Die athenische Demokratie war die erste Demokratie der Weltgeschichte, Athen der erste Staat, der dem Volk die Staatsgewalt übergab. Fraglich ist jedoch, ob die athenischen Demokratie als wirkliche Volksherrschaft zu sehen ist, denn es handelte sich dabei eher um eine reine Männerherrschaft. Frauen, Sklaven, Kinder und auch Metöken (ortsansässige, ohne Bürgerrecht) verfügten über kein Mitbestimmungsrecht. Mir stellt sich dabei insbesondere die Frage, welche Rolle die Frauen in der athenischen Demokratie hatten.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Die athenische Frau
Die Erziehung der Mädchen
Die Ehe
Aufgaben der Frau
Kinder
Frauenräume
Die Rechte der Frau
Erbtöchter
Die Hetären
Die Entwicklung zur Hetäre
Die Aufgaben der Hetäre
Die Entlohnung
Vermeintliche Vorteile
Fazit
Quellen
Literatur
Häufig gestellte Fragen
Hatten Frauen in der athenischen Demokratie ein Mitbestimmungsrecht?
Nein, die athenische Demokratie war eine reine Männerherrschaft. Frauen, Sklaven, Kinder und Metöken verfügten über kein politisches Mitbestimmungsrecht.
Wie sah die Erziehung der Mädchen im antiken Athen aus?
Mädchen wurden primär im häuslichen Bereich auf ihre künftigen Aufgaben als Ehefrau und Mutter vorbereitet, im Gegensatz zur Ausbildung der Knaben für das öffentliche Leben.
Wer waren die Hetären?
Hetären waren gebildete Gefährtinnen, die im Gegensatz zu den Ehefrauen am gesellschaftlichen Leben der Männer teilnahmen und für ihre Dienste entlohnt wurden.
Was war die Aufgabe der Ehefrau im Haushalt?
Ihre Hauptaufgaben waren die Verwaltung des Haushalts (Oikos), die Erziehung der Kinder und die Herstellung von Kleidung (Weben und Spinnen).
Was versteht man unter „Erbtöchter“ im antiken Athen?
Eine Erbtochter (Epikleros) war eine Tochter ohne Brüder, die das väterliche Erbe zwar nicht selbst besaß, aber den Erben des Vermögens heiraten musste, um den Familienbesitz zu erhalten.
- Citation du texte
- Saskia Böhm (Auteur), 2016, Die Rolle der Frau in der athenischen Demokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388246