Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Epoche des Mittelalters, da sie fundamental für die Wissenschaft der Medizin ist, wie wir sie heute kennen. Es sollen die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung und Errungenschaften der Forschung aufgezeigt und untersucht werden, ob sich diese Veränderungen auf die heutige Zeit ausgewirkt haben. Zudem untersucht die Arbeit mittelalterlichen Medizininstitutionen und ihre Praktiken: Was zeichnet die Medizin des Mittelalters aus? Wer durfte behandeln, wer begründete die Methoden? Welche Praktiken wurden angewandt und was davon war wirklich förderlich?
Aus gegenwärtiger Sicht verbindet man die Medizin des Mittelalters oft mit primitiven Praktiken und Krankheiten, die ganze Städte ausrotteten. Magische Gesundheitsrituale, zwielichtige Methoden und mysteriöse Kräutermischungen scheinen untrennbar mit der Medizin dieser Epoche verbunden zu sein. Ein düsteres Bild, das fernab von Wissenschaft und Forschung liegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit
- Grundlagen der Medizin
- Antikes Wissen
- Theurgische Medizin
- Hippokratische Medizin
- Werk: Corpus Hippocraticum
- Humoralpathologie
- Galen
- Diätik
- Spitäler
- Klostermedizin
- Krankenpflege als Aufgabe
- Naturheilkunde
- Ende der Klostermedizin
- Medizinische Zentren
- Salerno
- Montpellier
- Universitäten
- Orientalische Medizin
- Medizinalgesetzgebung
- Therapien
- Chirurgie
- Hygiene
- Seuchen und Epidemien
- Pest
- Pathophysiologie der Pest
- Wege der Pest nach Europa
- Lepra
- Pest
- Die Entwicklung der Medizin im Mittelalter
- Die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung
- Die Errungenschaften der Forschung im Mittelalter
- Die mittelalterlichen Medizininstitutionen und deren Praktiken
- Die Bedeutung der mittelalterlichen Medizin für die heutige Zeit
- Kapitel 1, „Grundlagen der Medizin im Mittelalter“, behandelt die Entwicklungen und Strömungen der mittelalterlichen Medizin, darunter das antike Wissen, die theurgische Medizin, die hippokratische Medizin und die Humoralpathologie. Außerdem werden die wichtigsten Gesundheitszentren vorgestellt, die für Lehre und Praxis maßgeblich waren.
- Kapitel 2, „Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit“, beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen auf Gesundheit und Krankheit im Mittelalter, wobei sowohl religiöse als auch weltliche Perspektiven berücksichtigt werden.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Medizin im Mittelalter und untersucht ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Sie beleuchtet die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung und Errungenschaften der Forschung und fragt, ob sich diese Veränderungen auf unsere Zeit ausgewirkt haben. Darüber hinaus werden die mittelalterlichen Medizininstitutionen und deren Praktiken untersucht. Zum Beispiel wird die Frage gestellt, was die Medizin des Mittelalters auszeichnete, wer behandeln durfte, welche Methoden angewandt wurden und was davon wirklich förderlich war.
Zusammenfassung der Kapitel
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: mittelalterliche Medizin, antikes Wissen, theurgische Medizin, Hippokratische Medizin, Humoralpathologie, Diätik, Spitäler, Klostermedizin, medizinische Zentren, Seuchen und Epidemien, Pest, Lepra.
- Citation du texte
- Olivia Schutz (Auteur), 2015, Innovationen in der Medizin des Mittelalters. Die Geburt einer neuen Wissenschaft und was uns bis heute geblieben ist, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497988