Dieser Unterrichtsentwurf beschäftigt sich mit der Thematik Medien als Teil des Lernbereichs „Partizipation und politische Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland und im Freistaat Sachsen“.
Die Schüler und Schülerinnen sollen neues Wissen über Inhalte des Pressekodexes erwerben, die Rolle und Funktionen der Medien verstehen und die Analyse von Mitteilungen durch Medien durchführen.
Die Rolle die Medien beziehungsweise die Berichterstattung in unsere Gesellschaft einnehmen ist groß. Ein wesentlicher Bestandteil unserer demokratischen Ordnung ist die Sicherung der Pressefreiheit. Dies ist in unserem Grundgesetz (Art. 5) festgeschrieben. Allein dieser Tatbestand zeigt schon auf, welche Bedeutung Medien für unsere Gesellschaft haben. Medien sind Mittel zur Verbreitung von Informationen. Außerdem sind sie Verbreitungsmittel, mit deren Hilfe viele Menschen erreicht werden. Weiterhin sind Medien wichtige Akteure in Politik und Gesellschaft. Neben dem Grundgesetz gibt es für Printmedien eine gesetzesähnliche Orientierung für die Berichterstattung: Den Pressekodex.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Begründeter Teil
- 1.1 Bedingungsanalyse
- 1.2 Ziele
- 1.3 Sachanalyse
- 1.4 Didaktisch-methodische Analyse
- 2. Verlaufsskizze
- 3. Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtseinheit "Medien und Politik - Medien als vierte Gewalt?" zielt darauf ab, die SchülerInnen mit der Rolle und Funktion von Medien in der politischen Gesellschaft vertraut zu machen. Sie sollen die Bedeutung der Medien im Kontext der Gewaltenteilung und deren Einfluss auf politische Prozesse verstehen lernen.
- Die Rolle der Medien in der politischen Landschaft
- Die Funktionen von Medien in der Informationsvermittlung und Meinungsbildung
- Die Analyse von Medieninhalten und deren Einfluss auf die öffentliche Meinung
- Der Pressekodex und die ethischen Aspekte der Medienberichterstattung
- Die Frage, ob Medien als vierte Gewalt fungieren
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begründeter Teil
1.1 Bedingungsanalyse
Der Abschnitt beleuchtet die Rahmenbedingungen der Unterrichtseinheit. Dazu gehört die Analyse der situativen Bedingungen wie Klassenzusammensetzung, soziales Klima und Ausstattung des Raumes. Außerdem werden die stofflichen Voraussetzungen der SchülerInnen im Bereich Politik und die bisherigen Lernerfahrungen betrachtet.
1.2 Ziele
Hier werden die Lernziele der Unterrichtseinheit definiert. Die SchülerInnen sollen Wissen über den Pressekodex und die Rolle der Medien erlangen sowie Fähigkeiten im Umgang mit Karikaturen, Sachtexten und modernen Medien entwickeln. Sie sollen die Bedeutung von Medien in der politischen Gesellschaft erkennen und bewerten lernen.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe in diesem Text sind Medien, Politik, vierte Gewalt, Pressekodex, Informationsvermittlung, Meinungsbildung, Analyse, Karikaturen, Sachtexte und moderne Medien.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Medien oft als "vierte Gewalt" bezeichnet?
Weil sie durch Information und Kritik eine Kontrollfunktion gegenüber den drei staatlichen Gewalten (Exekutive, Legislative, Judikative) ausüben.
Welche Rolle spielt die Pressefreiheit im Grundgesetz?
Die Pressefreiheit ist in Artikel 5 des Grundgesetzes verankert und ist ein wesentlicher Bestandteil der demokratischen Ordnung.
Was ist der Pressekodex?
Eine Sammlung journalistischer Berufsethik, die Richtlinien für eine faire und wahrheitsgemäße Berichterstattung vorgibt.
Was sind die Hauptfunktionen von Medien in der Politik?
Medien dienen der Informationsvermittlung, der Meinungsbildung und der Kritik sowie Kontrolle politischer Akteure.
Welche Lernziele verfolgt dieser Unterrichtsentwurf für die 9. Klasse?
Schüler sollen den Pressekodex kennenlernen, die Analyse von Medienmitteilungen üben und die Macht der Medien bewerten können.
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- Sascha Weidenbach (Autor), 2017, Medien als 4. Gewalt? (Medien und Politik, 9. Klasse Gymnasium), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418180