Die Hausarbeit beschäftigt sich mit ausgewählter Lyrik des Barocks, welche das Thema Liebe thematisiert. Dabei werden stereotypische Rollenvorstellungen von Mann und Frau innerhalb der Epoche mit der Darstellung in der Lyrik verglichen und auf Grundlage der Motive Carpe Diem und Memento Mori analysiert.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Der Historischer Kontext...
- Paradoxe Liebesauffassung: Memento mori vs. Carpe diem in der Liebeslyrik.........
- Sterotypische Männer und Frauenrollen........
- Das weibliche Schönheitsideal.....
- Frauen: Genussobjekt oder Tyrannin?..\n
- Männer in der Opferrolle
- Weibliche und männliche Liebeslyrik
- Liebeslyrik von Dichterinnen.........
- Liebeslyrik von Dichtern.
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- Fazit....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Liebeslyrik des Barock und analysiert die darin widergespiegelten Liebesauffassungen. Die Arbeit untersucht den Einfluss des historischen Kontextes, insbesondere des Dreißigjährigen Krieges, auf die Liebeslyrik und beleuchtet die paradoxen Liebesauffassungen, die durch die Spannungsfelder von Memento mori und Carpe diem geprägt sind. Dabei werden die stereotypischen Männer- und Frauenrollen, das weibliche Schönheitsideal und die Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Liebeslyrik in den Blick genommen.
- Der Einfluss des Dreißigjährigen Krieges auf die Liebeslyrik des Barock
- Die paradoxen Liebesauffassungen in der Barocklyrik: Memento mori vs. Carpe diem
- Stereotypische Männer- und Frauenrollen in der Barocklyrik
- Das weibliche Schönheitsideal in der Barocklyrik
- Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Liebeslyrik
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den historischen Kontext der Barockzeit dar, indem sie die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Gesellschaft und die Literatur beleuchtet. Das Kapitel "Paradoxe Liebesauffassung: Memento mori vs. Carpe diem in der Liebeslyrik" analysiert die Spannungsfelder zwischen Lebenslust und Todesgedanken, die sich in der Liebeslyrik des Barock widerspiegeln. Das Kapitel "Sterotypische Männer und Frauenrollen" untersucht die traditionellen Geschlechterrollen und das weibliche Schönheitsideal in der Barocklyrik.
Schlüsselwörter
Barocklyrik, Liebeslyrik, Memento mori, Carpe diem, Dreißigjähriger Krieg, Frauenrollen, Männerrollen, Schönheitsideal, Dichterinnen, Dichter, Gemeinsamkeiten, Unterschiede.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflusste der Dreißigjährige Krieg die Barocklyrik?
Die ständige Erfahrung von Tod und Zerstörung prägte das Lebensgefühl und führte zu den zentralen Motiven Memento Mori (Gedenke des Todes) und Carpe Diem (Nutze den Tag).
Was bedeuten Carpe Diem und Memento Mori in der Liebeslyrik?
Es beschreibt die paradoxe Spannung zwischen der Gier nach Lebensgenuss und Liebe (Carpe Diem) und dem Wissen um die eigene Vergänglichkeit (Memento Mori).
Welches Schönheitsideal herrschte für Frauen im Barock?
Die Lyrik beschreibt oft stereotype Merkmale: weiße Haut wie Elfenbein, Lippen wie Korallen und Haare wie Goldfäden, die oft als unnahbar oder tyrannisch dargestellt wurden.
Gibt es Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Liebeslyrik?
Ja, die Arbeit vergleicht die Perspektiven von Dichtern und Dichterinnen und zeigt auf, wie unterschiedlich Rollenbilder und Sehnsüchte literarisch verarbeitet wurden.
Warum werden Männer in der Barocklyrik oft in der Opferrolle gezeigt?
In vielen Gedichten wird der Mann als Sklave seiner Leidenschaft oder als leidendes Opfer einer grausamen, schönen Geliebten (der 'Tyrannin') dargestellt.
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- Klara Bell (Autor), 2014, Liebeslyrik und Liebesauffassungen im Barock, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/416293