Diese Hausarbeit behandelt Ulrich Becks Theorie der Weltrisikogesellschaft und wendet diese auf die atomaren Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima an.
Dabei wird zuerst der Unterschied zwischen Risiko und Katastrophe erläutert. Schließlich werden die medialen Auswirkungen und die politischen Aktionen der Bundesrepublik Deutschland betrachtet und der zukünftige Umgang mit dem Risiko der Kernenergie analysiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Ereignishergang
- 2.1 Ereignishergang in Tschernobyl
- 2.2 Ereignishergang in Fukushima
- 3. Weltrisikogesellschaft: Prof. Dr. Ulrich Beck
- 3.1 Weltrisikogesellschaft: die theoretischen Grundlagen
- 3.2 Weltrisikogesellschaft: Anwendung der Theorie auf die Thematik der Atomkraft
- 3.2.1 politische Reaktionen und ihre Analyse nach Tschernobyl
- 3.2.2 politische Reaktionen und ihre Analyse nach Fukushima
- 3.3 Weltrisikogesellschaft: Entscheidungen lösen Folgen aus
- 3.4 Weltrisikogesellschaft: Die Rolle der Medien
- 4. Fazit
- 5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung von Ulrich Becks Theorie der Weltrisikogesellschaft auf die atomaren Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima. Ziel ist es, den Unterschied zwischen Risiko und Katastrophe zu erläutern, die medialen Auswirkungen und die politischen Aktionen der Bundesrepublik Deutschland zu betrachten und den zukünftigen Umgang mit dem Risiko der Kernenergie zu analysieren.
- Die Theorie der Weltrisikogesellschaft von Ulrich Beck
- Der Vergleich der Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima
- Die Rolle der Medien in der Wahrnehmung und Reaktion auf die Katastrophen
- Politische Reaktionen auf die Katastrophen
- Der Umgang mit dem Risiko der Kernenergie
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Atomkraft und die damit verbundenen Risiken ein, wobei die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima als zentrale Beispiele dienen. Das zweite Kapitel beschreibt detailliert den Ereignishergang in Tschernobyl und Fukushima, um einen kontextuellen Rahmen für die anschließende Analyse zu schaffen. Das dritte Kapitel erläutert die Theorie der Weltrisikogesellschaft von Ulrich Beck und wendet sie auf die Thematik der Atomkraft an, wobei die politischen Reaktionen und die Rolle der Medien im Fokus stehen. Der Fokus liegt hier auf der Analyse der beiden Katastrophen im Kontext der Weltrisikogesellschaft.
Schlüsselwörter
Die Hauptaugenmerke dieser Arbeit liegen auf der Analyse von Ulrich Becks Theorie der Weltrisikogesellschaft, der Anwendung dieser Theorie auf die atomaren Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima, der Rolle der Medien in der Wahrnehmung und Reaktion auf die Katastrophen sowie den politischen Reaktionen und dem zukünftigen Umgang mit dem Risiko der Kernenergie.
Häufig gestellte Fragen
Welche soziologische Theorie bildet die Basis dieser Hausarbeit?
Die Arbeit basiert auf Ulrich Becks Theorie der "Weltrisikogesellschaft".
Welcher Unterschied wird zwischen Risiko und Katastrophe gemacht?
Die Arbeit erläutert den theoretischen Unterschied zwischen dem kalkulierbaren Risiko und dem tatsächlichen Eintritt einer Katastrophe im Kontext der Atomkraft.
Welche historischen Ereignisse werden verglichen?
Es werden die Ereignishergänge und Folgen der atomaren Katastrophen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) analysiert.
Welche Rolle spielen die Medien in der Arbeit?
Es wird untersucht, wie Medien die Wahrnehmung der Katastrophen beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die gesellschaftliche Reaktion hat.
Wie reagierte die deutsche Politik auf die Katastrophen?
Die Arbeit analysiert die politischen Aktionen der Bundesrepublik Deutschland nach Tschernobyl und Fukushima im Hinblick auf den Umgang mit Kernenergie.
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- Natascha Reichstein (Author), 2018, Die Dualität von Fukushima und Tschernobyl. Das Atomunglück als Katastrophe und der Umgang mit dem Risiko, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452136