Die Methoden des Dehnen- und Stretching spielten in den früheren Jahren im Leistungs- und Breitensport eine eher untergeordnete Rolle. Jedoch wurde diese Distanziertheit und Dichotomie im Laufe der sportlichen Entwicklung überwunden und die verschiedenen Formen des Dehnens bilden heutzutage einen integralen Bestandteil des sportlichen Trainings. Im Stretching erkennt Anderson beispielsweise eine Signifikanz für den den alltäglichen Sporthabitus, da Stretching die Muskeln geschmeidig hält, auf intensivere körperlichen Bewegungen vorbereitet und allgemeinen Verletzungen prophylaktisch entgegenwirkt.
Dieses Skript ermöglicht einen theoretischen Überblick des Themenkomplexes „Stretching“ durch Klassifikation und Erläuterung differenzierter Methoden und deren Charakterisierung. Des Weiteren erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem innovativen Ansatz der Fle.xx - Methode als dehnspezifisches „Rückgrat-Konzept“.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Begriffliche Klärung
- 3 Dehnmethoden
- 3.1 Statisches Stretching
- 3.2 Dynamisches Stretching
- 3.3 PNF Stretchingmethoden
- 4 Die Fle.xx - Methode „Das Rückrat- Konzept“
- 5 Fazit
- 6 Stundenverlaufsplanung
- 7 Abbildungsverzeichnis
- 8 Literaturverzeichnis & Quellennachweise
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, einen theoretischen Überblick über den Themenkomplex „Stretching“ zu liefern. Dabei werden verschiedene Methoden klassifiziert und erläutert sowie das innovative Konzept der Fle.xx-Methode vorgestellt.
- Klassifikation und Charakterisierung unterschiedlicher Dehnmethoden
- Vorstellung der Fle.xx-Methode als dehnspezifisches „Rückgrat-Konzept“
- Reflexive Betrachtung des Stretchings hinsichtlich des didaktischen Potentials im Sportunterricht und der Bedeutung im therapeutischen Bereich
- Bedeutung von Stretching für die sportliche Leistungsfähigkeit und Verletzungsprophylaxe
- Das „sanfte“ Dehnen und die Vermeidung von schmerzintensiven Dehnübungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema „Stretching“ ein und beleuchtet die Bedeutung von Dehnübungen im Sport. In Kapitel 2 werden die Begriffe „Dehnen“ und „Stretchen“ definiert und abgegrenzt. Kapitel 3 widmet sich verschiedenen Dehnmethoden, darunter statisches, dynamisches und PNF-Stretching. Die einzelnen Methoden werden detailliert beschrieben und ihre spezifischen Eigenschaften erläutert.
Schlüsselwörter
Stretching, Dehnen, Dehnmethoden, statisches Stretching, dynamisches Stretching, PNF-Stretching, Fle.xx-Methode, Rückrat-Konzept, funktionelle Beweglichkeit, Verletzungsprophylaxe, Sportunterricht, therapeutischer Bereich
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Stretching?
Statisches Stretching beinhaltet das Halten einer Dehnposition über einen längeren Zeitraum, während dynamisches Stretching durch kontrollierte, federnde Bewegungen die Muskulatur aktiviert.
Was verbirgt sich hinter der Fle.xx-Methode?
Die Fle.xx-Methode ist ein muskelverlängerndes Trainingskonzept, das als „Rückgrat-Konzept“ dient, um Fehlhaltungen entgegenzuwirken und die natürliche Beweglichkeit wiederherzustellen.
Warum ist Stretching für Sportler wichtig?
Es hält die Muskeln geschmeidig, bereitet auf intensive Belastungen vor und dient der Verletzungsprophylaxe sowie der Verbesserung der regenerativen Fähigkeiten.
Was sind PNF-Stretchingmethoden?
PNF steht für Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation. Es ist eine fortgeschrittene Dehnmethode, die auf dem Wechsel von Anspannung und Entspannung basiert, um die Dehnfähigkeit zu maximieren.
Hilft Stretching gegen Schmerzen?
Ja, besonders im therapeutischen Bereich wird Stretching eingesetzt, um muskuläre Dysbalancen zu lösen und schmerzhafte Verspannungen, etwa im Rückenbereich, zu lindern.
- Arbeit zitieren
- Erik Schittko (Autor:in), 2017, Richtiges Stretching. Dehmethoden und Ansatz der Fle.xx-Methode als muskelverlängerndes Trainingskonzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386175