Diese Projektarbeit wurde im Rahmen der Ausbildung zum diplomierten Veranstaltungs- und Freizeitmanager erstellt. Die Berufsbeschreibung für den Veranstaltungs- und Freizeitmanager oder auch Eventmanager lautet lt. dem Berufsinformationsprogramm der Wirtschaftskammer wie folgt:
„Event-ManagerInnen planen und organisieren Großveranstaltungen im Sport-, Kultur- und Unterhaltungs-Bereich. Das sind zB. Konzerte, Festivals, Tourneen, Konferenzen, Messen oder Veranstaltungen für einen spezifischen Personenkreis wie Unternehmenspräsentationen, Fachseminare, Tagungen, etc. Sie erstellen Programme, buchen Räume, entsenden Einladungen und Ankündigungen, organisieren das notwendige Personal und betreuen die Gäste. Natürlich rechnen sie auch ab und kontrollieren die Kosten. Sie telefonieren, versenden E-Mails und Faxe. Je nach Aufgabenbereich arbeiten die Event-ManagerInnen mit KollegInnen aus den verschiedenen kulturellen Bereichen, mit KünstlerInnen, VertreterInnen der Medien, mit Fachleuten aus den Bereichen Tourismus usw. zusammen.“(http://www.bic.at/bic_brinfo_main_dr.php?prfid=799®st=0, 04.04.05)“
Diese Berufsbeschreibung lässt erahnen, wie umfangreich und vielfältig die Arbeit als Eventmanager ist. Hinzu kommt, dass dieser Beruf auch mit einem hohen Risiko verbunden ist, da der Veranstalter sowohl für die Sichherheit der Besucher haftet als auch das finanzielle Risiko bei einer Veranstaltung trägt. Obwohl das Gewerbe für die Organisation und Durchführung von Veranstalungen ohne Voraussetzungen einfach bei der Bezirkshauptmannschaft angemeldet werden kann, gibt es doch immer mehr Erwachsenenbildungseinrichtungen und Fachhochschulen, die Kurse für diesen Beruf anbieten um die zukünftigen Eventgmanager optimal auf diesen Beruf vorzubereiten und das unternehmerische Riskio möglichst gering zu halten. Diese Projektarbeit ist das Ergebnis einer Ausbildung beim Wirtschaftsförderungsinsititut und wird aufzeigen, dass eine gut geplante und durchdachte Veranstaltung zwar immer noch ein Risiko beinhaltet, dieses aber für den Veranstalter auch tragbar ist.
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- Problemstellung
- Genuss durch Wissen
- Wissen durch Genuss
- Zieldefinition
- Genuss durch Wissen - Wissen durch Genuss
- Freizeitpädagogik
- Definition Freizeit
- Definition Pädagogik
- Entwicklung und neuzeitliches Freizeitverständnis
- Freizeittheoretische Ansätze
- Freizeitbegriffe
- Ökonomischer Freizeitbegriff
- Politischer Freizeitbegriff
- Sozialwissenschaftlicher Freizeitbegriff
- Zielbestimmung von Freizeitpädagogik
- Freizeitpädagogische Veranstaltungen
- Kriterien freizeitpädagogischer Veranstaltungen
- Die Bedeutung der Ernährung
- Der Begriff Essen
- Essen und Genuss
- Wahrnehmung durch die fünf Sinne
- Der Geruchssinn - olfaktorische Wahrnehmung
- Der Geschmackssinn – gustatorische Wahrnehmung
- Der Gesichtsinn - visuelle Wahrnehmung
- Der Gehörsinn – auditive Wahrnehmung
- Der Tastsinn - taktile Wahrnehmung
- Food Trends
- Sensual Food - die neue Lust am Geschmack
- Convenience Cooking – die neue Art zu kochen
- Fast Casual - gesund und schnell genießen
- Hand Held Food - Häppchen für Eilige
- Health Food - neue Strategien für bewusste Esser
- Ethic Food Essen mit gutem Gewissen
- Cheap Basics - Spar-Oasen der Wohlstandskonsumenten
- Slow Food - Produkte mit authentischem Charakter
- DOC Food - Produkte mit Herkunftsgarantie
- Nature Food - hedonistisch, frisch und politisch korrekt
- Clean Food - Purismus nicht nur für Allergiker
- Mood Food - Essen als Emotionsmanagement
- Functional Food - Essen als Therapie
