Die Arbeit beschäftigt sich mit verbreiteten Vorbehalten, die Kunden gegenüber dem Modell der Sharing Economy haben. Dazu zählt unter anderem der Kritikpunkt, dass bestimmte Anbieter von Leistungen zum Beispiel wegen ihrer Herkunft diskriminiert werden.
Um die Vorwürfe der Konsumenten besser zu verstehen, werden zunächst die Entstehung sowie verschiedene Formen der Sharing Economy analysiert. Es handelt sich bei diesem Geschäftsmodell um die geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen. Mithilfe eines Modells sollen anschließend die Vorbehalte der Kunden aufgefächert und bewertet werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Entwicklung der Sharing Economy
- Veränderte Rahmenbedingungen in der Makroumwelt
- Modelle der Sharing Economy
- Vorbehalte der Kunden gegenüber Sharing Economy
- Vorbehalte im Bereich Produkt-Service-Systeme
- Vorbehalte im Bereich Redistributionsmärkte
- Vorbehalte im Bereich kollaborativer Lebensstil
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Vorbehalten, die Konsumenten gegenüber der Sharing Economy haben. Sie analysiert die Entstehung der Sharing Economy und die verschiedenen Modelle, die sich in diesem Bereich etabliert haben. Darüber hinaus werden die Vorbehalte der Kunden hinsichtlich der Nutzung von geteilten Ressourcen genauer untersucht.
- Die Entstehung der Sharing Economy im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen
- Verschiedene Modelle der Sharing Economy und ihre Funktionsweise
- Die wichtigsten Vorbehalte der Kunden gegenüber der Sharing Economy
- Die Auswirkungen der Sharing Economy auf Konsumverhalten und Nachhaltigkeit
- Mögliche Chancen und Risiken der Sharing Economy für Unternehmen und Gesellschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Sharing Economy ein und skizziert den Wandel des Konsumverhaltens in der heutigen Zeit. Sie beleuchtet die Relevanz des Themas und stellt die Forschungsfrage nach den Vorbehalten der Konsumenten gegenüber diesem neuen Geschäftsmodell.
Das zweite Kapitel widmet sich der Entwicklung der Sharing Economy. Es beleuchtet die veränderten Rahmenbedingungen in der Makroumwelt, die zur Entstehung dieses neuen Wirtschaftsmodells beigetragen haben. Darüber hinaus werden verschiedene Modelle der Sharing Economy vorgestellt und ihre Funktionsweise erläutert.
Schlüsselwörter
Sharing Economy, Collaborative Consumption, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Vorbehalte, Geschäftsmodelle, Redistributionsmärkte, Produkt-Service-Systeme, kollaborativer Lebensstil.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptvorbehalte gegenüber der Sharing Economy?
Kunden fürchten oft Diskriminierung (z.B. wegen der Herkunft), mangelnde Qualität, fehlende rechtliche Sicherheit und Datenschutzprobleme.
Welche Modelle der Sharing Economy gibt es?
Die Arbeit unterscheidet Produkt-Service-Systeme, Redistributionsmärkte und Modelle des kollaborativen Lebensstils.
Fördert die Sharing Economy wirklich die Nachhaltigkeit?
Theoretisch ja, durch die geteilte Nutzung ungenutzter Ressourcen, doch die Arbeit untersucht auch kritisch die tatsächlichen Auswirkungen auf das Konsumverhalten.
Gibt es Diskriminierung bei Sharing-Plattformen?
Ja, ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass Anbieter oder Nutzer aufgrund persönlicher Merkmale wie Herkunft von Leistungen ausgeschlossen werden können.
Warum wandelt sich das Konsumverhalten hin zum Teilen?
Veränderte Rahmenbedingungen in der Makroumwelt und ein neues Bewusstsein für Ressourcenverbrauch treiben den Wandel zum kollaborativen Konsum voran.
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- Iris Reichelt (Author), 2017, Kritik an der Sharing Economy. Die Vorbehalte der Konsumenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/379659