Dieser Arbeit liegt die Fragestellung zugrunde, ob eine nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome aufweist. Gegenwärtig besteht kein wissenschaftlicher Konsens über diese Frage, da die unterschiedlichen Studiendesigns in der Vergangenheit zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt haben. Eine kontinuierliche Aluminiumexposition und bestehende Defizite im wissenschaftlichen Forschungstand in Bezug auf die pathologischen Folgeerscheinungen geben Anlass zur Datenanalyse, um eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zu erlangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Fragestellung und Ziel der Arbeit
- Chemische und physikalische Eigenschaften von Aluminium
- Vorkommen und Verwendung
- Toxikologie Aluminium und Aluminiumverbindungen
- Absorption
- Distribution
- Metabolismus
- Elimination
- Methodik
- Literaturrecherche
- Ablauf zur Identifizierung relevanter Literatur
- Bewertung der Studien
- Ausschlusskriterien
- Ergebnisse der Literaturrecherche
- Nutritive Expositions-Quellen
- EU-Regulierungen
- Lebensmittel
- Lebensmittelkontaktmaterialien
- Studien am Tiermodell
- Studien am Menschen
- Diskussion
- Problematische Aspekte nutritiver Aluminiumexposition in unterschiedlichen Studiendesigns
- Bewertung von Studien zu Lebensmittel- und Lebensmittelkontaktmaterialien
- Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Aluminium durch Studien am Tiermodell
- Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Aluminium durch Studien am Menschen
- Problematische Aspekte in Bezug auf zukünftige Studiendesigns
- Weitere Studien zur Exposition von Aluminium und deren Verbindungen als Nanomaterial
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob eine nutritive Aluminiumexposition während der Schwangerschaft Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome hat. Es wird untersucht, ob Aluminium die Fortpflanzung und die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen kann, und welche Auswirkungen dies auf die physische und neuromotorische Entwicklung des Kindes haben könnte.
- Bewertung des Gefährdungspotenzials von Aluminium für die fetale Entwicklung
- Analyse der wissenschaftlichen Evidenz für eine neurotoxische Wirkung von Aluminium
- Untersuchung der Auswirkungen von Aluminiumexposition auf die physische und neuromotorische Entwicklung
- Bewertung der Studiendesigns und methodischen Herausforderungen in der Forschung zu Aluminiumexposition
- Empfehlung von weiteren Forschungsbedarfen zur Klärung der Auswirkungen von Aluminiumexposition auf das fetal-zerebrale Outcome
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der nutritiven Aluminiumexposition während der Schwangerschaft ein und erläutert die Fragestellung sowie das Ziel der Arbeit. Anschließend werden die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Aluminium, sowie dessen Vorkommen und Verwendung im Alltag detailliert beschrieben. Die Toxikologie von Aluminium wird beleuchtet, inklusive Absorption, Distribution, Metabolismus und Elimination.
Kapitel 2 widmet sich der Methodik der Arbeit. Es wird die Literaturrecherche anhand der Datenbanken Cochrane Library und Pubmed erläutert. Der Ablauf zur Identifizierung relevanter Literatur sowie die Bewertung der Studien und die festgelegten Ausschlusskriterien werden detailliert beschrieben.
Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Literaturrecherche. Es werden nutritive Expositionsquellen wie EU-Regulierungen, Lebensmittel und Lebensmittelkontaktmaterialien betrachtet. Die Ergebnisse von Studien am Tiermodell und am Menschen werden zusammengefasst und analysiert.
In Kapitel 4 erfolgt die Diskussion der Ergebnisse. Es werden die problematischen Aspekte der nutritiven Aluminiumexposition in verschiedenen Studiendesigns beleuchtet, sowie die Bewertung von Studien zu Lebensmittel- und Lebensmittelkontaktmaterialien. Die Beurteilung des Gefährdungspotenzials von Aluminium durch Studien am Tiermodell und am Menschen werden dargelegt. Zudem werden problematische Aspekte in Bezug auf zukünftige Studiendesigns sowie die Notwendigkeit weiterer Forschung zu Aluminiumexposition und deren Verbindungen als Nanomaterial diskutiert.
Schlüsselwörter
Aluminiumexposition, Schwangerschaft, fetal-zerebrales Outcome, neurotoxische Wirkungen, reproduktionstoxische Wirkungen, Tiermodelle, Studiendesigns, EU-Regulierungen, Lebensmittel, Lebensmittelkontaktmaterialien.
Häufig gestellte Fragen
Ist Aluminium in der Schwangerschaft gefährlich?
Die Arbeit untersucht das neurotoxische Potenzial von Aluminium. Es gibt Hinweise darauf, dass eine hohe Exposition die fetale Gehirnentwicklung und die neuromotorische Entwicklung des Kindes beeinträchtigen könnte.
Über welche Quellen nehmen Schwangere Aluminium auf?
Hauptquellen der nutritiven Exposition sind bestimmte Lebensmittel sowie Lebensmittelkontaktmaterialien wie Alufolie oder unbeschichtete Aluminiumgefäße, die Partikel an die Nahrung abgeben können.
Was sagt der aktuelle Forschungsstand zum "fetal-zerebralen Outcome"?
Der Forschungsstand ist widersprüchlich. Während Tiermodelle oft neurotoxische Effekte zeigen, fehlen beim Menschen eindeutige Langzeitstudien, um einen wissenschaftlichen Konsens zu erzielen.
Was sind die toxikologischen Prozesse von Aluminium im Körper?
Aluminium wird absorbiert, über das Blut verteilt (Distribution) und kann sich in Geweben wie dem Gehirn anreichern, bevor es über die Nieren ausgeschieden wird (Elimination).
Welche Empfehlungen gibt die Arbeit für die Zukunft?
Es wird eine Verbesserung der Studiendesigns und weitere Forschung zu Aluminium-Nanomaterialien gefordert, um die Grenzwerte der EU-Regulierungen besser an den Schutz Ungeborener anzupassen.
- Arbeit zitieren
- Christin Hoffmann (Autor:in), 2016, Nutritive Aluminiumexposition in der Schwangerschaft und die Auswirkungen auf das fetal-zerebrale Outcome, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441748