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Der politische Bürger im klassischen Athen. Wie funktionierte die politische Partizipation im Volksgericht?

Title: Der politische Bürger im klassischen Athen. Wie funktionierte die politische Partizipation im Volksgericht?

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 11 Pages

Autor:in: Ferihan Cemre Terzioglu (Author)

Politics - History of Political Systems
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Diese Arbeit untersucht gesellschaftliche Zugehörigkeiten. Der Begriff Gesellschaft bezeichnet die Gesamtheit der Menschen, die zusammen unter bestimmten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen leben. Der Begriff Zugehörigkeit stellt eine Mitgliedschaft, eine gewisse Verbundenheit dar. Somit wird unter gesellschaftlicher Zugehörigkeit die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft beschrieben.

Die attische Gesellschaft war eine sehr stark auf demokratischen Verfahren basierende Gemeinschaft und wurde von Aristoteles als eine sogenannte Volkssouveränität definiert. Demokratie ist auch heute noch ein Begriff, der für das Prinzip, Entscheidungen durch die Mehrheit treffen zu lassen, steht. Die attische Demokratie war ein Vorläufer unserer heutigen Demokratien und wurde laut Aristoteles von Solon begründet. Dieser war angeblich auch der Erfinder der drei wichtigsten Staatsorgane der attischen Demokratie und zwar der Volksversammlung, dem Rat der 500, und den Gerichtshöfen, welche diejenigen demokratischen Elemente darstellten, durch das das Volk die größte Macht gewinnen konnte.

Laut dem aktuellen Forschungsstand jedoch lässt sich ganz klar sagen, dass das Volksgericht, in der wie folgt beschriebenen Art und Weise, nicht zu Solons Zeiten existiert habe, sondern erst viel später. Zwar ist es heute so gut wie unmöglich, die exakte Geschichte der Gerichte zu rekonstruieren, jedoch ist sich die Forschung darüber einig, dass sie in der zweiten Hälfte des 5. Jh. und somit in die Zeit der entwickelten Demokratie einzuordnen seien.

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Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Was war das Volksgericht?
  • Wer saß im Volksgericht?
  • Wie war ein Volksgericht organisiert?
  • Die politische Partizipation
  • Fazit
  • Quellenverzeichnis
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der gesellschaftlichen Zugehörigkeit im klassischen Athen, mit dem Fokus auf die politische Partizipation im Volksgericht. Sie analysiert, wie das Volksgericht als ein zentrales Organ der attischen Demokratie funktionierte und wie sich die Bürger daran beteiligten.

  • Die Rolle des Volksgerichts im attischen Rechtssystem
  • Die Organisation und Zusammensetzung des Volksgerichts
  • Der Einfluss der Volksversammlung und des Rates der 500 auf das Volksgericht
  • Die Bedeutung der politischen Partizipation im Volksgericht
  • Die Frage der Machtverteilung und Einflussmöglichkeiten im attischen Gerichtssystem

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Die Arbeit stellt den Kontext der gesellschaftlichen Zugehörigkeit im klassischen Athen dar und führt die zentrale Forschungsfrage ein: Wie funktionierte die politische Partizipation im Volksgericht?
  • Was war das Volksgericht?: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Volksgerichts, untersucht seine Bedeutung in der attischen Demokratie und vergleicht es mit dem heutigen Gerichtssystem.
  • Wer saß im Volksgericht?: Hier wird die Zusammensetzung des Volksgerichts beleuchtet, die Voraussetzungen für die Teilnahme als Geschworener sowie die Bedeutung des Heliasteneids erläutert.

Schlüsselwörter

Attische Demokratie, Volksgericht, politische Partizipation, Dikasterion, Heliasteneid, Geschworene, Rechtsprechung, Verwaltungsaufgaben, gesellschaftliche Zugehörigkeit, Machtverteilung, Einflussmöglichkeiten, attisches Rechtssystem, Aristoteles, Solon.

Häufig gestellte Fragen

Was war die Funktion des Volksgerichts im klassischen Athen?

Das Volksgericht (Dikasterion) war ein zentrales Organ der attischen Demokratie, durch das das Volk direkte Macht über die Rechtsprechung und Verwaltungsaufgaben ausübte.

Wer durfte als Geschworener im Volksgericht tätig sein?

Teilnehmen konnten männliche Vollbürger Athens. Die Arbeit beleuchtet die Voraussetzungen für dieses Amt und die Bedeutung des Heliasteneids (Richtereid).

Hat Solon das Volksgericht wirklich erfunden?

Obwohl Aristoteles dies behauptete, geht die moderne Forschung davon aus, dass das Volksgericht in seiner entwickelten Form erst in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. entstand.

Wie war ein Volksgericht in Athen organisiert?

Die Arbeit analysiert die Strukturen, die Auswahl der Geschworenen und das Zusammenspiel mit anderen Staatsorganen wie der Volksversammlung und dem Rat der 500.

Was bedeutet „Volkssouveränität“ im Kontext des attischen Gerichtswesens?

Es beschreibt den Zustand, in dem die Letztentscheidungsgewalt beim Volk liegt, das durch Mehrheitsentscheide in den Gerichtshöfen maßgeblichen politischen Einfluss nahm.

Welche Rolle spielte die gesellschaftliche Zugehörigkeit?

Zugehörigkeit bedeutete im klassischen Athen die aktive Mitgliedschaft und politische Partizipation. Nur wer voll integriert war, konnte die demokratischen Rechte in den Gerichtshöfen wahrnehmen.

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Details

Title
Der politische Bürger im klassischen Athen. Wie funktionierte die politische Partizipation im Volksgericht?
College
Ruhr-University of Bochum
Author
Ferihan Cemre Terzioglu (Author)
Publication Year
2017
Pages
11
Catalog Number
V477606
ISBN (eBook)
9783346009586
Language
German
Tags
bürger athen partizipation volksgericht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ferihan Cemre Terzioglu (Author), 2017, Der politische Bürger im klassischen Athen. Wie funktionierte die politische Partizipation im Volksgericht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/477606
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