Diese Arbeit untersucht am Beispiel des Wahlkampfes anlässlich des "Brexit"-Referendums die Rolle sozial konstruierter Identitäten und Emotionen in der politischen Willensbildung. Ausgehend von sozialkonstruktivistischen Grundannahmen und sozialpsychologischen Identitätstheorien werden zwei Reden von Boris Johnson und Gisela Stuart untersucht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretischer Rahmen
- Sozial konstruierte Identitäten
- Emotionen in der Politik
- Die britische Identität im Wandel
- Der Brexit-Wahlkampf
- Die Rolle der Medien
- Identitätspolitische Strategien der Kampagnen
- Analyse des Referendums
- Die Bedeutung von Emotionen
- Identitätsbezogene Argumente
- Schlussfolgerung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Rolle sozial konstruierter Identitäten und Emotionen in der politischen Willensbildung im Brexit-Wahlkampf. Sie untersucht, inwieweit diese Faktoren das Ergebnis des Referendums beeinflusst haben.
- Sozial konstruierte Identitäten als Grundlage politischer Entscheidungen
- Die Bedeutung von Emotionen in der politischen Kommunikation
- Der Einfluss von Medien auf die öffentliche Meinung
- Identitätspolitische Strategien im Brexit-Wahlkampf
- Die Rolle von Angst und Unsicherheit in der politischen Willensbildung
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den theoretischen Rahmen der Arbeit vor.
- Das Kapitel „Theoretischer Rahmen“ erläutert die Konzepte von sozial konstruierten Identitäten und Emotionen in der Politik.
- Das Kapitel „Die britische Identität im Wandel“ analysiert die Entwicklung der britischen Identität im Kontext der Europäischen Integration.
- Das Kapitel „Der Brexit-Wahlkampf“ untersucht die Rolle der Medien und die identitätspolitischen Strategien der Kampagnen.
- Das Kapitel „Analyse des Referendums“ analysiert das Ergebnis des Referendums im Lichte der zuvor dargestellten Konzepte.
Schlüsselwörter
Sozial konstruierte Identität, Emotionen, Brexit, politische Willensbildung, Wahlkampf, Medien, Identität, Angst, Unsicherheit, Europäische Integration.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielten Emotionen im Brexit-Wahlkampf?
Emotionen wie Angst vor Kontrollverlust, Unsicherheit bezüglich der Migration und Hoffnung auf nationale Souveränität waren zentrale Treiber der politischen Mobilisierung.
Was sind "sozial konstruierte Identitäten" im Kontext des Brexit?
Es handelt sich um Vorstellungen davon, was es bedeutet "britisch" zu sein, die im Wahlkampf gezielt genutzt wurden, um ein Wir-Gefühl gegen die EU zu erzeugen.
Wie nutzten Kampagnen wie "Leave" identitätspolitische Strategien?
Durch Slogans wie "Take Back Control" wurden nationale Identität und das Bedürfnis nach Selbstbestimmung direkt mit der politischen Entscheidung verknüpft.
Welchen Einfluss hatten die Medien auf das Referendum?
Medien fungierten als Verstärker für bestimmte Narrative und trugen maßgeblich zur Rahmung (Framing) von Themen wie Migration und Wirtschaft bei.
Was analysiert die Arbeit an den Reden von Boris Johnson?
Die Arbeit untersucht, wie Johnson rhetorisch Identitäten und Emotionen verknüpfte, um Wähler jenseits rein rationaler Argumente zu überzeugen.
- Arbeit zitieren
- Paul Heuer (Autor:in), 2017, Identitätskampf Brexit. Die Rolle sozial konstruierter Identitäten und Emotionen in der politischen Willensbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/412275