Der folgende Essay befasst sich mit Rousseau´s Theorie der Zivilreligion und deren Übetragbarkeit auf die Bundesrepublik.
Dafür werden zunächst, ausgehend von dessen Konzeption des Naturzustandes, die wesentlichen Merkmale seines Gesellschaftsentwurfes kurz vorgestellt, bevor sich eine Definition des Terms der Zivilreligion anschließt.
In einem letzten Punkt wird dann diskutiert, ob sich eine solche Zivilreligion in der Bundesrepublik praktizieren ließe, und ob sie mit dem geltenden Grundrecht in Einklang stünde.
Inhaltsverzeichnis
- Ist Rousseaus Theorie der Zivilreligion auf die Bundesrepublik Deutschland übertragbar?
- Einleitung
- Rousseaus Zivilreligion
- Zivilreligion in der heutigen Zeit: Übertragbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Essay befasst sich mit der Frage, ob Rousseaus Theorie der Zivilreligion auf die heutige Bundesrepublik Deutschland übertragen werden kann. Er untersucht die Entstehung von Rousseaus Zivilreligion und die Notwendigkeit ihrer Einführung in einer Republik. Anschließend wird ein aktueller Blick auf die Lage in Deutschland geworfen, um die Relevanz einer Zivilreligion im heutigen Kontext zu beurteilen.
- Rousseaus Theorie der Zivilreligion
- Die Notwendigkeit einer Zivilreligion
- Der Naturzustand des Menschen und die Herausbildung des Staates
- Die Bedeutung von Religion für den Zusammenhalt der Gesellschaft
- Die Rolle der Zivilreligion in der Bundesrepublik Deutschland
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Essay beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung und den Aufbau des Essays erläutert.
- Im zweiten Kapitel wird Rousseaus Theorie der Zivilreligion vorgestellt, die er als Schlüssel für die Republik betrachtet, in der der natürliche Mensch zu einem Bürger übergeht. Die Entstehung der Zivilreligion im Kontext von Rousseaus Gesellschaftsvertrag wird erläutert.
- Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, ob Rousseaus Theorie der Zivilreligion auf die heutige Bundesrepublik Deutschland übertragbar ist. Hier werden unterschiedliche Definitionen der Zivilreligion, die Rolle der Religion im politischen Leben und die Notwendigkeit eines gemeinsamen moralischen Konsenses diskutiert.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe des Essays sind Zivilreligion, Gesellschaftsvertrag, Naturzustand, Republik, Bürger, Religion, Politik, Moral, Gemeinschaft, Bundesrepublik Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Jean-Jacques Rousseau unter Zivilreligion?
Es ist ein System von Glaubenssätzen und moralischen Werten, die den Zusammenhalt des Staates fördern und die Bürger zur Treue gegenüber dem Gesellschaftsvertrag verpflichten.
Ist Rousseaus Zivilreligion mit dem Grundgesetz vereinbar?
Der Essay diskutiert kritisch, ob ein solches staatlich verordnetes Glaubenssystem mit der im Grundgesetz verankerten Religionsfreiheit in Einklang stehen könnte.
Warum hielt Rousseau eine Zivilreligion für notwendig?
Er glaubte, dass ein rein rationaler Staat ohne emotionale und moralische Bindung der Bürger (durch Religion) nicht stabil genug sei.
Was bedeutet der Übergang vom „natürlichen Menschen“ zum „Bürger“?
Im Gesellschaftsvertrag gibt der Mensch seine uneingeschränkte natürliche Freiheit auf, um im Austausch bürgerliche Freiheit und den Schutz der Gemeinschaft zu erhalten.
Gibt es Elemente einer Zivilreligion in der heutigen Bundesrepublik?
Diskutiert wird, ob gemeinsame Verfassungswerte oder nationale Gedenktage als moderne, säkulare Form einer Zivilreligion fungieren können.
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- Gamze Arin (Author), 2019, Rousseaus Theorie der Zivilreligion. Ein Konzept auch für die Bundesrepublik Deutschland?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/457627