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Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik - Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch

Title: Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik - Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch

Diploma Thesis , 2004 , 158 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Silke Hüttig (Author)

French Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Terminologie des Fachgebiets „Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik“ im Deutschen und Französischen.
Ziel der Arbeit ist es dem Leser einen Überblick über das Sachgebiet zu geben, sowie ein zweisprachiges Glossar zu erstellen, in dem die jeweiligen Fachtermini mit Definition und gegebenenfalls Anmerkungen zu Besonderheiten enthalten sind. Zielgruppe sind zum Beispiel Übersetzer, Dolmetscher oder all diejenigen, die sich in kurzer Zeit in das Sachgebiet einarbeiten müssen.
Die Arbeit gliedert sich in drei Hauptteile: Im Kapitel „Methodische Grundlagen“ wird die Vorgehensweise bei einer terminologischen Untersuchung dargelegt. Die „Einführung in das Sachgebiet“ vermittelt einen Überblick über mögliche Gefahren der Grünen Gentechnik. Das letzte Kapitel enthält die zu den Fachtermini gehörenden Begriffspläne, die alphabetischen Register in Deutsch und Französisch sowie das Glossar.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. EINLEITUNG

1 Rechtschreibung

2 Gegenstand, Ziel und Aufbau der Arbeit

3 Eingrenzung des untersuchten Gebietes

4 Hinweise für den Benutzer

B. METHODISCHE GRUNDLAGEN

1 Die Terminologie

2 Methodik terminologischer Arbeit

2.1 Grundbegriffe der Terminologie

2.1.1 Terminus

2.1.2 Begriff

2.1.3 Merkmal

2.1.4 Benennung

2.1.5 Definition

2.1.6 Kontext

2.2 Begriffssysteme

2.2.1 Die verschiedenen Beziehungsarten

2.2.3 Die Begriffspläne

2.2.4 Die Notation

2.2.5 Das Glossar

C. EINFÜHRUNG IN DAS SACHGEBIET: GEFAHRENPOTENTIALE DER GRÜNEN GENTECHNIK

1 Gentechnologie, GVO, Grüne Gentechnik

1.1 Die Grüne Gentechnik

1.2 Pro und Kontra Grüne Gentechnik

1.3 Biotechnologie und Gentechnologie

1.4 Ziele und Anwendungen der Grünen Gentechnik

1.4.1 Gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft

1.4.2 GVO bei der Nahrungsmittelproduktion

1.4.2.1 Gentechnisch veränderte Mikroorganismen

1.4.3 Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen weltweit

1.4.3.1 Freisetzungsanträge der EU-Länder

2 Risikoaspekte

2.1 Ökologische Risikoaspekte, Freisetzungen

2.1.1 Auswilderung und Auskreuzung

2.1.2 Resistenzen

2.1.2.1 Herbizidresistenz

2.1.2.2 Insektenresistenz

2.1.2.2.1 Bt-Toxine

2.1.2.3 Resistenz gegen Krankheitserreger

2.1.2.3.1 Virusresistenz

2.1.2.4 Stresstoleranz

2.1.3 Horizontaler Gentransfer

2.2 Gesundheitliche Risikoaspekte durch den Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel

2.2.1 Substanzielle Äquivalenz und unerwünschte genetische Veränderungen

2.2.1.1 Toxische Inhaltsstoffe

2.2.1.2 Allergien

2.2.2 Antibiotikaresistenzen

2.3 Vorsorgeprinzip

3 Politische und rechtliche Aspekte der Grünen Gentechnik

3.1 Patentierung von Saatgut und Welthunger

3.2 Gesetzliche Bestimmungen in der EU

3.2.1 Gesetzliche Bestimmungen in Deutschland und Frankreich

D. LEXIKOGRAFISCH-TERMINOLOGISCHER TEIL

1 Das Begriffssystem

1.1 Erläuterungen zum Glossar

1.2 Die enthaltenen Begriffsbeziehungen

1.2.1 Hierarchische Beziehungen

1.2.2 Nicht-hierarchische Beziehungen

1.3 Die Darstellung der Begriffsbeziehungen durch grafische Elemente

1.4 Erläuterungen zu den Begriffsplänen

1.5 Die Begriffspläne

2 Alphabetisches Register Deutsch

3 Alphabetisches Register Französisch

4 Glossar

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der terminologischen Untersuchung des Fachgebietes "Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik" im deutschen und französischen Sprachraum. Ziel ist es, den Fachbereich strukturiert zu erschließen und ein zweisprachiges Glossar zu erstellen, das als fundierte Arbeitsgrundlage für Übersetzer und Dolmetscher dient.

