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Innovationen in der Medizin des Mittelalters. Die Geburt einer neuen Wissenschaft und was uns bis heute geblieben ist

Titel: Innovationen in der Medizin des Mittelalters. Die Geburt einer neuen Wissenschaft und was uns bis heute geblieben ist

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Olivia Schutz (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Epoche des Mittelalters, da sie fundamental für die Wissenschaft der Medizin ist, wie wir sie heute kennen. Es sollen die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung und Errungenschaften der Forschung aufgezeigt und untersucht werden, ob sich diese Veränderungen auf die heutige Zeit ausgewirkt haben. Zudem untersucht die Arbeit mittelalterlichen Medizininstitutionen und ihre Praktiken: Was zeichnet die Medizin des Mittelalters aus? Wer durfte behandeln, wer begründete die Methoden? Welche Praktiken wurden angewandt und was davon war wirklich förderlich?

Aus gegenwärtiger Sicht verbindet man die Medizin des Mittelalters oft mit primitiven Praktiken und Krankheiten, die ganze Städte ausrotteten. Magische Gesundheitsrituale, zwielichtige Methoden und mysteriöse Kräutermischungen scheinen untrennbar mit der Medizin dieser Epoche verbunden zu sein. Ein düsteres Bild, das fernab von Wissenschaft und Forschung liegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit
  • Grundlagen der Medizin
    • Antikes Wissen
    • Theurgische Medizin
    • Hippokratische Medizin
      • Werk: Corpus Hippocraticum
      • Humoralpathologie
      • Galen
    • Diätik
    • Spitäler
    • Klostermedizin
      • Krankenpflege als Aufgabe
      • Naturheilkunde
      • Ende der Klostermedizin
    • Medizinische Zentren
      • Salerno
      • Montpellier
      • Universitäten
      • Orientalische Medizin
    • Medizinalgesetzgebung
    • Therapien
      • Chirurgie
      • Hygiene
    • Seuchen und Epidemien
      • Pest
        • Pathophysiologie der Pest
        • Wege der Pest nach Europa
      • Lepra
  • Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Medizin im Mittelalter und untersucht ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Sie beleuchtet die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung und Errungenschaften der Forschung und fragt, ob sich diese Veränderungen auf unsere Zeit ausgewirkt haben. Darüber hinaus werden die mittelalterlichen Medizininstitutionen und deren Praktiken untersucht. Zum Beispiel wird die Frage gestellt, was die Medizin des Mittelalters auszeichnete, wer behandeln durfte, welche Methoden angewandt wurden und was davon wirklich förderlich war.

    • Die Entwicklung der Medizin im Mittelalter
    • Die wichtigsten Innovationen der medizinischen Versorgung
    • Die Errungenschaften der Forschung im Mittelalter
    • Die mittelalterlichen Medizininstitutionen und deren Praktiken
    • Die Bedeutung der mittelalterlichen Medizin für die heutige Zeit

    Zusammenfassung der Kapitel

    • Kapitel 1, „Grundlagen der Medizin im Mittelalter“, behandelt die Entwicklungen und Strömungen der mittelalterlichen Medizin, darunter das antike Wissen, die theurgische Medizin, die hippokratische Medizin und die Humoralpathologie. Außerdem werden die wichtigsten Gesundheitszentren vorgestellt, die für Lehre und Praxis maßgeblich waren.
    • Kapitel 2, „Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit“, beleuchtet die unterschiedlichen Sichtweisen auf Gesundheit und Krankheit im Mittelalter, wobei sowohl religiöse als auch weltliche Perspektiven berücksichtigt werden.

    Schlüsselwörter

    Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: mittelalterliche Medizin, antikes Wissen, theurgische Medizin, Hippokratische Medizin, Humoralpathologie, Diätik, Spitäler, Klostermedizin, medizinische Zentren, Seuchen und Epidemien, Pest, Lepra.

    Häufig gestellte Fragen

    War die Medizin im Mittelalter nur primitiv und magisch?

    Nein, das ist ein düsteres Klischee. Das Mittelalter legte durch die Bewahrung antiken Wissens und die Gründung von Universitäten und Spitälern das Fundament für die moderne medizinische Wissenschaft.

    Was ist die Humoralpathologie?

    Die Humoralpathologie oder Vier-Säfte-Lehre (basierend auf Hippokrates und Galen) war das zentrale medizinische Konzept, nach dem Krankheiten durch ein Ungleichgewicht von Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle entstehen.

    Welche Rolle spielten Klöster für die medizinische Versorgung?

    Klöster waren Zentren der Krankenpflege und Naturheilkunde. Mönche und Nonnen bewahrten Heilpflanzenwissen und versorgten Kranke als Teil ihrer religiösen Aufgabe.

    Wie wurden Seuchen wie die Pest im Mittelalter bekämpft?

    Da die Ursachen unbekannt waren, griff man zu Quarantäne, religiösen Prozessionen und hygienischen Maßnahmen, die jedoch oft machtlos gegen die massiven Epidemien waren.

    Was ist von der mittelalterlichen Medizin bis heute geblieben?

    Viele Institutionen wie Krankenhäuser (Spitäler), die akademische Ausbildung an Universitäten sowie Grundlagen der Pharmazie und Chirurgie haben ihre Wurzeln in dieser Epoche.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Innovationen in der Medizin des Mittelalters. Die Geburt einer neuen Wissenschaft und was uns bis heute geblieben ist
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Note
1,7
Autor
Olivia Schutz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
25
Katalognummer
V497988
ISBN (eBook)
9783346023957
ISBN (Buch)
9783346023964
Sprache
Deutsch
Schlagworte
innovationen medizin mittelalters geburt wissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Olivia Schutz (Autor:in), 2015, Innovationen in der Medizin des Mittelalters. Die Geburt einer neuen Wissenschaft und was uns bis heute geblieben ist, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497988
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Leseprobe aus  25  Seiten
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