmen und unterstreicht durch ein positives Image die globale Ausrichtung eines Unternehmens. PUMA, selbst gestaltet als monistische Corporate Governance Struktur, beschrieb diesen Vorgang als logischen Schritt, die Unternehmensentwicklung zu fördern und die strategische Entwicklung international weiter auszubauen.
Inhaltsverzeichnis
- Berichterstattung des Unternehmens
- Das Sportlifestyle-Unternehmen PUMA SE
- Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung
- Stakeholder-Analyse und -dialog
- Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung
- Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung
- Unternehmensführung
- Umwelt
- Menschenrechte
- Arbeitspraktiken
- Faire Betriebs- & Geschäftspraktiken
- Konsumentenanliegen
- Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft
- Gesellschaftliche Wirkungen
- Konsistenz des Berichts
- Berichte externer Institutionen über das Unternehmen
- Externe Informationen
- Resümee und Einordnung, Empfehlungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die Nachhaltigkeitsstrategie des Sportartikelherstellers PUMA. Sie befasst sich mit der grundlegenden Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung, der Stakeholder-Analyse, der Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung sowie den Kernthemen der Nachhaltigkeit, wie Unternehmensführung, Umwelt, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, faire Betriebs- & Geschäftspraktiken, Konsumentenanliegen und Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft. Darüber hinaus untersucht sie die gesellschaftlichen Wirkungen der Maßnahmen und die Konsistenz des Nachhaltigkeitsberichts.
- Unternehmerische Verantwortung
- Stakeholder-Beziehungen
- Nachhaltigkeitsstrategie
- Gesellschaftliche Auswirkungen
- Konsistenz der Berichterstattung
Zusammenfassung der Kapitel
Berichterstattung des Unternehmens
Dieses Kapitel beleuchtet die Geschichte und die Entwicklung von PUMA SE als Sportlifestyle-Unternehmen. Es stellt die wichtigsten Eckpunkte der Unternehmensentwicklung dar, von der Gründung bis zur heutigen globalen Ausrichtung. Darüber hinaus werden die wichtigsten Produktkategorien und die geografischen Schwerpunkte des Unternehmens beschrieben.
Grundlegende Ausrichtung unternehmerischer Verantwortung
Dieses Kapitel konzentriert sich auf die grundlegenden Prinzipien der unternehmerischen Verantwortung, die PUMA zugrunde liegen. Es erläutert, wie PUMA seine Nachhaltigkeitsstrategie definiert und welche Werte und Prinzipien dabei eine zentrale Rolle spielen.
Stakeholder-Analyse und -dialog
Dieses Kapitel beleuchtet die verschiedenen Stakeholder von PUMA, ihre Interessen und Ansprüche. Es zeigt auf, wie PUMA mit seinen Stakeholdern kommuniziert und deren Erwartungen in die Nachhaltigkeitsstrategie integriert.
Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung
Dieses Kapitel beschreibt die Organisation der gesellschaftlichen Verantwortung bei PUMA. Es erläutert die verschiedenen Abteilungen und Teams, die an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt sind, sowie die Verantwortlichkeiten und Prozesse innerhalb des Unternehmens.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Nachhaltigkeitsstrategie eines Sportlifestyle-Unternehmens, dargestellt am Beispiel von PUMA. Die zentralen Themen sind Unternehmensverantwortung, Stakeholder-Engagement, Nachhaltigkeitsstrategie, Umweltaspekte, Menschenrechte, Arbeitspraktiken, faire Geschäftspraktiken und die Einbindung der Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die „10FOR20“-Strategie von PUMA?
Es handelt sich um PUMAs Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2015, die zehn übergeordnete Ziele in Bereichen wie Umwelt, Menschenrechte und Gesundheit definierte, die bis 2020 erreicht werden sollten.
Was ist die ISO 26000 Norm?
Die ISO 26000 ist ein internationaler Leitfaden, der Organisationen dabei unterstützt, gesellschaftliche Verantwortung (CSR) in Themen wie Umwelt, Menschenrechte und Arbeitspraktiken zu übernehmen.
Warum wurde PUMA in eine SE umgewandelt?
Die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) im Jahr 2011 erhöhte die Flexibilität in der Corporate Governance und unterstrich die globale strategische Ausrichtung des Unternehmens.
Wie geht PUMA mit Menschenrechten in der Lieferkette um?
Menschenrechte sind ein Kernthema der Nachhaltigkeitsberichterstattung. PUMA führt Stakeholder-Dialoge und Audits durch, um faire Arbeitspraktiken und soziale Standards bei Zulieferern zu sichern.
Welche Rolle spielen Stakeholder für PUMAs Nachhaltigkeit?
PUMA führt regelmäßige Stakeholder-Analysen und -Dialoge durch, um die Erwartungen von Investoren, Kunden und NGOs in die strategische Planung einzubeziehen.
- Citation du texte
- Sascha Bilek (Auteur), 2018, Die Nachhaltigkeit eines Sport-Lifestyle-Unternehmens dargestellt am Sportartikelhersteller PUMA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/501009