In Deutschland, Österreich, Frankreich und anderen Ländern dieser Erde ist ein Trend zu erkennen, der sich nicht desavouieren lässt: Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nehmen Drogen zu sich. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll mit jungen Patienten und Patientinnen, die anhand oder aufgrund ihrer Abhängigkeitsproblematik mehr oder weniger schwer erkrankt sind. Der Ruf nach einer schnellen Hilfe wird immer lauter. Trotzdem steht man Projekten wie der drogenakzeptierenden Arbeit (Cafe Nautilus) kritisch und mit Unverständnis gegenüber. „Für die Fachwelt ist klar, dass die Gründe für die Entstehung einer Suchtmittelabhängigkeit nicht in der Droge oder in sonst einem Umstand allein liegen. Sie sind immer das Resultat des Aufeinandertreffens verschiedener Faktoren“. Diese Faktoren werden im sogenannten Drogendreieck anschaulich dargestellt.
Eine Menge Wissenschaftler, aus den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen (Biologie, Soziologie, Psychoanalyse, Psychologie, Medizin, Sozialwissenschaften), haben das Suchtverhalten als Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen genommen und in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl an theoretischen Modellen entwickelt, mit dem gemeinsamen Ziel die Sucht zu erklären bzw. transparenter darzustellen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Psychoanalytische Suchttheorie
- 2.1 Psychoanalyse
- 2.2 Triebdynamik
- 2.3 Objektbeziehungen
- 2.4 ICH-psychologische Defizite
- 2.5 Angst und Aggression
- 3. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der psychoanalytischen Suchttheorie auf das Verständnis von Suchtentstehung im Kontext Sozialer Arbeit. Sie zielt darauf ab, die psychoanalytischen Aspekte der Suchtentstehung zu beleuchten und deren Relevanz für die soziale Arbeit zu verdeutlichen.
- Psychoanalytische Erklärungsansätze für Sucht
- Rolle der frühkindlichen Entwicklung bei der Suchtentstehung
- Bedeutung von Triebdynamik und Objektbeziehungen
- Zusammenhang zwischen Ich-Störungen und Suchtverhalten
- Angst und Aggression als Faktoren in der Suchtentwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beschreibt den steigenden Konsum von Drogen bei Kindern und Jugendlichen und die daraus resultierende hohe Nachfrage nach Hilfestellungen. Sie betont, dass Suchtmittelabhängigkeit ein komplexes Problem ist, das auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren zurückzuführen ist (das sogenannte Drogendreieck: Persönlichkeit, Droge, Umwelt). Die Arbeit konzentriert sich auf den Faktor „Persönlichkeit“ und kündigt die Auseinandersetzung mit der psychoanalytischen Suchttheorie an.
2. Psychoanalytische Suchttheorie: Dieses Kapitel bietet eine umfassende Einführung in die psychoanalytische Suchttheorie. Es beginnt mit einer kurzen Darstellung der Psychoanalyse und ihrer Entwicklung durch Freud und seine Schüler. Es wird deutlich gemacht, dass es kein einfaches Rezept zur Erklärung psychischer Vorgänge gibt. Das Kapitel kündigt die im Folgenden behandelten Aspekte an: die Triebdynamik, die Rolle der Objektbeziehungen, die Bedeutung von Ich-psychologischen Defiziten sowie der Einfluss von Angst und Aggression auf die Suchtentstehung.
Schlüsselwörter
Psychoanalytische Suchttheorie, Suchtentstehung, Triebdynamik, Objektbeziehungen, Ich-Psychologie, Angst, Aggression, frühkindliche Entwicklung, Persönlichkeitsstörung, Soziale Arbeit.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu: Psychoanalytische Suchttheorie im Kontext Sozialer Arbeit
Was ist der Inhalt dieser Arbeit?
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der psychoanalytischen Suchttheorie auf das Verständnis von Suchtentstehung im Kontext Sozialer Arbeit. Sie beleuchtet die psychoanalytischen Aspekte der Suchtentstehung und deren Relevanz für die soziale Arbeit. Die Arbeit beinhaltet eine Einleitung, ein Kapitel zur psychoanalytischen Suchttheorie mit Unterkapiteln zu Psychoanalyse, Triebdynamik, Objektbeziehungen, Ich-psychologischen Defiziten, Angst und Aggression, sowie ein Fazit. Zusätzlich werden die Zielsetzung und Themenschwerpunkte, Kapitelzusammenfassungen und Schlüsselwörter bereitgestellt.
Welche Themenschwerpunkte werden behandelt?
Die Arbeit konzentriert sich auf psychoanalytische Erklärungsansätze für Sucht, die Rolle der frühkindlichen Entwicklung, die Bedeutung von Triebdynamik und Objektbeziehungen, den Zusammenhang zwischen Ich-Störungen und Suchtverhalten sowie Angst und Aggression als Faktoren in der Suchtentwicklung.
Was wird in der Einleitung beschrieben?
Die Einleitung beschreibt den steigenden Drogenkonsum bei Kindern und Jugendlichen und die hohe Nachfrage nach Hilfestellungen. Sie betont die Komplexität des Problems Suchtmittelabhängigkeit, das auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren (Drogendreieck: Persönlichkeit, Droge, Umwelt) zurückzuführen ist. Der Fokus liegt auf dem Faktor „Persönlichkeit“ und kündigt die Auseinandersetzung mit der psychoanalytischen Suchttheorie an.
Was beinhaltet das Kapitel zur psychoanalytischen Suchttheorie?
Dieses Kapitel bietet eine umfassende Einführung in die psychoanalytische Suchttheorie. Es umfasst eine kurze Darstellung der Psychoanalyse, die Triebdynamik, die Rolle der Objektbeziehungen, die Bedeutung von Ich-psychologischen Defiziten sowie den Einfluss von Angst und Aggression auf die Suchtentstehung. Es wird betont, dass es kein einfaches Rezept zur Erklärung psychischer Vorgänge gibt.
Welche Schlüsselwörter sind relevant?
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind: Psychoanalytische Suchttheorie, Suchtentstehung, Triebdynamik, Objektbeziehungen, Ich-Psychologie, Angst, Aggression, frühkindliche Entwicklung, Persönlichkeitsstörung, Soziale Arbeit.
Welche Zielsetzung verfolgt die Arbeit?
Die Arbeit zielt darauf ab, die psychoanalytischen Aspekte der Suchtentstehung zu beleuchten und deren Relevanz für die soziale Arbeit zu verdeutlichen.
Gibt es eine Zusammenfassung der Kapitel?
Ja, die Arbeit enthält Zusammenfassungen der Einleitung und des Kapitels zur psychoanalytischen Suchttheorie.
- Citar trabajo
- Doktor der Philosophie (PhDr.), Dipl.-Sozialpädagoge, Sozialjurist (LL.M.) Andreas Jordan (Autor), 2018, Warum werden Menschen süchtig? Die Bedeutung der psychoanalytischen Suchttheorie für die Soziale Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427637