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Entstehung und Entwicklung der männlichen Geburtshilfe und Gynäkologie

Titel: Entstehung und Entwicklung der männlichen Geburtshilfe und Gynäkologie

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 32 Seiten , Note: 2

Autor:in: Marko Schulz (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit entstand im Rahmen eines Hauptseminars, das sich mit der Geschichte der Geburt und der darum entstandenen Kultur beschäftigte.
Wenn man sich nun diesem Thema historisch nähert, fällt auf, dass dieser Bereich bis ins hohe Mittelalter hinein weiblich besetzt war. Nun verhält es sich aber heutzutage so, dass es überwiegend männliche Frauenärzte gibt und auch – besser gesagt: gerade – an den Universitäten sind die gynäkologischen Institute männlich dominiert. Dieser Befund verwundert stark.
Aus diesem Grund versucht die Arbeit, diese Verwunderung aufzuklären und zu erläutern, wie es Männer geschafft haben, sich diesem Gebiet zu nähern, sich dort zu etablieren und es sogar ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu dominieren. Kurz: Wie entstand und entwickelte sich die männliche Geburtshilfe?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Medikalisierung
  • Wo beginnt männliche Geburtshilfe?
    • Die ersten Hebammenordnungen
    • Männer werden zur Kontrollinstanz
    • Reglementierungen bei der Hebammenwahl
  • Männer übernehmen die Geburtshilfe
    • Hebammenausbildung durch Männer
    • Männer werden zu Geburtshelfern ausgebildet
    • Die endgültige „Verdrängung“ der Hebammen aus der Geburtshilfe
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung der männlichen Geburtshilfe, die im Mittelalter noch von Hebammen dominiert wurde, und erklärt, wie Männer sich in diesem Bereich etablierten und schließlich die Dominanz übernahmen.

  • Medikalisierung als Prozess der Eingliederung von Bevölkerung in staatliche Kontrolle durch akademische Medizin
  • Erste Einmischungen von Männern in die Geburtshilfe durch Hebammenordnungen und Kontrolle von Hebammen
  • Die Ausbildung von Hebammen und Männern in der Geburtshilfe
  • Die allmähliche Verdrängung der Hebammen aus der Geburtshilfe durch männliche Geburtshelfer
  • Einflüsse aus anderen europäischen Ländern auf die Entwicklung der deutschen Geburtshilfe

Zusammenfassung der Kapitel

  • Einleitung: Einleitung in das Thema der männlichen Geburtshilfe und ihre historische Entwicklung, die sich vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert erstreckt.
  • Medikalisierung: Diskussion des Begriffs der Medikalisierung und seiner Bedeutung für die Entwicklung der medizinischen Kontrolle in der Gesellschaft. Die Arbeit setzt sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinander, die von einem repressiven Staat bis hin zu einer wechselseitigen Interaktion zwischen Obrigkeit und Bevölkerung reichen.
  • Wo beginnt männliche Geburtshilfe?: Dieses Kapitel beleuchtet die ersten Einmischungen von Männern in die Geburtshilfe, die durch die Einführung von Hebammenordnungen und die Kontrolle von Hebammen durch Ärzte erfolgt.
  • Männer übernehmen die Geburtshilfe: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Ausbildung von Hebammen und Männern in der Geburtshilfe und die allmähliche Verdrängung der Hebammen aus dem Bereich der Geburtshilfe durch männliche Geburtshelfer.

Schlüsselwörter

Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselthemen der Medikalisierung, der Entwicklung der männlichen Geburtshilfe, der Rolle der Hebammen und der Einflussnahme von Männern auf das Gebiet der Geburtshilfe. Wichtige Aspekte sind die Rolle des Staates, die Ausbildung von Geburtshelfern und die Veränderung der gesellschaftlichen Normen im Umgang mit der Geburt.

Häufig gestellte Fragen

Wann begannen Männer, die Geburtshilfe zu dominieren?

Obwohl die Geburtshilfe bis ins hohe Mittelalter weiblich geprägt war, etablierten sich Männer ab dem 18. Jahrhundert verstärkt und dominierten das Feld ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Was bedeutet „Medikalisierung“ im Kontext der Geburtshilfe?

Es beschreibt den Prozess, bei dem die Geburt unter staatliche und akademisch-medizinische Kontrolle gestellt wurde, was zur Verdrängung traditioneller Hebammen führte.

Wie erlangten Männer Kontrolle über die Hebammen?

Dies geschah zunächst durch Hebammenordnungen und die Einsetzung von Ärzten als Kontrollinstanzen für die Arbeit der Hebammen.

Welche Rolle spielte die Ausbildung bei dieser Entwicklung?

Männer übernahmen zunehmend die Ausbildung der Hebammen und ließen sich gleichzeitig selbst akademisch zu Geburtshelfern ausbilden, was ihnen einen Statusvorteil verschaffte.

Warum verschwanden Hebammen fast vollständig aus der Leitung der Geburtshilfe?

Durch die Professionalisierung an Universitäten und die gesetzliche Reglementierung wurde die klinische Geburtshilfe zu einer männlich dominierten akademischen Disziplin.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entstehung und Entwicklung der männlichen Geburtshilfe und Gynäkologie
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Institu für Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: Geschichte der Geburt und weiblichen Kultur 1500 bis 1900
Note
2
Autor
Marko Schulz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
32
Katalognummer
V45687
ISBN (eBook)
9783638430449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entstehung Entwicklung Geburtshilfe Gynäkologie Hauptseminar Geschichte Geburt Kultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marko Schulz (Autor:in), 2005, Entstehung und Entwicklung der männlichen Geburtshilfe und Gynäkologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45687
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Leseprobe aus  32  Seiten
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