Die Klasse 2 der Grund- und Hauptschule besuchen zurzeit 22 Schüler, davon 14
Mädchen und 8 Jungen. Die Schülerinnen und Schüler sind mir seit 4 Wochen bekannt. Allerdings kann ich sie jeden Freitag nur eine Stunde beobachten. Die Religionsgruppe setzt sich aus Schülern der Klassen 2a und 2b zusammen. Alle Kinder kommen aus der näheren Umgebung, so dass kein Kind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist.
Die Schüler sitzen an Zweiertischen. Ihr Klassenzimmer motiviert durch seine Raumgestaltung zum Lernen. Es ist geschmückt mit Basteleien der Kinder. Vor der Tafel ist Platz für einen engen Stuhlkreis. Jedoch müssen dann die vorderen Tische zurückgeschoben werden.
An dieser Schule gibt es keinen Pausengong. Für die zu haltende Stunde bleiben nur 40 min, da es erst um 11.10 Uhr klingelt. Zu dieser Zeit müsste eigentlich schon die Stunde beginnen.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeine Angaben
- Informationen zur Lerngruppe
- Institutionelle Bedingungen
- Anthropologische Bedingungen - Sachstruktureller Entwicklungsstand
- Sachanalyse
- Didaktische Analyse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Unterrichtsentwurf zielt darauf ab, Schülern der zweiten Klasse die Bedeutung des Teilens im Kontext der Martinslegende nahezubringen. Der Fokus liegt dabei nicht auf der vollständigen Lebensgeschichte des Heiligen Martin, sondern auf seiner Handlung des Teilens und deren Auswirkungen.
- Bedeutung der Martinslegende in der heutigen Zeit
- Vermittlung von sozialem Denken und Verhalten
- Das Teilen als Grundzug christlicher Ethik
- Martin von Tours als Vorbild für Kinder
- Die Erfahrung des Teilens als pädagogisches Ziel
Zusammenfassung der Kapitel
Die Kapitel des Unterrichtsentwurfs befassen sich mit der Darstellung des Themenbereichs und der Lernumgebung. Die "Allgemeine Angaben" geben Informationen zur Lehrkraft und den Rahmenbedingungen der Unterrichtseinheit. "Informationen zur Lerngruppe" beschreibt die Zusammensetzung der Klasse, ihr Lernverhalten und die pädagogischen Herausforderungen. Die "Sachanalyse" beleuchtet die Lebensgeschichte des Heiligen Martin und die Entstehungsgeschichte der Martinslegende. In der "Didaktischen Analyse" wird die Relevanz der Martinslegende für Kinder der zweiten Klasse hervorgehoben und die Bedeutung des Teilens für ihre Entwicklung betrachtet.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe des Textes sind Martinslegende, Teilen, soziales Denken, christliche Ethik, Vorbild, Erfahrung, Lernverhalten, pädagogische Ziele, und Unterrichtsgestaltung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Lernziel der Unterrichtsstunde zur Martinslegende?
Die Schüler sollen die Erfahrung des Teilens als grundlegenden Wert christlicher Ethik und sozialen Handelns begreifen und auf ihren eigenen Alltag übertragen.
Warum ist Martin von Tours ein Vorbild für Kinder?
Durch seine selbstlose Handlung des Mantel-Teilens verkörpert er Mitgefühl und Hilfsbereitschaft gegenüber Schwächeren.
Wie ist die Lerngruppe der 2. Klasse zusammengesetzt?
Die Religionsgruppe besteht aus 22 Schülern (14 Mädchen, 8 Jungen) der Klassen 2a und 2b einer Grund- und Hauptschule.
Welche didaktischen Herausforderungen gibt es in dieser Stunde?
Die kurze Unterrichtszeit von 40 Minuten und die räumliche Organisation (Stuhlkreis) erfordern eine straffe und motivierende Unterrichtsgestaltung.
Was beinhaltet die Sachanalyse zur Martinslegende?
Sie beleuchtet die historische Figur des Heiligen Martin, die Entstehung der Legende und die symbolische Bedeutung des Teilens.
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- Nicole Hofmann (Autor), 2004, Unterrichtsstunde: Martinslegende - Erfahrung des Teilens (2. Klasse), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45144