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Physik in der Linguistik. Semiotik akustischer Medien anhand von Ernst Jandls Hörspiel "Fünf Mann Menschen"

Titre: Physik in der Linguistik. Semiotik akustischer Medien anhand von Ernst Jandls Hörspiel "Fünf Mann Menschen"

Thèse de Bachelor , 2017 , 45 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Morris Gellisch (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Was bringt die Physik der Linguistik? Wie können Frequenzanalysen hermeneutische Herangehensweisen der literaturwissenschaftlichen Arbeit stützen?

Dieser analytischen Arbeit ist zu entnehmen, dass Signifikate über unterschiedlich-kodierende Sprachsysteme zu entschlüsseln sind.

So kann die Gemachtheit literarischer Erzeugnisse - wie in diesem Beispiel - in Teilaspekten durch die Sprache der Physik beschrieben werden. Gleichwohl der erzielte Erkenntnisgewinn inhaltlicher Auslegung durch physikalische Untersuchungen nicht gänzliche ohne hermeneutische Methodik auskommt, so wird eine weitere Ebene, ein weiterer Betrachtungswinkel angeboten, der zu zusätzlichem Erkenntnisgewinn oder zu weiteren Evidenzen über bestehende Theorien führen kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Textualitätskriterien in Fünf Mann Menschen
    • 2.1. Kohäsion im Diskurs
      • 2.1.1. Kohäsion in akustischen Medien
      • 2.1.2. Kohäsive Aspekte in Fünf Mann Menschen
    • 2.2. Kohärenz im Diskurs
      • 2.2.1. Kohärenz in akustischen Medien
      • 2.2.2. Kohärente Strukturen in Fünf Mann Menschen
    • 2.3. Intentionalität im Diskurs
      • 2.3.1. Intentionalität in Fünf Mann Menschen
    • 2.4. Situationalität im Diskurs
      • 2.4.1. Situationalität in Fünf Mann Menschen
      • 2.4.2. Chancen und Grenzen der Analyse der Situationalität im Hörspiel Fünf Mann Menschen
    • 2.5. Intertextualität im Diskurs
      • 2.5.1. Intertextualität in Fünf Mann Menschen
      • 2.5.2. Chancen und Grenzen des Nachweises von Intertextualität im Hörspiel Fünf Mann Menschen
    • 2.6. Akzeptabilität im Diskurs
      • 2.6.1. Akzeptabilität in Fünf Mann Menschen
      • 2.6.2. Probandenbefragung bezüglich der Akzeptabilität des Hörspiels Fünf Mann Menschen
      • 2.6.3. Auswertung der Ergebnisse
    • 3. Weitere Beobachtungen
    • 4. Montage und Audiobearbeitung
      • 4.1. Nachweis der Montage
      • 4.2. Schallanalyse
    • 5. Schlussbetrachtung

    Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Diese Arbeit untersucht, inwiefern sich das Textualitätskonzept von de Beaugrande/Dressler auf das Hörspiel „Fünf Mann Menschen“ von Ernst Jandl anwenden lässt. Die Arbeit beleuchtet die Frage, welchen Nutzen eine textlinguistische Analyse für die Rezeption des Hörspiels haben kann. Der Fokus liegt auf der Analyse des Hörspiels als multikodalen Text, wobei die Interaktion verschiedener Codes (Ton, Geräusch, Musik, Sprache) im Zentrum steht.

    • Anwendung des Textualitätskonzepts von de Beaugrande/Dressler auf ein Hörspiel
    • Analyse der Interaktion von Codes im Hörspiel „Fünf Mann Menschen“
    • Bedeutung der Textualitätskriterien für die Rezeption des Hörspiels
    • Untersuchung des Hörspiels als multikodales Kommunikat
    • Bewertung des „Neuen Hörspiels“ im Kontext der Textualitätsanalyse

    Zusammenfassung der Kapitel

    Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung und den theoretischen Rahmen der Arbeit darstellt. Im zweiten Kapitel werden die Textualitätskriterien von de Beaugrande/Dressler vorgestellt und im Kontext des Hörspiels diskutiert. Es werden verschiedene Szenen aus dem Hörspiel „Fünf Mann Menschen“ analysiert, um die Anwendung der Kriterien auf die multikodale Struktur des Hörspiels zu demonstrieren. Das dritte Kapitel beinhaltet weitere Beobachtungen, die im Zusammenhang mit den Textualitätskriterien relevant sind. Kapitel vier befasst sich mit der Montage und Audiobearbeitung des Hörspiels, wobei die Anwendung von Techniken des „Neuen Hörspiels“ analysiert wird. Schließlich schließt die Arbeit mit einer Schlussbetrachtung ab, die die Ergebnisse der Untersuchung zusammenfasst.

    Schlüsselwörter

    Textualitätskriterien, Hörspiel, „Fünf Mann Menschen“, Ernst Jandl, multikodaler Text, de Beaugrande/Dressler, Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Situationalität, Intertextualität, Akzeptabilität, Montage, Audiobearbeitung, „Neues Hörspiel“

    Häufig gestellte Fragen

    Wie kann Physik bei der Analyse von Literatur helfen?

    Durch Frequenz- und Schallanalysen können akustische Medien (wie Hörspiele) objektiv beschrieben werden, was die hermeneutische Interpretation stützt.

    Welches Werk von Ernst Jandl wird untersucht?

    Die Arbeit analysiert das Hörspiel "Fünf Mann Menschen", ein zentrales Werk des "Neuen Hörspiels".

    Was sind die Textualitätskriterien nach de Beaugrande/Dressler?

    Dazu gehören Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Situationalität, Intertextualität, Akzeptabilität und Informativität.

    Was ist ein "multikodaler Text"?

    Ein Text (oder Kommunikat), der verschiedene Zeichensysteme wie Sprache, Ton, Geräusche und Musik gleichzeitig nutzt.

    Welche Rolle spielt die Montage im Hörspiel?

    Die Montage ist ein technisches Verfahren der Audiobearbeitung, das die Struktur des Hörspiels prägt und in der Arbeit physikalisch nachgewiesen wird.

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Résumé des informations

Titre
Physik in der Linguistik. Semiotik akustischer Medien anhand von Ernst Jandls Hörspiel "Fünf Mann Menschen"
Université
Ruhr-University of Bochum  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
Note
1,0
Auteur
Morris Gellisch (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
45
N° de catalogue
V439295
ISBN (ebook)
9783668790056
ISBN (Livre)
9783668790063
Langue
allemand
mots-clé
Textualitätskriterien Semiotik akustische Medien Ernst Jandl Fünf Mann Menschen Physik Linguistik Textualität Morris Gellisch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Morris Gellisch (Auteur), 2017, Physik in der Linguistik. Semiotik akustischer Medien anhand von Ernst Jandls Hörspiel "Fünf Mann Menschen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439295
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Extrait de  45  pages
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