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Logistik 4.0. Auswirkungen der industriellen Vernetzung auf produktionsnahe Logistikprozesse

Title: Logistik 4.0. Auswirkungen der industriellen Vernetzung auf produktionsnahe Logistikprozesse

Bachelor Thesis , 2017 , 48 Pages , Grade: 1,30

Autor:in: Patrick Bründl (Author)

Business economics - Industrial Management
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Die im Rahmen der Industrie 4.0 entwickelten Konzepte finden in einem Großteil der Industriebetriebe weltweit noch keine bzw. geringe praktische Anwendung. Auch die Forschung, insbesondere im Bereich der Anwendung industrieller Vernetzung auf logistische Prozesse, befindet sich in einem noch frühen Stadium. Daher setzt sich diese Arbeit das Ziel den aktuellen Stand der Forschung im Bereich der Logistik 4.0 systematisch abzubilden, bestehende Ansätze zu verknüpfen sowie Forschungslücken aufzuzeigen.

Im zweiten Kapitel werden hierzu die theoretischen Grundlagen und Definitionen, die im Zusammenhang mit den Themengebieten Industrie 4.0 und Logistik stehen, erläutert. Hierbei werden insbesondere auch die technischen Grundlagen für den Wandel zur Logistik 4.0 kurz erklärt, um somit eine Basis für die späteren Auswertungsergebnisse zu schaffen. In Kapitel 3 wird die verwendete Methodik dieser Arbeit vorgestellt, wobei neben der Erläuterung des Suchvorgangs der Schwerpunkt in der Beschreibung der limitierenden Faktoren und der Methodik der Literaturauswertung liegt. Im Anschluss daran werden die Ergebnisse der systematischen Literaturanalyse präsentiert und die gestellten Forschungsfragen diskutiert. Abschließend folgt ein Fazit, welches neben einer kurzen Zusammenfassung der Arbeit auch deren Limitationen sowie den weiteren Forschungsbedarf im Themengebiet Logistik 4.0 aufzeigt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Logistik

2.2 Logistik 4.0

2.3 Industrie 4.0

2.4 Radio-Frequency Identification

2.5 Cloud Computing

2.6 Multiagentensysteme

3 Methodik

3.1 Auswahl des betrachteten Zeitraumes

3.2 Auswahl der Datenbanken

3.3 Auswahl der Publikationsarten

3.4 Auswahl der Artikel

3.5 Klassifizierung der Artikel

3.6 Auswertung der Klassifizierung

4 Auswertung der Ergebnisse

4.1 Interne Logistik

4.1.1 Informationssysteme

4.1.2 Materialtransport

4.1.3 Materiallagerung

4.1.4 Prozessänderungen

4.2 Unternehmensübergreifende Logistik

4.2.1 Horizontale Integration

4.2.2 Externer Transport

4.3 Auswirkungen auf Mitarbeiter

4.3.1 Arbeitsbedingungen

4.3.2 Arbeitsmarkt

5 Diskussion der Ergebnisse

5.1 Themenbereiche

5.2 Zeitablauf

5.3 Geographisches Profil

6 Fazit

6.1 Zusammenfassung

6.2 Limitationen und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zur "Logistik 4.0" systematisch abzubilden, bestehende Ansätze wissenschaftlich zu verknüpfen und Forschungslücken innerhalb produktionsnaher Logistikprozesse zu identifizieren.

  • Systematische Literaturanalyse zu Industrie 4.0 und Logistik-Technologien
  • Untersuchung interner Logistikprozesse (Informationssysteme, Materialtransport, Lagerung)
  • Analyse der unternehmensübergreifenden horizontalen Integration
  • Evaluation der Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und den Arbeitsmarkt
  • Diskussion von technologischen Trends wie RFID, Cloud Computing und Multiagentensystemen

Auszug aus dem Buch

2.3 Industrie 4.0

Der Begriff Industrie 4.0 bezeichnet ein Konzept industrieller Wertschöpfung und wird oftmals als vierte industrielle Revolution gesehen. Da die technischen Grundlagen, die zur Umsetzung benötigt werden, wie etwa Sensoren, Software oder Netzwerke, bereits seit einiger Zeit existieren, die praktische Umsetzung in der Industrie sich jedoch erst entwickelt, ist die Industrie 4.0 mehr als Evolution und weniger als Revolution anzusehen (Sendler, 2013, S. 7). Bauer et al. (2014, S. 20) definieren den Begriff Industrie 4.0, in Anlehnung an die Arbeitsdefinition der Plattform Industrie 4.0, welche als Kooperation durch die Branchenverbände BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.), VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.) gegründet wurde, als die „echtzeitfähige, intelligente, horizontale und vertikale Vernetzung von Menschen, Maschinen, Objekten und IKT-Systemen zum dynamischen Management von komplexen Systemen".

