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Mode aus soziologischer Sicht. Mode als Repräsentationsmittel im Bezug auf die Produktivität der Frau

Título: Mode aus soziologischer Sicht. Mode als Repräsentationsmittel im Bezug auf die Produktivität der Frau

Trabajo Escrito , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Jennifer Heinen (Autor)

Diseño (industrial, gráfico, modas)
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Der erste Gedanke an Mode ist immer die Kleidung in seiner Schmuck-, Scham- und Schutzfunktion an sich. Jedoch steckt in Mode ein viel größeres Phänomen. Mode in seiner sozialen Funktion ist der Schwerpunkt dieser Arbeit.

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Mode aus soziologischer Sicht zu betrachten und dessen Auswirkung auf die einzelnen Individuen und der Gesellschaft. Dabei wird der Zusammenhang der Rollenverteilung der verschiedenen Geschlechter hergestellt und die Stellung der Frau wird mit hoher Aufmerksamkeit beleuchtet. Dabei wird unter anderem der Frage auf den Grund gegangen, ob die Mode als Repräsentationsmittel in der heutigen Rollenverteilung noch eine Rolle spielt. Denn schaut man sich den sozialen Status und die Identität der Frau im Blickwinkel der Mode und dessen soziale Funktion an, kommt die Frage der Rollenverteilung auf. Wird Mode überhaupt als Repräsentationsmittel gesellschaftlich genutzt?

Um ein Verständnis für das Thema aufbringen zu können, muss der soziale Status und die Identität der Frau um 1900 in Europa näher betrachtet werden. Kontext mit der Kleidung wird hergestellt, indem wir die soziale Funktion der Kleidung genauer studieren. Haben wir die Grundlagen für unser Verständnis gelegt, wird der Zusammenhang zwischen der Mode in der Gesellschaft und dessen Art des Konsums hinterfragt. Dabei spielt die Produktivität der Frau eine große Rolle. Thorstein Veblen’s „Theorie der feinen Leute“ wird als Grundlage genutzt und Aspekte aus Georg Simmel’s „Philosophie der Mode“ hinzugezogen. Im Ausblick auf die jetzige Situation der Gesellschaft wird der Wandel der produktiven Rollenverteilung anhand der Familien-, Arbeits- und Haushaltsaufteilung aufgeschlüsselt. Mode und ihre Funktion ist vielschichtig. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengetragen und der Wandel der Funktion der Mode dargestellt. Denn die Funktion der Mode hat sich verändert und es steht die Repräsentation des einzelnen Individuums im Vordergrund.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. sozialer Status und Identität der Frau um 1900

2. Die soziale Funktion der Kleidung

3. Mode als Zeichen des Prestige - was bedeutet demonstrativer Konsum?

4. Produktivität der Frau als Sozialprestige

5. Die produktive Rollenverteilung im Wandel.

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Rolle der Mode als soziologisches Repräsentationsmittel und analysiert deren Auswirkungen auf die gesellschaftliche Rollenverteilung der Geschlechter, mit besonderem Fokus auf die historische und gegenwärtige Stellung der Frau.

  • Soziale Funktion von Mode und Kleidung
  • Historischer Kontext der Frauenrolle um 1900
  • Theorie des demonstrativen Konsums nach Veblen
  • Einfluss sozioökonomischer Wandlungsprozesse auf die Geschlechterrollen
  • Wandel der Modefunktion hin zur individuellen Repräsentation

Auszug aus dem Buch

3. Mode als Zeichen des Prestige im 19. Jahrhundert - was bedeutet demonstrativer Konsum?

Um Mode als wichtiges Hilfsmittel zum Prestige des Hauses zu erläutern, müssen wir zunächst den Begriff des demonstrativen Konsums definieren. Als Gesetz der demonstrativen Verschwendung bezeichnet Thorstein Veblen die übertriebene Verschwendung von Gütern, um Neid zu erzeugen. Oftmals erfüllten die Güter ihren Zweck schlecht bis gar nicht, wurden jedoch durch ihre Nutzlosigkeit als verschwenderisch und somit als beneidenswert angesehen. Diese Demonstration der Verschwendung, meist von teuren Gegenständen, gab den Verschwendern ein hohes gesellschaftliches Ansehen. Wie wurde nun am besten dieser demonstrative Konsum dargestellt? Hier kommt die Rolle der Frau ins Spiel. Denn die Verschwendung von Gütern konnte am besten anhand der Kleidung offensichtlich gemacht werden. Denn die Kleidung ist ein wesentlicher kultursoziologischer Analysengegenstand. Hintergrundgedanke des demonstrativen Konsums in der Kleidung ist jedoch, sich bestehenden Sitten anzupassen und dem sozial geprägten, allgemeinen Geschmack zu entsprechen. An den unterschiedlichen Kleidungsformen kann eine als wesentlich erscheinende gesellschaftliche Idee verwirklicht werden: der immer gleiche Wunsch nach Präsentation und Repräsentation dessen, was als politisch,soziologisch und/oder kulturell hoch angesehen nach außen getragen werden soll. Somit bietet die Kleidung den unmittelbaren Beweis des finanziellen Erfolges und damit einhergehend der gesellschaftliche Wert des Hauses.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Arbeit analysiert Mode als soziologisches Phänomen und untersucht, wie sie die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern prägt und reflektiert.

