These:
Mit steigendem (intellektuellen) Anspruch an die berufliche Aufgabe werden Abstimmung, kooperative Führung und demokratisches Miteinander notwendig, um effizient zu arbeiten. Hierbei wird der Umgang mit Autorität und Macht stärker hinterfragt und ein bewusstes Umgehen mit dem persönlichen Machtmotiv scheint notwendig. Eine Grundthese McClellands lautet, dass viele Menschen, unter ihnen auch Sozialwissenschaftler und potentielle Führer, nie richtig verstanden hätten, auf welche Weise soziale Führung wirken könne. Oft werde die Wirkungsweise mit der primitiven Praxis persönlicher Machtherrschaft verwechselt.
Praktische Anwendung der gewonnen Erkenntnisse:
Im Rahmen von Personalentwicklungsmassnahmen können in Seminaren Strategien erarbeitet werden, die Menschen in Führungspositionen Tools und Erkenntnisse vermitteln solle
Zielgruppe:
MitarbeiterInnen in Mittleren- oder Spitzenposition von Profit- oder Non-Profit-organisationen.
Ziel des Seminars:
Produktivität und Menschlichkeit in Unternehmen, in denen Führungskräfte ihren Mitarbeitern signalisieren können, dass Ihre Interessen in geeigneter Form wahr- und ernst genommen werden. Die Auswirkungen sollen sich für ein Unternehmen, die Manager und deren Mitarbeiter in einer Verbesserung der Beziehungsebene bemerkbar machen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Begriffsklärung und theoretischer Hintergrund
- 2.1. Problem der Messung
- 2.2. Macht
- 2.3. Führung
- 2.4. Motiv
- 2.5. Motivation
- 2.6. Machtmotivation
- 3. Konzeption und Ablauf eines Seminars für Personalentwicklung
- 3.1. Konzeption
- 3.1.1. Ziel des Seminars
- 3.1.2. Formale Bedingungen des Seminars
- 3.2. Ablauf und Inhalte
- 3.2.1. Vortrag: Die Theorie zur Machtmotivation von McClelland
- 3.2.2. Vortrag: Welche Machtverhältnisse prägen Unternehmen?
- 3.2.3. Vortrag: Wie wird Macht in Unternehmen legitimiert?
- 3.2.4. Vortrag: Von der Wahl des Führungsstils
- 3.2.5. Gruppengespräch: Klärung des eigenen Machtmotivs der Teilnehmer
- 3.2.6. Rollenspiele: Das Machtmotiv - Verhaltenstraining
- 3.2.6.1 Simulation eines Kompetenzkonfliktes
- 3.2.6.2 Art der Machtausübung in Hierarchien und Lösungsansatz
- 4. Abschlussbetrachtung
- 5. Literaturangaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Planung eines Seminars für Führungskräfte, das sich mit den Möglichkeiten positiver Machtausübung in der Führungsrolle befasst. Das Seminar basiert auf den Theorien zur Machtausübung und Machtmotivation von David McClelland.
- Die positive Ausübung von Macht im Unternehmenskontext
- Die Bedeutung von Machtmotivation für Führungskräfte
- Die Theorie zur Machtmotivation von David McClelland
- Die Gestaltung eines Seminars zur Förderung von positivem Machtverhalten
- Die Entwicklung von Strategien zur Bewältigung von Machtkonflikten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Macht in politischen Gemeinwesen und in modernen Arbeitskontexten, insbesondere in Hinblick auf die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit dem persönlichen Machtmotiv. Kapitel 2 führt grundlegende Begriffe wie Macht, Führung, Motiv und Motivation ein und beleuchtet insbesondere die Machtmotivation nach McClelland. Kapitel 3 beschreibt die Konzeption und den Ablauf eines Seminars zur Förderung positiver Machtausübung in der Führungsrolle. Es werden verschiedene Seminarmodule vorgestellt, die sich mit der Theorie der Machtmotivation, den Machtverhältnissen in Unternehmen, der Legitimation von Macht und der Wahl des Führungsstils befassen. Darüber hinaus werden Gruppengespräche und Rollenspiele zur Klärung des eigenen Machtmotivs und zur Schulung positiven Machtverhaltens eingesetzt.
Schlüsselwörter
Macht, Führung, Machtmotivation, David McClelland, Seminar für Führungskräfte, Personalentwicklung, Positive Machtausübung, Führungsstil, Kompetenzkonflikt, Verhaltenstraining.
Häufig gestellte Fragen
Auf welcher Theorie basiert das Seminar für Führungskräfte?
Das Seminar basiert maßgeblich auf den Theorien zur Machtmotivation und sozialen Führung des Psychologen David McClelland.
Was ist das Ziel des Seminars zur positiven Machtausübung?
Ziel ist es, Führungskräften Tools zu vermitteln, um Produktivität und Menschlichkeit im Unternehmen zu verbinden und ein bewusstes, konstruktives Machtverhalten zu fördern.
Wer ist die primäre Zielgruppe für dieses Personalentwicklungs-Seminar?
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter in mittleren oder Spitzenpositionen von Profit- oder Non-Profit-Organisationen.
Welche praktischen Übungen werden im Seminar durchgeführt?
Es werden Gruppengespräche zur Klärung des eigenen Machtmotivs sowie Rollenspiele und Verhaltenstrainings zur Simulation von Kompetenzkonflikten eingesetzt.
Was unterscheidet „positive Macht“ von „persönlicher Machtherrschaft“?
Positive Macht dient der sozialen Führung und der Erreichung gemeinsamer Ziele, während persönliche Machtherrschaft als primitive Praxis egoistischer Dominanz verstanden wird.
Welche Rolle spielt die Motivation im Führungskontext dieser Arbeit?
Die Arbeit beleuchtet, dass ein Verständnis des persönlichen Machtmotivs notwendig ist, um kooperative Führung und demokratisches Miteinander effizient zu gestalten.
- Quote paper
- Michael Tamayo (Author), 2002, Seminar für Führungskräfte zu den speziellen Möglichkeiten der positiven Möglichkeiten von Machtausübung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4758