Diese Studienarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Schwerpunkte der Verletzungsprophylaxe im Eishockey zu erarbeiten um möglichst schon im Nachwuchsbereich intervenieren zu können und damit dem Verletzungsrisiko im Nachwuchs- sowie im späteren Karriereverlauf auch im Herrenbereich entgegen zu wirken. Dies ist jedoch eng Verbunden mit der quantitativen Erfassung und Analyse des Verletzungsgeschehens.
Nur mit einer hinsichtlich der Verletzungen unstrittigen Faktenlage können Maßnahmen formuliert und umgesetzt werden. Deshalb wird im ersten Teil dieser Arbeit die Verletzungshäufigkeit, die Verletzungsverteilung auf die verschiedenen Körperregionen und Gewebestrukturen sowie den Verletzungsmechanismus eingegangen und auf dieser Basis, im zweiten Teil, ein Leitfaden für verletzungspräventive Maßnahmen erarbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Verletzungshäufigkeit im Herrenbereich
- Verletzungsverteilung und Ausfallzeiten
- Kopfverletzungen
- Untere Extremitäten
- Obere Extremitäten
- Verletzungsmechanismen & Verletzungshergang
- High-speed Low-mass injury
- Low-speed High-mass injury
- Kopf
- Untere Extremitäten
- Obere Extremitäten
- Prävention
- Fazit - Leitfaden für den Nachwuchsbereich zur Verletzungsprophylaxe
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Studienarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, wichtige Aspekte der Verletzungsprophylaxe im Eishockey zu beleuchten, um bereits im Nachwuchsbereich gezielte Maßnahmen zur Reduzierung des Verletzungsrisikos zu ergreifen. Die Studie will dazu beitragen, das Risiko von Verletzungen sowohl im Nachwuchs- als auch im späteren Karriereverlauf im Herrenbereich zu minimieren.
- Analyse der Verletzungshäufigkeit im Herrenbereich
- Untersuchung der Verletzungsverteilung auf verschiedene Körperregionen und Gewebestrukturen
- Erläuterung der wichtigsten Verletzungsmechanismen
- Entwicklung eines Leitfadens für verletzungspräventive Maßnahmen im Nachwuchsbereich
- Zusammenhang zwischen muskulären Dysbalancen und dem Verletzungsrisiko
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Verletzungsprophylaxe im Eishockey ein und erläutert den persönlichen Hintergrund des Autors. Außerdem werden die besonderen Belastungen und Risikofaktoren im Eishockey, die zu einem hohen Verletzungsrisiko beitragen, beschrieben. Die Arbeit beleuchtet im ersten Teil die Verletzungshäufigkeit und -verteilung im Herrenbereich. Es werden Statistiken aus verschiedenen Studien ausgewertet, um das Verletzungsmuster im deutschen Eishockey zu beleuchten. Dabei wird die Verletzungshäufigkeit in den beiden höchsten deutschen Spielklassen sowie bei internationalen Turnieren betrachtet. Die Ergebnisse zeigen die unterschiedlichen Verletzungsmuster bei Feldspielern und Torhütern sowie die Unterschiede zwischen Trainingsbetrieb und Wettkampf.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Verletzungsprophylaxe, Eishockey, Nachwuchsbereich, Verletzungshäufigkeit, Verletzungsverteilung, Verletzungsmechanismus, Prävention, muskuläre Dysbalancen, Risikofaktoren und Leitfaden. Die Studie befasst sich mit der Analyse von Studien, die sich mit der Verletzungshäufigkeit und -verteilung im Eishockey im Herrenbereich beschäftigen. Sie untersucht verschiedene Verletzungsmechanismen und versucht, auf dieser Basis effektive Präventionsmaßnahmen für den Nachwuchsbereich zu entwickeln.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die häufigsten Verletzungen im Eishockey?
Untersucht werden vor allem Kopfverletzungen sowie Verletzungen der oberen und unteren Extremitäten, wobei zwischen Feldspielern und Torhütern unterschieden wird.
Was ist der Unterschied zwischen High-speed und Low-speed Injuries?
Die Arbeit analysiert Verletzungsmechanismen basierend auf Masse und Geschwindigkeit, um die Schwere von Aufprallunfällen (z.B. Pucks vs. Körperchecks) besser zu verstehen.
Warum ist Verletzungsprophylaxe schon im Nachwuchsbereich wichtig?
Frühzeitige Interventionen minimieren das Risiko für Langzeitschäden und muskuläre Dysbalancen, was die spätere Karriere im Herrenbereich nachhaltig schützt.
Welche Rolle spielen muskuläre Dysbalancen?
Einseitige Belastungen im Eishockey können zu Ungleichgewichten führen, die das Risiko für Zerrungen und Gelenkverletzungen deutlich erhöhen.
Was beinhaltet der Leitfaden für den Nachwuchsbereich?
Er bietet konkrete präventive Übungen und Maßnahmen, die auf der Analyse von Verletzungshäufigkeiten und -mechanismen basieren.
- Arbeit zitieren
- Daniel Simm (Autor:in), 2018, Verletzungsprophylaxe im Nachwuchs-Eishockey auf analytischer Basis des Verletzungsmechanismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428658