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Inwiefern ist der soziale Hintergrund ausschlaggebend für den Bildungserfolg?

Ein Abgleich mit Bourdieus Theorie der kulturellen Reproduktion

Titre: Inwiefern ist der soziale Hintergrund ausschlaggebend für den Bildungserfolg?

Dossier / Travail , 2012 , 17 Pages

Autor:in: Iris Birkner (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Die folgende Arbeit geht der Frage nach, aus welchem Grund und inwiefern die soziale Herkunft als ausschlaggebend für die Bildungsbeteiligung und den Bildungserfolg angesehen werden kann. Dabei wird zu Beginn der Arbeit die Bedeutung der Bildungsexpansion und der Bildungsbeteiligung für den sozialpolitisch angestrebten Abbau sozialer Ungleichheiten im Bildungssystem untersucht. Anschließend sei Bourdieus Theorie der kulturellen Reproduktion dargestellt. Wobei die Reproduktion kulturellen Kapitals und deren Implikationen für die Aufrechterhaltung sozialer Ungleichheit im und durch das Bildungssystem im Vordergrund steht. Bourdieus Konzepte sind Grundlage der Erklärung bestehender Ungleichheiten der Bildungschancen und der Bedeutung der Ressourcen des Einzelnen im Bildungssystem sowie der Bedeutung des Bildungssystems für die Verteilung von Chancen. Nach der theoretischen Ausarbeitung von Bourdieus Konzepte der kulturellen Reproduktion folgt die Darlegung zweier empirischer Untersuchungen. In der Tradition der Soziologie Bourdieus soll versucht werden, einerseits durch empirische Studien einen anschaulichen Einblick in die Theorie zu gewähren, andererseits konkrete Ansätze bourdieuscher Bildungssoziologie in der Praxis zu liefern.

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu strebte schon zu Beginn seiner Arbeit als Sozialwissenschaftler nach einer Form des Eingreifens in die soziale Welt. Auf der Grundlage empirischer Forschung, soll es dem Soziologen gelingen, Missstände in den gesellschaftlichen Verhältnissen aufzuzeigen. Damit verbunden ist bei Bourdieu immer die Möglichkeit der Reform, die aktive Bemühung um den Abbau von sozialer Ungleichheit, Not und Elend . Denn Bourdieu versteht seine Aufgabe vielmehr als engagierter Intellektueller, der sich angesichts kultur- und sozialpolitischer Probleme der Teilnahme an konstruktiven Diskussions- und Gestaltungsprozessen verpflichtet fühlt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. EINLEITUNG.
  • 2. BOURDIEUS THEORIE DER KULTURELLEN REPRODUKTION.
    • 2.1. DAS KULTURELLE KAPITAL.
    • 2.2. KAPITALTRANSFORMATIONEN.
    • 2.3. KULTURELLES Kapital und soziale Ungleichheiten im BILDUNGSSYSTEM.
  • 3. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNGEN.
    • 3.1. KULTURELLES Kapital unD BILDUNGSASPIRATION.
    • 3.2. KULTURELLES Kapital und Schulerfolg.
  • 4. FAZIT

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Theorie der kulturellen Reproduktion nach Pierre Bourdieu und ihrem Einfluss auf Bildungschancen. Sie analysiert, wie soziale Ungleichheiten durch das Bildungssystem reproduziert werden und welche Rolle das kulturelle Kapital dabei spielt.

  • Der Einfluss des kulturellen Kapitals auf Bildungschancen
  • Bourdieus Theorie der kulturellen Reproduktion
  • Die Rolle des Bildungssystems bei der Reproduktion sozialer Ungleichheit
  • Empirische Untersuchungen zu kulturellem Kapital und Bildungsaspirationen
  • Empirische Untersuchungen zu kulturellem Kapital und Schulerfolg

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung der Bildungsexpansion und der Bildungsbeteiligung für den Abbau sozialer Ungleichheiten im Bildungssystem beleuchtet. Anschließend wird Bourdieus Theorie der kulturellen Reproduktion dargestellt, die die Reproduktion kulturellen Kapitals und deren Implikationen für die Aufrechterhaltung sozialer Ungleichheit im und durch das Bildungssystem im Vordergrund stellt.

Im dritten Kapitel werden zwei empirische Untersuchungen vorgestellt, die Einblicke in die Theorie geben und konkrete Ansätze bourdieuscher Bildungssoziologie in der Praxis liefern. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die zentralen Ergebnisse zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Die Arbeit konzentriert sich auf die zentralen Themen kulturelles Kapital, soziale Ungleichheit, Bildungsexpansion, Bildungssystem, Bildungschancen, Bildungsaspiration, Schulerfolg, Pierre Bourdieu, Theorie der kulturellen Reproduktion, empirische Untersuchungen, PISA-Studien.

Häufig gestellte Fragen

Welchen Einfluss hat die soziale Herkunft auf den Bildungserfolg?

Die Arbeit untersucht, warum die soziale Herkunft entscheidend für die Bildungsbeteiligung ist und wie soziale Ungleichheiten im Schulsystem fortbestehen.

Was versteht Pierre Bourdieu unter „kulturellem Kapital“?

Kulturelles Kapital umfasst Ressourcen wie Bildung, Wissen und kulturelle Güter, die innerhalb der Familie weitergegeben werden und den Schulerfolg maßgeblich beeinflussen.

Was bedeutet „kulturelle Reproduktion“?

Kulturelle Reproduktion beschreibt den Prozess, durch den das Bildungssystem bestehende soziale Hierarchien aufrechterhält, indem es das Kapital der herrschenden Klassen bevorzugt.

Was sagen empirische Studien wie PISA über kulturelles Kapital aus?

Die Arbeit zieht empirische Untersuchungen heran, die zeigen, dass Schulerfolg und Bildungsaspiration eng mit dem kulturellen Kapital des Elternhauses korrelieren.

Kann das Bildungssystem soziale Ungleichheit abbauen?

Die Arbeit diskutiert die Bildungsexpansion und hinterfragt, ob diese tatsächlich zu einem Abbau von Ungleichheiten geführt hat oder ob neue Formen der Selektion entstanden sind.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern ist der soziale Hintergrund ausschlaggebend für den Bildungserfolg?
Sous-titre
Ein Abgleich mit Bourdieus Theorie der kulturellen Reproduktion
Université
University of Frankfurt (Main)
Auteur
Iris Birkner (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
17
N° de catalogue
V379747
ISBN (ebook)
9783668566989
ISBN (Livre)
9783668566996
Langue
allemand
mots-clé
soziale Ungleichheit Bordieu Bildung Bildungserfolg Kapital Bildungssystem Herkunft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Iris Birkner (Auteur), 2012, Inwiefern ist der soziale Hintergrund ausschlaggebend für den Bildungserfolg?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379747
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Extrait de  17  pages
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