- Fast Food und Slow Food
- Fast Food
- Entstehung und Entwicklung
- Fast Food Gerichte und Risiken für die Gesundheit
- Slow Food
- Entstehung und Entwicklung
- Slow Food Bewegung in Tirol
- Konzeptioneller Teil
- Projektplan
- Hintergrund und Idee der Veranstaltung
- Bedeutung des Events
- Zielsetzung
- SWOT-Analyse
- Strengthes (Stärken)
- Weaknesses (Schwächen)
- Opportunities (Chancen)
- Threats (Risiken)
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Steuern und Abgaben
- AKM
- Erfolgskontrolle
- Prozesskontrolle
- Prozesskontrolle Projekt „Super size me“
- Operativer Teil
- Teilnehmer - Management
- Zielgruppendefinition
- Werbe- und Medienkonzept
- Teilnehmerbindung
- Kundenzufriedenheit
- Das Kano Modell
- Kundenzufriedenheit im Rahmen des Projektes
- Finanzmanagement
- Budgetierung / Kostenplanung
- Sponsorenkonzept
- Programm-Management
- Vor Ort Management
- Location - Anforderungsprofil
- Personalmanagement
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Projektarbeit „Genuss durch Wissen – Wissen durch Genuss“ setzt sich zum Ziel, die Verbindung zwischen Ernährung, Genuss und Freizeitpädagogik aufzuzeigen und ein Eventkonzept zu entwickeln, das diese Themenbereiche miteinander vereint.
- Die Rolle der Ernährung in der Freizeitgestaltung
- Die Bedeutung von Genuss in der Freizeitpädagogik
- Die Entwicklung von Eventkonzepten, die Ernährung und Freizeit miteinander verbinden
- Die Anwendung freizeitpädagogischer Methoden und Ansätze
- Die Berücksichtigung von Food Trends und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Ernährung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel widmet sich dem Vorwort und führt in die Thematik „Genuss durch Wissen – Wissen durch Genuss“ ein. Es werden die Problemstellung, die Zielsetzung und der Aufbau der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel behandelt die Grundlagen der Freizeitpädagogik, wobei die Definition von Freizeit, Pädagogik und die Entwicklung des Freizeitverständnisses im Mittelpunkt stehen. Es werden verschiedene Freizeittheoretische Ansätze vorgestellt und verschiedene Freizeitbegriffe, wie der ökonomische, politische und sozialwissenschaftliche Freizeitbegriff, analysiert. Abschließend wird die Zielbestimmung von Freizeitpädagogik beleuchtet und freizeitpädagogische Veranstaltungen und ihre Kriterien näher betrachtet.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Bedeutung der Ernährung und widmet sich dem Begriff Essen und dem Zusammenhang mit Genuss. Dabei werden die fünf Sinne und ihre Rolle bei der Wahrnehmung von Essen und Genuss analysiert. Im weiteren Verlauf werden aktuelle Food Trends und ihre Bedeutung für die Ernährung und das Konsumverhalten diskutiert.
Im vierten Kapitel werden die Konzepte von Fast Food und Slow Food gegenübergestellt und ihre Entstehungsgeschichte und Entwicklung beleuchtet. Außerdem werden die Risiken von Fast Food für die Gesundheit und die Entstehung der Slow Food Bewegung, insbesondere in Tirol, dargestellt.
Das fünfte Kapitel behandelt den konzeptionellen Teil der Arbeit und fokussiert sich auf den Projektplan, die Zielsetzung und die SWOT-Analyse des Events. Des Weiteren werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Erfolgskontrolle des Projekts erörtert.
Schlüsselwörter
Freizeitpädagogik, Genuss, Ernährung, Food Trends, Fast Food, Slow Food, Eventkonzept, Projektarbeit, Zielgruppe, Marketing, Finanzmanagement, Erfolgskontrolle, Tirol
- Citation du texte
- Beate Mayer (Auteur), 2005, Genuss durch Wissen, Wissen durch Genuss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42526