1. sozialer Status und Identität der Frau um 1900: Es wird dargelegt, wie die Frau um 1900 durch gesellschaftliche Strukturen und Kleidung in eine untergeordnete Rolle zur Repräsentation des familiären Wohlstands gedrängt wurde.

2. Die soziale Funktion der Kleidung: Dieses Kapitel erläutert, wie Kleidung als Distinktionsmerkmal und Sprachrohr zur Darstellung des sozialen Status im aufstrebenden Bürgertum diente.

3. Mode als Zeichen des Prestige - was bedeutet demonstrativer Konsum?: Anhand von Veblens Theorie wird die Rolle der Frau bei der demonstrativen Verschwendung und der damit verbundenen Prestigesteigerung des Haushalts aufgezeigt.

4. Produktivität der Frau als Sozialprestige: Die Einschränkung der Frau durch ihre Kleidung wird als sichtbares Zeichen ihrer Befreiung von körperlicher Arbeit und als Statusmerkmal interpretiert.

5. Die produktive Rollenverteilung im Wandel.: Das Kapitel behandelt den historischen Wandel der Frauenrolle, insbesondere beeinflusst durch die Weltkriege und die Frauenrechtsbewegungen des 20. Jahrhunderts.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass sich die Funktion von Mode von einem kollektiven Repräsentationsmittel hin zur individuellen Selbstinszenierung gewandelt hat.

Schlüsselwörter

Mode, Soziologie, Geschlechterrolle, Identität, demonstrativer Konsum, Prestige, Kleidung, Frauenrolle, Sozialstatus, industrielle Revolution, Selbstpräsentation, Klassengesellschaft, Rollenverteilung, Emanzipation, Repräsentation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht Mode aus soziologischer Perspektive und analysiert, wie Kleidung als Repräsentationsmittel soziale Identitäten und insbesondere die Rollenverteilung der Frau in der Gesellschaft widerspiegelt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören der soziale Status der Frau um 1900, die soziale Funktion von Kleidung, die Theorie des demonstrativen Konsums sowie der Wandel der Geschlechterrollen im 20. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob Mode in der heutigen Rollenverteilung noch als primäres Mittel der sozialen Repräsentation fungiert oder ob sich diese Funktion zugunsten individueller Ausdrucksformen gewandelt hat.

Welche wissenschaftlichen Methoden und Theorien werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte soziologische Analyse, wobei insbesondere Thorstein Veblens „Theorie der feinen Leute“ und Georg Simmels „Philosophie der Mode“ als theoretische Grundlagen dienen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung der Frau als „Dame des Hauses“, die soziale Bedeutung von Kleidung zur Abgrenzung von Schichten und den Einfluss sozioökonomischer Veränderungen auf die Gleichstellung der Geschlechter.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Mode, demonstrativer Konsum, soziale Identität, Geschlechterrollen, Prestigedemonstration und gesellschaftlicher Wandel.

Inwiefern beeinflusste das Korsett den sozialen Status der Frau um 1900?

Das Korsett diente als sichtbares Instrument, das die Frau in ihrer körperlichen Arbeitsfähigkeit einschränkte und somit den Reichtum und den hohen sozialen Status des Ehemannes bzw. des Hauses nach außen hin demonstrierte.

Welche Auswirkung hatte der Erste Weltkrieg auf die Rollenverteilung der Frau?

Durch den Einzug der Männer in den Krieg mussten Frauen zunehmend in industrielle Berufe eintreten, was ihre soziale Stellung veränderte und zur Erosion der traditionellen Geschlechterordnung beitrug.

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Detalles

Título
Mode aus soziologischer Sicht. Mode als Repräsentationsmittel im Bezug auf die Produktivität der Frau
Universidad
AMD Akademie Mode & Design GmbH
Calificación
1,3
Autor
Jennifer Heinen (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V444244
ISBN (Ebook)
9783668812994
ISBN (Libro)
9783668813007
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziologie Mode Produktivität der Frau Rollenverteilung Konsum soziale Funktion sozialer Status
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jennifer Heinen (Autor), 2018, Mode aus soziologischer Sicht. Mode als Repräsentationsmittel im Bezug auf die Produktivität der Frau, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444244
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