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Rechte von Frauen des Südens auf eine intakte Umwelt, Land, Wasser und Ernährung

Titel: Rechte von Frauen des Südens auf eine intakte Umwelt, Land, Wasser und Ernährung

Seminararbeit , 2004 , 15 Seiten , Note: sehr gut

Autor:in: Mag.phil. Verena Brunner (Autor:in)

Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte
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Das Recht auf eine intakte Umwelt ist vor allem in der Entwicklungspolitik in den letzten Jahrzehnten virulent geworden. Die Schädigung der Umwelt in den Ländern der Dritten Welt geht einher mit einer Bedrohung der Lebenssituation vor allem ärmerer Bevölkerungsschichten. Durch ihre Benachteiligung in sozialer und ökonomischer Hinsicht sind die Frauen am stärksten davon betroffen.
Diese Problematik, nämlich der Verknüpfung von Frauenunterdrückung und Umweltzerstörung, wird in dieser Arbeit behandelt. Es soll gezeigt werden, wie das Recht der Frauen auf eine intakte Umwelt mit ihrem unmittelbaren Überleben zusammenhängt und wo die Ursachen für den gegenwärtigen Situation in den sogenannten Entwicklungsländern zu suchen sind. Als Abschluss werden ökofeministische Ansätze dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Das Recht auf eine intakte Umwelt und die Entwicklungspolitik
  • Vier Hauptproblemfelder der ökologischen Krise
  • Fünf Ursachenfelder der Umweltkrise in den Entwicklungsländern
  • Feministische Ökologiekritik und die Frauen des Südens
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Verknüpfung von Frauenunterdrückung und Umweltzerstörung in Entwicklungsländern. Sie analysiert das Recht von Frauen des Südens auf eine intakte Umwelt und zeigt den engen Zusammenhang zwischen diesem Recht und ihrem unmittelbaren Überleben auf.

  • Die Auswirkungen der Umweltkrise auf das Leben von Frauen in Entwicklungsländern
  • Die Rolle der Entwicklungspolitik in der Umweltzerstörung
  • Die Bedeutung feministischer Ökologiekritik für die Analyse der Umweltproblematik
  • Die Rechte von Frauen auf eine intakte Umwelt im Kontext der internationalen Entwicklungspolitik
  • Die Bedeutung der traditionellen Anbaumethoden von Frauen für den Umweltschutz

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Problematik der Umweltzerstörung in Entwicklungsländern dar und betont den direkten Zusammenhang zwischen der Umwelt und dem Überleben von Frauen in ländlichen Gebieten. Sie zeigt, wie Frauen in ihrem Alltag von der Natur abhängig sind und wie die Zerstörung der Umwelt ihre Lebensbedingungen beeinträchtigt.

Das Recht auf eine intakte Umwelt und die Entwicklungspolitik

Dieses Kapitel untersucht die Entwicklung des Umweltrechts und die Rolle der Entwicklungspolitik. Es wird deutlich, dass die Umweltzerstörung in Entwicklungsländern mit der Entwicklung der Industrie und der freien Marktwirtschaft zusammenhängt. Die reproduktive Arbeit von Frauen wird dabei oft vernachlässigt.

Vier Hauptproblemfelder der ökologischen Krise

Dieses Kapitel fokussiert auf die vier Hauptproblemfelder der Umweltkrise, die für Frauen des Südens besonders relevant sind: Boden, Wasser, Wald und Energie. Es wird erläutert, wie der Mangel an fruchtbarem Boden, sauberen Wasser, intakten Wäldern und nachhaltiger Energieversorgung die Lebensbedingungen von Frauen beeinträchtigt.

Schlüsselwörter

Die Arbeit behandelt die Schlüsselwörter Umweltschutz, Entwicklungspolitik, feministische Ökologiekritik, Rechte von Frauen, Umweltzerstörung, Entwicklungsländer, Boden, Wasser, Wald, Energie und nachhaltige Entwicklung. Sie beleuchtet die Zusammenhänge zwischen diesen Begriffen und die Bedeutung des Umweltschutzes für die Lebensqualität von Frauen in Entwicklungsländern.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind Frauen in Entwicklungsländern stärker von Umweltzerstörung betroffen?

Frauen in ländlichen Gebieten des Südens sind für die unmittelbare Versorgung ihrer Familien (Wasser holen, Brennholz sammeln, Ackerbau) direkt von natürlichen Ressourcen abhängig. Umweltzerstörung entzieht ihnen somit ihre Existenzgrundlage.

Was versteht man unter feministischer Ökologiekritik?

Diese Perspektive analysiert die Verknüpfung von Frauenunterdrückung und der Ausbeutung der Natur. Sie kritisiert, dass traditionelle Entwicklungspolitik oft die reproduktive Arbeit von Frauen ignoriert und industrielle Interessen bevorzugt.

Welche vier Hauptproblemfelder der ökologischen Krise werden thematisiert?

Die Arbeit konzentriert sich auf den Mangel an fruchtbarem Boden, den Zugang zu sauberem Wasser, die Zerstörung der Wälder und die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung.

Welchen Einfluss hat die freie Marktwirtschaft auf die Umwelt im Süden?

Die Ausrichtung auf Weltmärkte führt oft zur Verdrängung subsistenzorientierter Anbaumethoden durch Monokulturen, was die Bodendegradation fördert und die Ernährungssicherheit lokaler Gemeinschaften gefährdet.

Was sind ökofeministische Ansätze?

Ökofeministische Ansätze fordern eine Aufwertung der Rolle der Frau im Umweltschutz und betonen, dass nachhaltige Entwicklung nur durch die Anerkennung weiblicher Expertise und Rechte möglich ist.

Wie hängen das Recht auf Land und die Ernährungssicherheit zusammen?

Ohne gesicherte Landrechte haben Frauen kaum Möglichkeiten, nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben, was direkt zu Hunger und Armut führt, da sie oft die Hauptproduzentinnen von Nahrungsmitteln sind.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechte von Frauen des Südens auf eine intakte Umwelt, Land, Wasser und Ernährung
Hochschule
Universität Wien
Note
sehr gut
Autor
Mag.phil. Verena Brunner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V41569
ISBN (eBook)
9783638398084
ISBN (Buch)
9783638749909
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechte Frauen Südens Umwelt Land Wasser Ernährung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag.phil. Verena Brunner (Autor:in), 2004, Rechte von Frauen des Südens auf eine intakte Umwelt, Land, Wasser und Ernährung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41569
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Leseprobe aus  15  Seiten
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