Das Konsumverhalten der Gesellschaft, vor allem der westlichen Kulturen, hat unseren Planeten in den letzten Jahrzehnten maßgeblich und unbestreitbar geschädigt. Die Weltmeere sind voll mit Plastikmüll, die Gletscher schmelzen in Rekordzeiten und der Begriff des Klimaflüchtlings ist Realität worden. Seit ich zurückdenken kann, ist der Klimawandel von diversen Politikern und Wissenschaftlern thematisiert worden, die eindringlich davor warnen, dass es „fünf vor zwölf“ sei, wenn es um ein Umdenken in unserem Konsumverhalten und einen verstärkten Umweltschutz geht. Ich persönlich frage mich seit einiger Zeit: Wann ist es denn „zwölf“? Oder ist es vielleicht schon „fünf nach zwölf“?
In diesem Essay soll es weniger darum gehen, wissenschaftlich zu diskutieren, wie sich der Klimawandel zeigt oder was die Politik in den letzten Jahren verpasst hat, um diesen aufzuhalten. Vielmehr möchte ich meinen eigenen Mikrokosmus beleuchten und beschreiben, wie sich das Spannungsfeld zwischen konsumorientierter Bedürfnisbefriedigung und dem Nachhaltigkeitsgedanken in meinem Alltag zeigt und welche Gedanken mich in den letzten Monaten leiteten.
Inhaltsverzeichnis
- Konsum und Nachhaltigkeit: Ein unüberwindbares Spannungsfeld?
- Einleitung
- Das Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit im Alltag
- Der „Verschenkmarkt“ in Gießen: Eine nachhaltige Veranstaltung?
- Die Gier nach Konsumgütern: Ein tief verwurzeltes Bedürfnis?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay befasst sich mit der Frage, ob Konsum und Nachhaltigkeit im heutigen Alltag ein unüberwindbares Spannungsfeld darstellen. Der Autor beleuchtet die Problematik aus eigener Perspektive und stellt fest, dass unsere Gesellschaft trotz eines wachsenden Bewusstseins für Umweltschutz nach wie vor in einer Konsumkultur verhaftet ist.
- Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit
- Konsumverhalten in der westlichen Gesellschaft
- Nachhaltiges Konsumverhalten im Alltag
- Der „Verschenkmarkt“ in Gießen als Beispiel für nachhaltigen Konsum
- Die Rolle von Werbung, Politik und sozialem Umfeld
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Der Essay stellt die zentrale Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit und verdeutlicht die Problematik mit dem Zitat von Erik Assadourian.
- Das Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit im Alltag: Der Autor beschreibt, wie sich das Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit in seinem Alltag zeigt und wie seine Freunde und Familienmitglieder sich zunehmend mit dem Thema Umweltschutz auseinandersetzen. Dennoch stellt er fest, dass wir alle in einer Konsumkultur aufgewachsen sind, die es schwer macht, das eigene Konsumverhalten nachhaltig zu verändern.
- Der „Verschenkmarkt“ in Gießen: Eine nachhaltige Veranstaltung?: Der Autor schildert seinen Besuch auf dem Gießener „Verschenkmarkt“ und beobachtet das Verhalten der Menschen, die dort kostenlose Gegenstände abholen. Er stellt fest, dass die Veranstaltung zwar einen nachhaltigen Zweck verfolgt, die Menschen aber oft gierig und rücksichtslos miteinander umgehen, wenn es um kostenlose Konsumgüter geht.
Schlüsselwörter
Der Essay beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Konsum und Nachhaltigkeit, wobei Themen wie Konsumverhalten, Umweltschutz, nachhaltiger Konsum, „Verschenkmarkt“, Gier und Bedürfnisbefriedigung im Vordergrund stehen.
Häufig gestellte Fragen
Warum stehen Konsum und Nachhaltigkeit im Konflikt?
Unsere westliche Konsumkultur basiert oft auf kurzfristiger Bedürfnisbefriedigung, was zu Umweltproblemen wie Plastikmüll und Klimawandel führt, während Nachhaltigkeit einen bewussten Verzicht und Ressourcenschonung erfordert.
Was ist der „Verschenkmarkt“ in Gießen?
Es ist eine Veranstaltung, bei der Gegenstände kostenlos weitergegeben werden, um Müll zu vermeiden und den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern.
Welche Rolle spielt die Gier im Konsumverhalten?
Selbst bei nachhaltigen Events wie Verschenkmärkten zeigt sich oft ein tief verwurzeltes Bedürfnis nach Besitz, das zu rücksichtslosem Verhalten führen kann.
Kann man im Alltag wirklich nachhaltig konsumieren?
Es ist eine Herausforderung, da Werbung, Politik und das soziale Umfeld oft den Konsum fördern. Ein Umdenken im persönlichen Mikrokosmos ist jedoch ein wichtiger erster Schritt.
Was bedeutet der Begriff „Klimaflüchtling“?
Der Begriff beschreibt Menschen, die ihre Heimat aufgrund der direkten Folgen des Klimawandels, wie steigende Meeresspiegel oder Dürren, verlassen müssen.
- Arbeit zitieren
- Torben Arndt (Autor:in), 2018, Konsum und Nachhaltigkeit. Ein Spannungsfeld des Alltags, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451173