Für die technische Realisierung dieser Vernetzungen sind eine Reihe neuer Technologien notwendig. Der Kernaspekt all dieser Technologien ist der Einsatz vernetzter Cyber-Physischer Systeme (CPS) (Spath, 2013, S. 22). Diese CPS beruhen auf Objekten, die wie beispielsweise Behälter, Materialien oder ganze Produktionsanlagen bisher hauptsächlich passive Aufgaben hatten und nun durch die Ausstattung mit Sensoren, Mikrocontrollern und Kommunikationssystemen zu sogenannten „Embedded Systems“ werden. Durch die Sensoren ist es nun möglich, Daten zu sammeln, welche durch den eingebauten Mikrocontroller auch gleich verarbeitet werden (Bauer et al., 2014, S. 21). Diese Möglichkeit der gleichzeitigen Informationsaufnahme und -verarbeitung zeichnet die Objekte als Smart Objects aus, die intelligent und autonom agieren können und sich durch die Verwendung der Kommunikationssysteme auch untereinander organisieren können (Hirsch-Kreinsen, 2014, S. 6; Spath, 2013, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der produzierenden Industrie in Deutschland, führt den Begriff der Logistik 4.0 ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die zentralen Konzepte wie Logistik, Industrie 4.0, RFID, Cloud Computing und Multiagentensysteme als notwendiges Fundament für die weitere Analyse.

3 Methodik: Beschreibt den systematischen Prozess der Literaturanalyse, einschließlich der Auswahl des Zeitraums, der Datenbanken, der Publikationsarten und der Klassifizierung der gefundenen Beiträge.

4 Auswertung der Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Auswirkungen der Logistik 4.0 auf die interne Logistik, die unternehmensübergreifende Logistik sowie auf die Arbeitssituation der Mitarbeiter.

5 Diskussion der Ergebnisse: Interpretative Analyse der Literaturergebnisse hinsichtlich der thematischen Schwerpunkte, der zeitlichen Veröffentlichungstrends und des geographischen Profils der Autoren.

6 Fazit: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, kritisiert methodische Limitationen und benennt zukünftige Forschungsbedarfe im Bereich der Logistik 4.0.

Schlüsselwörter

Logistik 4.0, Industrie 4.0, Cyber-Physische Systeme, RFID, Cloud Computing, Multiagentensysteme, Intralogistik, Smart Factory, Supply Chain Management, horizontale Integration, Materialtransport, Arbeitsbedingungen, Automatisierung, Digitalisierung, Prozessmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die industrielle Vernetzung im Kontext der "Industrie 4.0" die Logistikprozesse in produzierenden Unternehmen transformiert und welche neuen Herausforderungen und Chancen sich daraus ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Kerngebiete umfassen interne Logistikprozesse, die unternehmensübergreifende horizontale Integration sowie die Auswirkungen dieser technologischen Wandlungen auf die menschliche Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist eine systematische Abbildung des aktuellen Forschungsstands, die Verknüpfung bestehender Ansätze zur Logistik 4.0 und die Identifikation von Forschungslücken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturanalyse, bei der 56 Fachbeiträge nach einem strukturierten 6-Schritte-Prozess ausgewählt, klassifiziert und ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der internen Logistik (z.B. Informationssysteme, Transport, Lagerung), der unternehmensübergreifenden Logistik und der sozio-technischen Auswirkungen auf das Personal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Logistik 4.0, Cyber-Physische Systeme, Smart Factory, RFID, Cloud Computing, horizontale Integration und die arbeitsweltlichen Implikationen der Automatisierung.

Welche Bedeutung haben "Smart Bins" und "inBins" in der Logistik 4.0?

Diese intelligenten Behälter dienen der Echtzeit-Erfassung von Bestands- und Positionsdaten, wodurch Lagerprozesse autonom gesteuert, Fehler reduziert und die Intralogistik flexibler gestaltet werden kann.

Wie bewertet der Autor das "Automation Szenario" für Mitarbeiter?

Das Szenario beschreibt eine weitgehende Automatisierung der Prozesse, was zu sinkenden Freiräumen für Mitarbeiter führt und die Notwendigkeit für neue Sicherheitskonzepte und Motivationsmedien im Arbeitsumfeld erhöht.

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Details

Title
Logistik 4.0. Auswirkungen der industriellen Vernetzung auf produktionsnahe Logistikprozesse
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,30
Author
Patrick Bründl (Author)
Publication Year
2017
Pages
48
Catalog Number
V424298
ISBN (eBook)
9783668699236
ISBN (Book)
9783668699243
Language
German
Tags
Industrie 4.0 industrial internet advanced manufacturing smart manufacturing fourth industrial revolution Logistik smart factory supply chain management Internet of Things IoT Cyber-physical systems autonomer Transport autonomous vehicle RFID Multiagentensysteme Logistik 4.0
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Bründl (Author), 2017, Logistik 4.0. Auswirkungen der industriellen Vernetzung auf produktionsnahe Logistikprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424298
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