Referat über die Ethik Jean-Paul Sartres mit biblisch-theologischer Beurteilung
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- Vorbemerkungen zum Referat
- Kurzbiographie
- Sartres Zeit und Umfeld
- GRUNDZÜGE DER LEHRE SARTRES
- Existenzphilosophie: Allgemeine Begriffsbestimmung
- Menschliches Sein
- Menschliche Sein im Bezug auf den Mitmenschen
- Der Atheismus Sartres als Basis seines Denksystems
- Ethische Konsequenzen des Existentialismus
- Die Freiheit des Menschen
- Moralische Haltungen bei Sartre
- KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG
- Fragwürdige Ansätze
- Freiheitsbegriff
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Referat befasst sich mit dem Existenzialismus von Jean-Paul Sartre. Ziel ist es, die Grundzüge seiner Lehre darzustellen, insbesondere seine Konzepte vom menschlichen Sein, der Freiheit und der Ethik.
- Der Mensch als "Für-sich-Sein" im Gegensatz zum "An-sich-Sein" der Dinge
- Die Freiheit des Menschen als konstitutives Element seines Seins und der Ethik
- Sartres Atheismus als Grundlage seiner Philosophie
- Die Rolle des Mitmenschen in Sartres Philosophie
- Die ethischen Konsequenzen des Existenzialismus und die Frage nach verbindlichen Werten
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung bietet einen kurzen Überblick über Sartre und sein Werk, einschließlich einer Kurzbiographie und seiner zeitgeschichtlichen Einordnung.
- Der zweite Abschnitt erläutert die allgemeine Begriffsbestimmung der Existenzphilosophie und stellt dann Sartres Philosophie des menschlichen Seins vor. Er erklärt die Unterscheidung zwischen dem "An-sich-Sein" der Dinge und dem "Für-sich-Sein" des Menschen, das durch Bewusstsein und Negation charakterisiert ist.
- Der dritte Abschnitt behandelt das "Für-andere-Sein" und zeigt, wie der Mensch durch den Mitmenschen mitbestimmt wird. Anhand des Beispiels des Lauscher erläutert Sartre, wie der Blick des Anderen das Sein des Einzelnen konstituiert.
- Der vierte Abschnitt beleuchtet Sartres Atheismus als Basis seines Denksystems und stellt klar, dass er das menschliche Wesen ohne Einbezug einer metaphysischen Größe zu definieren versucht.
- Der fünfte Abschnitt erörtert die ethischen Konsequenzen des Existenzialismus. Sartres Freiheitsbegriff, der dem Menschen die volle Verantwortung für sein Handeln überträgt, wird hier ausführlich diskutiert.
Schlüsselwörter
Existenzphilosophie, Jean-Paul Sartre, "Für-sich-Sein", "An-sich-Sein", Freiheit, Verantwortung, Atheismus, Ethik, Mitmensch, "Für-andere-Sein", Bewusstsein, Negation, Determinismus
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern von Sartres Existenzphilosophie?
Sartre unterscheidet zwischen dem „An-sich-Sein“ der Dinge und dem „Für-sich-Sein“ des Menschen. Der Mensch ist durch sein Bewusstsein frei und muss seine Essenz erst durch sein Handeln selbst erschaffen.
Wie definiert Sartre die menschliche Freiheit?
Freiheit ist für Sartre absolut. Der Mensch ist „zur Freiheit verurteilt“, was bedeutet, dass er die volle Verantwortung für jede seiner Entscheidungen trägt, ohne sich auf göttliche oder deterministische Mächte berufen zu können.
Welche Rolle spielt der Atheismus in Sartres Lehre?
Der Atheismus ist die Basis seines Denksystems. Da es keinen Gott gibt, gibt es keine vorgegebene Moral oder Bestimmung; der Mensch ist der einzige Schöpfer seiner Werte.
Was versteht Sartre unter dem „Für-andere-Sein“?
Der Mensch wird durch den Blick des Mitmenschen mitbestimmt. Der Andere macht mich zum Objekt, was das eigene Sein beeinflusst und oft als einschränkend empfunden wird.
Was sind die ethischen Konsequenzen des Existentialismus?
Da es keine absoluten Werte gibt, muss der Mensch seine eigene Moral wählen. Jede Handlung ist eine Wahl für die gesamte Menschheit, was zu einer tiefen moralischen Verantwortung führt.
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- Daniel Steffen Schwarz (Author), 2004, Der Existentialismus des Jean-Paul Sarte. Referat mit Handout, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413422