  • Systematische Erfassung und Definition fachsprachlicher Termini zur Gentechnik.
  • Analyse und Gegenüberstellung von Terminologien in Deutsch und Französisch.
  • Untersuchung ökonomischer, ökologischer und gesundheitlicher Risikopotenziale.
  • Methodische Darstellung von Begriffsbeziehungen durch Begriffspläne.
  • Erstellung eines zweisprachigen Glossars mit Kontextangaben.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Resistenzen

In der traditionellen Pflanzenzucht wird bis heute der Samen der Erntefrüchte, welche den höchsten Ertrag eingebracht haben, als Saatgut für das kommende Jahr verwendet. Zu dieser einfachen Auswahlmethode kamen in den letzten hundert Jahren neue Techniken hinzu. So wird beispielsweise seit mehreren Jahren die Anzahl der Mutationen in Pflanzen durch UV-Strahlung, erbgutverändernde Chemikalien oder radioaktive Bestrahlung erhöht. Man erhält dadurch eine größere Anzahl an Mutationen, als dies unter natürlichen Bedingungen der Fall wäre, und somit mehr Pflanzen mit verschiedenen Eigenschaften, von denen man die für den Anbau interessanten auswählt. In letzter Zeit wird die Gentechnik verstärkt zur Züchtung gewünschter Pflanzenarten eingesetzt. Mit ihrer Hilfe werden die Gene für die gewünschten Eigenschaften direkt übertragen. Die meisten der derzeit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen besitzen bestimmte Resistenzen, durch die der Ertrag gesteigert werden soll. Kommerziell angebaut wurden gentechnisch veränderte Pflanzen bereits 1997 weltweit auf fast 13 Millionen Hektar. Von diesen Pflanzen wiesen 99 Prozent Resistenzeigenschaften auf. 1998 stieg die Anbaufläche auf fast 28 Millionen Hektar.

Zusammenfassung der Kapitel

A. EINLEITUNG: Festlegung des Untersuchungsgegenstands, der Zielsetzung sowie der methodischen Eingrenzung des Fachgebietes unter Berücksichtigung der neuen deutschen Rechtschreibung.

B. METHODISCHE GRUNDLAGEN: Vermittlung theoretischer Grundlagen der Terminologielehre, einschließlich der Definition von Grundbegriffen und der Erläuterung von Begriffssystemen sowie Notationsweisen.

C. EINFÜHRUNG IN DAS SACHGEBIET: GEFAHRENPOTENTIALE DER GRÜNEN GENTECHNIK: Umfassende Darstellung der Gentechnik-Anwendungen in der Landwirtschaft, detaillierte Analyse der ökologischen und gesundheitlichen Risiken sowie Betrachtung rechtlicher Aspekte.

D. LEXIKOGRAFISCH-TERMINOLOGISCHER TEIL: Detaillierte Erläuterungen zur Glossarerstellung, Darstellung der Begriffsbeziehungen mittels Begriffsplänen sowie Präsentation des zweisprachigen Glossars und der alphabetischen Register.

Schlüsselwörter

Gentechnik, Grüne Gentechnik, GVO, Gentechnisch veränderter Organismus, Terminologie, Glossar, Risikopotenzial, Freisetzung, Auswilderung, Auskreuzung, Resistenzen, Bt-Toxin, Antibiotikaresistenz, Biodiversität, Mehrfachresistenzen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der terminologischen Untersuchung des Fachgebietes "Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik" mit dem Ziel, ein präzises zweisprachiges Fachglossar für den deutsch-französischen Sprachraum zu erstellen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Felder sind die Definition von Fachbegriffen, die Methoden terminologischer Arbeit, Anwendungsbereiche der Grünen Gentechnik sowie eine tiefgehende Analyse potenzieller ökologischer und gesundheitlicher Gefahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, Übersetzern und Dolmetschern ein fachlich fundiertes Instrumentarium in Form eines Glossars zur Verfügung zu stellen, das ihnen die Einarbeitung in das komplexe Sachgebiet der Gentechnik erleichtert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es wird eine terminologische Untersuchung nach dem Standard von Arnzt/Picht/Mayer durchgeführt, die Begriffsanalysen, die Erstellung von Begriffssystemen und die grafische Darstellung durch Begriffspläne umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Terminologielehre sowie eine fachliche Einführung in die Grüne Gentechnik, wobei insbesondere die Risikopotenziale (z.B. Auswilderung, Antibiotikaresistenzen) analysiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis der Arbeit essenziell?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Auskreuzung, Mehrfachresistenzen, Bt-Toxine sowie das Vorsorgeprinzip.

Wie werden die Begriffe im Glossar in Bezug gesetzt?

Die Begriffe werden durch hierarchische (Abstraktions- und Bestandsbeziehungen) und nicht-hierarchische (sequenzielle und pragmatische) Beziehungen in Begriffsplänen visuell verknüpft.

Welche Rolle spielt die "Substanzielle Äquivalenz" in der Arbeit?

Die Substanzielle Äquivalenz ist ein zentraler Begriff für die EU-Zulassungsverfahren; die Arbeit kritisiert dabei die Lückenhaftigkeit dieses Kriteriums hinsichtlich der tatsächlichen gesundheitlichen Auswirkungen gentechnisch veränderter Lebensmittel.

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Details

Title
Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik - Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch
College
Saarland University  (Dolmetscherinstitut / Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen)
Grade
1,7
Author
Silke Hüttig (Author)
Publication Year
2004
Pages
158
Catalog Number
V44508
ISBN (eBook)
9783638420952
ISBN (Book)
9783656519881
Language
German
Tags
Gefahrenpotentiale Grünen Gentechnik Eine Untersuchung Deutsch/Französisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Silke Hüttig (Author), 2004, Gefahrenpotentiale der Grünen Gentechnik - Eine terminologische Untersuchung Deutsch/Französisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44508
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