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Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz - Ursachen und Fördermöglichkeiten

Titel: Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz - Ursachen und Fördermöglichkeiten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 26 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Angela Faller (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahrzehnten stand geschlechtsdifferenzierte Pädagogik vor allem für die gezielte Förderung von Mädchen, um die bisher nur formal bestehende Chancengleichheit der Geschlechter zu erreichen.
In den Neunziger Jahren rückten dann allmählich die Jungen in den Blickpunkt von Erziehungs- wissenschaftlern und Psychologen. Spätestens seit "Kleine Helden in Not" (Schnack/ Neutzling) wurde öffentlich diskutiert, was die meisten Lehrerinnen und Lehrer schon längst wussten: Jungs erbringen schlechtere Schulleistungen, stören häufiger den Unterricht, beanspruchen zwei Drittel der Aufmerksamkeit, werden öfter gewalttätig und brechen häufiger die Schule ab. Auch wenn hier von den Jungen im Allgemeinen die Rede ist und es genügend Ausnahmen gibt, wird nun bemängelt, dass der Problematik der männlichen Sozialisation und Identitätsfindung im Schulalltag bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Spätestens seit den Ergebnissen der PISA - Studie ist darüber hinaus klar, dass Jungen auch in ihrer Lesesozialisation zum "benachteiligten" Geschlecht gehören. In allen 32 Teilnehmer-Staaten der Studie gab es erhebliche Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz, wobei die Mädchen durchweg besser abschnitten als die Jungen. Auch andere Untersuchungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zeigen durchgängig die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Lesegewohnheiten auf.
In meiner Arbeit zeige ich die aktuellen Ergebnisse auf, gehe auf die Erklärungsansätze und möglichen Gründe der Geschlechtsunterschiede und auf Möglichkeiten einer geschlechtsdifferenzierten Leseförderung ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Geschlechtsunterschiede im Leseverhalten – Forschungsergebnisse
  • 3. Erklärungsansätze
    • 3.1 Kultur-historisch
    • 3.2 Sozialisationstheoretisch und sozialisationsbedingt
    • 3.3 Verdrängung des Buches durch neue Medien?
  • 4. Die Funktionen von Lesekompetenz
  • 5. Möglichkeiten einer geschlechtsdifferenzierten Leseförderung
  • 6. Fazit
  • 7. Literatur

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht die Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz und beleuchtet die Ursachen und Möglichkeiten der Förderung. Sie analysiert die Ergebnisse aktueller Forschung im Bereich der Lesesozialisation und geht auf die unterschiedlichen Lesegewohnheiten von Mädchen und Jungen ein. Die Arbeit beleuchtet verschiedene Erklärungsansätze für die Unterschiede und diskutiert die Bedeutung von Lesekompetenz in der heutigen Gesellschaft.

  • Geschlechtsunterschiede im Leseverhalten
  • Erklärungsansätze für die Unterschiede
  • Funktionen von Lesekompetenz in der heutigen Gesellschaft
  • Möglichkeiten der geschlechtsdifferenzierten Leseförderung
  • Relevanz der Lesesozialisation für Jungen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt die aktuelle Debatte um die Förderung von Jungen in den Fokus und thematisiert die Ergebnisse der PISA-Studie, die deutliche Unterschiede in der Lesekompetenz von Mädchen und Jungen aufzeigt. Kapitel 2 präsentiert Forschungsergebnisse zu Geschlechtsunterschieden im Leseverhalten und beleuchtet die Dimensionen der Lesequantität, der Lesestoffe und der Lesefreude. Kapitel 3 geht auf verschiedene Erklärungsansätze ein, die kulturelle, soziale und mediale Faktoren in den Blick nehmen.

Schlüsselwörter

Geschlechtsunterschiede, Lesekompetenz, Lesesozialisation, Erklärungsansätze, Leseförderung, PISA-Studie, Medien, Bildung, Sozialisation, Identitätsfindung, Koedukation

Häufig gestellte Fragen

Welche Erkenntnisse lieferte die PISA-Studie zur Lesekompetenz von Jungen?

Die PISA-Studie zeigte in allen 32 Teilnehmerstaaten, dass Mädchen in der Lesekompetenz durchweg besser abschnitten als Jungen, was Jungen zum „benachteiligten“ Geschlecht in der Lesesozialisation macht.

Was sind die Hauptursachen für die schlechteren Leseleistungen von Jungen?

Die Arbeit nennt kultur-historische, sozialisationstheoretische und mediale Faktoren (wie die Verdrängung des Buches durch neue Medien) als mögliche Erklärungsansätze.

Welche Probleme zeigen sich bei Jungen im Schulalltag häufiger?

Jungen erbringen oft schlechtere Schulleistungen, stören häufiger den Unterricht, beanspruchen mehr Aufmerksamkeit der Lehrkräfte und brechen die Schule öfter ab.

Was versteht man unter geschlechtsdifferenzierter Leseförderung?

Es handelt sich um Fördermaßnahmen, die gezielt auf die unterschiedlichen Lesegewohnheiten, Interessen und die spezifische Identitätsfindung von Jungen und Mädchen eingehen.

Welche Funktionen erfüllt Lesekompetenz in der heutigen Gesellschaft?

Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und die berufliche Entwicklung, weshalb Defizite weitreichende Folgen haben.

Wie hat sich der Fokus der geschlechtsdifferenzierten Pädagogik verändert?

Während früher fast nur die Förderung von Mädchen im Vordergrund stand, rückten seit den 90er Jahren zunehmend die Jungen und ihre spezifischen Benachteiligungen im Bildungssystem in den Fokus.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz - Ursachen und Fördermöglichkeiten
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
1,5
Autor
Angela Faller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
26
Katalognummer
V43852
ISBN (eBook)
9783638415545
ISBN (Buch)
9783638853460
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschlechtsunterschiede Lesekompetenz Ursachen Fördermöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Faller (Autor:in), 2004, Geschlechtsunterschiede in der Lesekompetenz - Ursachen und Fördermöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43852
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Leseprobe aus  26  Seiten
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