Es stellt sich häufiger die Frage, warum es Personen gibt, die in gestellte Aufgaben nicht die Intensität an Motivation investieren, wie es andere mit gleichen oder vergleichbaren Aufgaben tun. Ist man doch davon ausgegangen, dass es eines jeden danach verlangt, die eigenen Bedürfnisse zu stillen.
Hier setzt diese Arbeit an und verdeutlicht anhand von John Atkinsons Theorie der Leistungsmotivation, dass für Motivation speziell in Leistungssituationen individuelle Tendenzen und anhaltende Motivation von Personen existieren. Hierzu erläutert diese Arbeit vorerst wichtige Begriffe und offeriert anschließend den Status Quo auf den Atkinsons Theorie der Leistungsmotivation aufbaut. Im Folgenden erörtert die Arbeit die im Risikowahlmodell verwendeten Tests, um sich schließlich detailliert mit dem eben erwähnten Risikowahlmodell zu befassen. Ein wichtiger Aspekt dieser Arbeit ist zudem die Auseinandersetzung mit Kritik und Komplikationen im Zusammenhang mit Atkinsons Theorie.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffserläuterungen
- Motivation
- Leistungsmotiv
- Leistungsmotivation
- Geschichte hinführend zur Leistungsmotivation
- Tests
- Messen des Leistungsmotivs
- Thematic Apperception Test (TAT)
- Test Anxiety Questionnaire (TAQ)
- Atkinsons Risikowahlmodell
- Hoffnung auf Erfolg
- Furcht vor Misserfolg
- Die resultierende Leistungsmotivation
- Würdigung und Kritik Atkinsons Theorie
- Summary
- Quellen
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Theorie der Leistungsmotivation nach John W. Atkinson. Sie zielt darauf ab, die Entstehung von Motivation in Leistungssituationen zu erklären und die individuellen Tendenzen und Motivationen zu beleuchten, die maßgeblich für das Verhalten von Personen in solchen Situationen sind. Dabei wird insbesondere auf das Risikowahlmodell von Atkinson eingegangen.
- Individuelle Tendenzen und Motivation in Leistungssituationen
- Die Rolle von Erfahrung und subjektiver Einschätzung in der Leistungsmotivation
- Das Risikowahlmodell von Atkinson
- Die Messung des Leistungsmotivs
- Kritik und Würdigung der Theorie der Leistungsmotivation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit der Definition wichtiger Begriffe wie Motivation, Leistungsmotiv und Leistungsmotivation. Sie beleuchtet die historische Entwicklung der Forschung zur Leistungsmotivation und stellt verschiedene Tests zur Messung des Leistungsmotivs vor, darunter den Thematic Apperception Test (TAT) und den Test Anxiety Questionnaire (TAQ). Im Mittelpunkt steht das Risikowahlmodell von Atkinson, das die Entscheidung von Personen in Leistungssituationen anhand der Faktoren Hoffnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg erklärt. Die Arbeit geht auch auf die Kritik und Komplikationen im Zusammenhang mit Atkinsons Theorie ein.
Schlüsselwörter
Leistungsmotivation, Risikowahlmodell, John W. Atkinson, Hoffnung auf Erfolg, Furcht vor Misserfolg, Thematic Apperception Test (TAT), Test Anxiety Questionnaire (TAQ), individuelle Tendenzen, Motivationstheorie, Leistungsverhalten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Risikowahlmodell von Atkinson?
Ein Modell, das erklärt, wie Menschen Aufgaben wählen. Die Motivation ergibt sich aus dem Konflikt zwischen der Tendenz, Erfolg aufzusuchen, und der Tendenz, Misserfolg zu meiden.
Was unterscheidet „Hoffnung auf Erfolg“ von „Furcht vor Misserfolg“?
Erfolgsmotivierte Menschen suchen Herausforderungen mittlerer Schwierigkeit, während Misserfolgsmotivierte eher sehr leichte oder extrem schwere Aufgaben wählen, um ihr Selbstbild zu schützen.
Was ist der Thematic Apperception Test (TAT)?
Ein projektives Verfahren, bei dem Probanden zu Bildern Geschichten erfinden, um ihre unbewussten Leistungsmotive (Bedürfnisse) messbar zu machen.
Wozu dient der Test Anxiety Questionnaire (TAQ)?
Er wird verwendet, um die Prüfungsangst bzw. die Furcht vor Misserfolg als individuelles Persönlichkeitsmerkmal zu erfassen.
Welche Kritik gibt es an Atkinsons Theorie?
Kritisiert wird oft die mangelnde Berücksichtigung externer Faktoren und die Schwierigkeit, die komplexen mathematischen Formeln des Modells in der Realität exakt nachzuweisen.
- Citation du texte
- David Schäfer (Auteur), 2018, Die Theorie der Leistungsmotivation nach John W. Atkinson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423700