Meine Klausurzusammenfassung für das Seminar Ältere Deutsche Literatur (Mittelhochdeutsche Grammatik)
Inhaltsverzeichnis
- Über die Sprache
- Aussprache/Reflexe gesprochener Sprache
- Vokalismus: Entstehung und Entwicklung von Vokalen
- Syntax
- Verneinungen/Negation
- Starke Verben
- Schwache Verben
- Besondere Verben
- Verben mit perfektiver Funktion
- Perfektive Verben
- Kontrahierte Verben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Text bietet eine umfassende Einführung in die mittelhochdeutsche Sprache. Er behandelt sowohl die sprachlichen Besonderheiten wie Aussprache, Vokalismus und Syntax als auch die grammatikalischen Strukturen wie starke und schwache Verben sowie besondere Verbformen.
- Merkmale der mittelhochdeutschen Sprache
- Entwicklung der deutschen Sprache
- Grammatische Besonderheiten des Mittelhochdeutschen
- Morphologie und Syntax
- Verben im Mittelhochdeutschen
Zusammenfassung der Kapitel
Über die Sprache
Dieser Abschnitt erläutert den Begriff „mittelhochdeutsch“ und seine Bestandteile. Er behandelt auch die Aussprache der mittelhochdeutschen Sprache, einschließlich der Vokale, Diphthonge und Konsonanten. Außerdem werden wichtige sprachliche Phänomene wie Umlaute, Lenisierung, Kontraktion, Apokope und Synkope behandelt.
Vokalismus: Entstehung und Entwicklung von Vokalen
Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Entstehung und Entwicklung von Vokalen im Mittelhochdeutschen. Er erläutert Prozesse wie Diphthongierung, Monophthongierung, Diphthongwandel, Dehnung und Kürzung.
Syntax
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Syntax des Mittelhochdeutschen, insbesondere mit der Verbstellung. Er erklärt die Zweitstellung (V2) im Hauptsatz und die Endstellung (VEnd) im Nebensatz. Außerdem werden Genitivkonstruktionen, Negation und die Verwendung von Adjektiven und Possessivpronomen im Mittelhochdeutschen behandelt.
Verneinungen/Negation
Dieser Abschnitt erklärt die verschiedenen Möglichkeiten, Negationen im Mittelhochdeutschen auszudrücken, einschließlich der Verwendung von Partikeln, Adverbien und Indefinitpronomen.
Starke Verben
Dieser Abschnitt behandelt die Merkmale starker Verben, insbesondere den Ablaut und die Bildung der Stammformen. Er erklärt auch den Konjunktiv starker Verben und den grammatischen Wechsel, der bei einigen starken Verben auftritt.
Schwache Verben
Dieser Abschnitt beschreibt die Merkmale schwacher Verben, insbesondere die Bildung des Präteritums durch die Hinzufügung von /t/. Er behandelt auch den Rückumlaut, der bei einigen schwachen Verben auftritt.
Besondere Verben
Dieser Abschnitt stellt verschiedene Arten von besonderen Verben im Mittelhochdeutschen vor, darunter Präterito-Präsentien, das Verb „welle“ und das Verb „sîn“. Er erklärt auch die Merkmale von Wurzelverben.
Verben mit perfektiver Funktion
Dieser Abschnitt erklärt die Funktion des Präfixes „ge-“ bei Verben und wie es neue Verben mit einer perfektiven Bedeutung erzeugt.
Perfektive Verben
Dieser Abschnitt beschreibt die Merkmale perfektiver Verben, die den Vollzug einer Handlung oder den Abschluss eines Vorgangs ausdrücken.
Kontrahierte Verben
Dieser Abschnitt erläutert kontrahierte Verbformen, die neben ihren regulären Formen existieren.
Schlüsselwörter
Mittelhochdeutsch, deutsche Sprache, Aussprache, Vokalismus, Syntax, starke Verben, schwache Verben, besondere Verben, Verbformen, Morphologie, Grammatik, Sprache, Sprachgeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptmerkmale starker Verben im Mittelhochdeutschen?
Starke Verben zeichnen sich durch den Ablaut (Vokalwechsel im Stamm) und die Bildung spezifischer Stammformen aus.
Was versteht man unter dem „Rückumlaut“ bei schwachen Verben?
Der Rückumlaut tritt auf, wenn ein Verb im Infinitiv einen Umlaut hat, dieser aber in der Präteritumform (ohne das auslösende 'i') wieder zum ursprünglichen Vokal wird.
Wie funktioniert die Satzstellung (Syntax) im Mittelhochdeutschen?
Im Hauptsatz steht das finite Verb meist an zweiter Stelle (V2), während es im Nebensatz oft am Ende steht (VEnd).
Welche Vokalveränderungen gab es beim Übergang zum Mittelhochdeutschen?
Wichtige Prozesse sind die Diphthongierung, Monophthongierung sowie Dehnungen und Kürzungen von Vokalen.
Was sind „Präterito-Präsentien“?
Dies sind besondere Verben, deren ursprüngliche Präteritumformen eine gegenwärtige (Präsens-) Bedeutung angenommen haben.
Welche Funktion hat das Präfix „ge-“ im Mittelhochdeutschen?
Das Präfix „ge-“ verleiht Verben oft eine perfektive Funktion, was den Abschluss oder Vollzug einer Handlung betont.
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- Ann-Kathrin Latter (Author), 2018, Klausurzusammenfassung für das Seminar Ältere Deutsche Literatur (Mittelhochdeutsche Grammatik), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388733