Ein wichtiger Teilbereich der Arbeitsökonomie ist die Mitbestimmung der AN, da in jedem Bereich des wirtschaftlichen Lebens wie auch im öffentlichen Dienst überall eine solche Mitbestimmung in ihren verschiedensten Formen existiert und das Betriebsleben ohne sie nicht mehr denkbar ist.
Um eine erweiterte Einführung in dieses Thema zu geben, werde ich im Folgenden zuerst einen kleinen historischen Abriß über die Entwicklung der Mitbestimmung geben, ohne den das heute existierende System nicht zu verstehen wäre, sodann werde ich auf die verschiedenen Formen der Mitbestimmung eingehen und am Ende etwas näher auf die Mitbestimmung nach dem BetrVG und dem BPersVG bzw. dem LPVG Baden-Württemberg eingehen und die dortige Organisation der Mitbestimmung sowie einzelne Rechte der Betriebs- bzw. Personalräte schildern. Dieses Vorgehen erscheint mir besonders sinnvoll, da es zumindest einen kleinen Einblick in das System der Mitbestimmung und die betriebliche Praxis vermittelt.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- Geschichtlicher Überblick
- Begriff der Mitbestimmung
- Bedeutung der Mitbestimmung
- Verschiedene Formen der Mitbestimmung
- Betriebsverfassungsgesetz
- Montanmitbestimmungsgesetz
- Mitbestimmungsgesetz
- Mitbestimmung im öffentlichen Dienst
- Mitbestimmungsrechte der Organe und der einzelnen Mitglieder
- Betriebsverfassungsgesetz
- Bundespersonalvertretungsgesetz/Landespersonalvertretungsgesetze
- Weitergehende Fragen, Fragen zur Diskussion
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit bietet einen Einblick in die Arbeitsökonomie und fokussiert speziell auf die Mitbestimmung von Arbeitnehmern (AN). Ziel ist es, die verschiedenen Formen der Mitbestimmung in Deutschland zu beleuchten und deren historische Entwicklung aufzuzeigen.
- Die Entwicklung der Mitbestimmung in Deutschland
- Verschiedene Formen der Mitbestimmung (z.B. Betriebsverfassungsgesetz, Montanmitbestimmungsgesetz)
- Die Rolle der Gewerkschaften in der Mitbestimmung
- Die Organisation und Rechte von Betriebs- und Personalräten
- Die Bedeutung der Mitbestimmung für die Arbeitswelt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung der Mitbestimmung in Deutschland. Sie beleuchtet die Anfänge der betrieblichen Interessenvertretung und die verschiedenen Meilensteine bis hin zum heutigen System der Mitbestimmung. Im Anschluss wird der Begriff der Mitbestimmung definiert und die Bedeutung der Mitbestimmung für die Arbeitswelt herausgestellt. Schließlich werden verschiedene Formen der Mitbestimmung vorgestellt, darunter das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), das Montanmitbestimmungsgesetz und die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst.
Schlüsselwörter
Mitbestimmung, Arbeitnehmer, Arbeitsökonomie, Betriebsverfassungsgesetz, Montanmitbestimmungsgesetz, Gewerkschaften, Betriebsrat, Personalrat, öffentlicher Dienst, Sozialpartnerschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Mitbestimmung der Arbeitnehmer?
Mitbestimmung bezeichnet das Recht der Arbeitnehmer, über gewählte Vertreter (wie Betriebsräte) Einfluss auf Entscheidungen im Unternehmen oder im öffentlichen Dienst zu nehmen.
Was regelt das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)?
Das BetrVG regelt die Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Belegschaft in der privaten Wirtschaft, insbesondere die Wahl und die Rechte des Betriebsrats.
Was ist das Besondere am Montanmitbestimmungsgesetz?
Dieses Gesetz sieht eine paritätische Mitbestimmung in den Aufsichtsräten von Unternehmen des Bergbaus sowie der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie vor.
Wie funktioniert die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst?
Im öffentlichen Dienst wird die Mitbestimmung durch das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) bzw. die Landespersonalvertretungsgesetze (z.B. LPVG Baden-Württemberg) geregelt, wobei Personalräte die Interessen vertreten.
Warum ist die historische Entwicklung der Mitbestimmung wichtig?
Ohne den geschichtlichen Abriss lässt sich das heutige komplexe System der Sozialpartnerschaft und die starke Stellung der Gewerkschaften in Deutschland nicht verstehen.
- Citar trabajo
- Marc Herrmann (Autor), 1996, Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/40303